640
©alago — ©alapago?.
als htgelige, fleifd^tge, cittfauttgc Nüffe fecfc^ticbenroerben; Slrt: G. utile, H. B. Kunth, großerS3autn mit fdjöner Ärone unb länglichen, gang»ranbigen SBlättern, auf Reifen in IBcnegnela, Sara«caS, enthält in allen feilten ©heilen Biele rociße,roohlriechenbe, roohlfdjmedenbe, genießbare SDlilch,roelche befonberS bie ©ingeborenen u. bie Negerjehv lieben; baher A u h b a it nt (Palo de vacca)genannt. 2ln ber Cuft ftehenb roirb ber SNilch»jaft Bon einer eiajiifdjeit £jaitt übergogen, unb beinod) längerem Stehen an ber Suft erftarrt biegange SNaffe. Sngler.
©öläßo, Dhtaffe» f- Stffcn-©nlnftometer, ß u. SNilch.
©alaftopljora (n. ®r.), bie SNilchabfouberungbei ftittenben grauen förbernbe SNittel; Galacto-pliora vasa, SNilchgäuge (f. b.); ©alaftorrhöe,gu ftarfe, franfljaft Bermehrte SNilchabfouberung,bie häufig nach bem Gsntroöhnen beS ftinbeS ein»tritt u., roenn fte nicht halb Berntinbert roirb, biegrauen fehr fchroädicn fann.
©ßltntt (Sajaaga, $abfd)aaga), Janbfdjaft in©enegambiett (SffiSüfvifa); rceftlich Bon gouta*©oro,füblid) Bon 33ottbu tt. 33ambuf, öftlidh Bom gulabuu. nijrbüch Born Senegal begrengt, Born galetnebnrchftröiiit; fruchtbar, gebirgig u. roalbreich, gum©heil gladftanb u. wirb Bott ntohammebanifcheuSerracolletS ober SerrarotiltiS beroohnt, roelcheßdh in einer Seihe non Stäbten u. ©örfern amSenegal angeftebelt haben uttb lebhaften tpanbclnadf ber Sahara mit beit Negcrftämnten im S.u. mit ben in ihrem £anbe angelegten frang. $an«belSpoften St. ©h ar J e§ (bet SDiafatta) u. S3aquetle(bei Salel) treiben. §aiiptftabt: ©ramanet.
©alautbuttcr (öantbuf» ob. iBambarrabutter),bntterartigeS, lange aufgubctoahrenbeS, toeißeg ob.röthli<h«roeißeS Sßflaiigcnfett, aus beit grüßten BottBassia«21rten; eS bejtpt beit ©efchmadber Eacao-butter u. toirb mie bie thierifthe Sutter benutzt.S. u. Bassia. engler.
©alättos, ©emetrioS, geb. 1760 in 2t£|eit,ftubirte bafelbjl, in SNiffotunghi n. SPatmoS, lebtebann in Goitßantinopel, mürbe 1786 Setfrer ber©riedjifchen Sprache in ©alcutta u. lebte feit 1792itt SBenareS, bem ©tubiutn beS Sansfrit fteß mib*mettb bis gn feinem Siebe 1833. Seine gahl»reichen Überfehungen au§ bem ©anslrit in baS2Ktgried)ifche beßnben ßd) auf ber UnioerptätS*bibliothel gu Süthen, u. gab einige berfelbett go'hantteS ©umaS itt SSereitt mit ©eorgioS ©ppal»boS, SBorfteher ber öffentlidjen Sibliothe! in Süthen,u. bem SuftoS ©. SüpoftoIiboS SoSmetoS, unterbem Xitel rakävov y Axh]vaiov iyäix&v
fiizarfgaaccor ngodgofios, Sltfien 1845 h erau §,morin Bhartriliaris Senturieit Niti u. Yairägj-a,bie ©enteitgen Berfthiebener ©iepter, bie ©entengenCänakya’s, bie Borher fdjon gfeplfalaS neroffent«licht hatte, fomie bie 'Allegorien Bon DschagannäthaPanditaradscha enthalten fittb. Süußerbem fittbenftch itt ber SBorrebe S. h{S'-fj,£ Sßroben attbererSaitSlritmerle, mie be§ Bälabhärata, Bhägavata,Gita, Pantschatantra, Baghuvansa u. a. s -©alänt (fr.), gepult, gcfchmücEt, artig, höflith,bef. gegen grauengintmer, Berliebt; auch 6raB;baher ©alanterie, Artigfeit, höfliches, feines,ritterliches ^Betragen gegen ©amen, meltfieS gur
Beit ber ©roubabourS ®h rcn f a ehe mar, na*unb nach aber meniger aus Achtung Bor betttrceiblichen ©efihlecht, als Bielmehr megcit bcsguten ©ones ober auch in ber ©genfuept gugefallen beobachtet roarb. SNait Berbinbet ojtbamit auch bie Sebeittung beS Serbättniffeigum rceiblichen ©efdjlecht roegett SBefriebigungfinnlicher Suß, galante Stbentener. ©aber basZeitalter Subroig XIV. baS Zeitalter ber ©alan.terie hieß u. ©alante firantheit als euphetn»iftifcher ^uSbrud für fpphilitifche Äranfheit gilt.
©nlöttterie&Cßett, ein furget- ©egett, feitSubmig XIV. mehr gum ©taat als gur SBcr«theibigung an ber littfen ©eite horizontal, je(jtgur ©ata gehörig, feitfrcdht getragen.
©ttlatttcrteltutiirett, ülvtifel, roelche als gier»rathen, Spupfacheii, ÄleibitngSftücfe u. bergt, guntSttynS biettett u. itt feibetten Qeugarteit, Sänbern,©alotten, Äopfpuß, gächern, .^anbfehuhen, glor"©dpnud, ^SBeriocfen, ©ollierS u. a. m. beftehen.Sie roerben Bon ©alanteriearbeitern, ade:»hanb Äiinßlern u. .ffanbroertern, gttm §anbel ge«liefert. Unter ben beutfehen ®. geichnen ftch bie21ugSburger, SBerliner, Nürnberger, Sarlsbaber,Offettbacher aus, unter ben fretttben bie Sp'arifer,SNailättber, ©enfer tc.
@nlantl)(t, glecJen im ttngar. Eomitat ifreß«bttrg, gmifchen 2 3lrmen ber iffiaag u. atu gußeber kleinen Karpathen, ©tation ber Öfterr. füböftl.©taatSbahtt, 2 Saftelle (ein 3 roe i9 ber gamilie©fterhagp nennt fid) nach einem berfelben Sßer«hagp Bott ©.); ca. 2000 @ro.
Galant-homme (fr.), SNanit Bon feinen SKanierett,namentlich im Umgänge mit ©amen.
Galanthus L., 'Pflaitgengattung aus ber ga«ntilie ber Arnaryllideae -Arnarg-lleae (VI. 1),gmiebelgeroädhfe mit einem häutigen, 2 lincatifcheSaubblätter einfchließenbett ©cßeibenblatt, in beffettülchfel ftch eine Nebettgmiebel beftttbet, mährettbber oben mit einem häutigen .ftodjblatt BerfeheneSBlüthenftengel in ber Süchfel beS oberften £aub«blatteS fleht. SBlüthenhülle glodenförmig, äußereSBlätter abftehenb, Biel länger als bte inneren,aufrechten u. auSgeranbeten, Süntheren gugejpipt;©riffei fabenförmig. Slrten: Schneeglöckchen, G.nivalis ©., niebli^e, meiße grühliitgSblume, mitblangrünen SBlättern; bie äußeren SBlüthenblätterrein meiß, bie inneren Bor ber ©pi(je mit einemgelbgrünen, halbntonbförmigen glede; in ©eutfeh«lattb gerßreut, ftellettmeife häufig in feuchten Saub«rcälbent, oielfach roegen ber im erftett grühialir,oft fchon im gebruar unb SWärg gum tßorfchein{ommenbeit SBlütljen angepßatigt. (fngter.*
©ftlnpägos, Schilbt}öteninfe[n,gnfclgruppeimStillen Ocean, 120 3N meftlich non ber nörb«liehen SSüfte ©SünterifaS, gu beiben Seiten beSStquatorS, groifchett 71° u. 75° m. £. (nott gerro)gelegen, aus gehn größeren unb Bielen Heinerengttfeln beftehenb, feit 1832 gur ftibamerÜattifchenNepttblifgcuaborgehörig, 7600 Qkm (138Q2JI);burchgehenbS nttlcattifchen UrfprungS, mit nietennoch thätigen ®nlcanett (auf ber §auptinfel Silbe*marle, roelche auch ben höchfta ©ipfel mit 1500 menthält, allein fünf) u. ungefähr 3000 ertofehenenSratern; brennenb»heißeS ftüma, SDiangel an ©rinl*maffer, gang eigenthümlidhe gauna u. glora, trofj
1
T.
)|
I
i