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Prft.
meinen bentfdfen 2Ingelegeitheiten tljeil jit neh-men. (Sine ©rhebmtg in biefen ©taub gelang nurhöchft (eiten (Hermann SBittnng), aber aud) nurburch (Berleihuttg eines galfnlehnS, mährenb bieSerleihung eines geiftlidfen Territoriums, baSbem gahnlelfen ait politifdfer (Bebeutung gleich»(tefyenbe ©cepterlelfen u. bamit bie ©rlfebuitg inben ©taub geiftlicher gürjleu aud) an ben niebrigergeborenen freien möglich mar. ©S waren fonachfämmtliche gtthaber Bon (Regierungsrechten, weld)cgahnleheit, b. h* ©raffchaften ober ^erjogt^iimerunmittelbar oott bem tofer u. (orntt beit Saunin ber zweiten öanb (bie §anb beS toferS alserjle gerechnet) Ratten, eben beSlfalb Principes (nachbem ©dfwabeitfpiegel j. T. ber oorberft ©tnpfaher),beSSReicpeSgürften. gitfofern aber baSScepterlehenin Politiker Sirlfatnfeit bem gahnenlehen gleich»fleht, (o jäEfteu ju beS (Reimes g*eit bann and)bie Janonifdj erwählten (Borjlättbe folcher Sistljü*mer, Slbteieit u. DrbeitSbefthttngen, mit benen baS■fperzogthunt ober bie ©raffdjaft Oerbmtben mar.Senn aber bei ben weltlichen g=eit Stüber tf)eil*ten, bann marb nur ber beS (Reiches g., welcher baSg»enthunt erhielt, ber anbere aber nur ein fd)lich»ter g., forste genot, g=engenoffe, b. i. gürfteit»mäßig (Stoffe juttt Sachfettfpiegel III. 58). 2)iitber im 14. u. 15. gahrlj. Bor ftd) geheitbeit ©dfeib*ung beS StbetS in hohen reichSftäitbifcheit u. niebernnidjtreichSftänbifchen ergab fid) bann auch sine©cheibung unter erftern, ben erlauchten ©efdjlech*fern, in beit g=eit* u. ben ©rafen« u. §errett*©tanb.gu bem g.eitftattb gehörten alle jene gamttieitu. (Prälaten, roetdje, — wenn auch Dielleidjt ohne(Birilftimme im (ReichSfürftenrath p befifjeu, —ben fReidjSfürftentitet führten, wogu aud) bie Titelals $nr»g., Erzherzog, §ergog, SRarlgraf, 2anb»graf gerechnet mürben. gur (ReidiSftanbfchaft gal»teit aber nach ber (Regel nur bie gatnilien ober(fferfoneu berechtigt, bie ein oot bem burch §er»lommeit als fRormaljahr angenommenem galjre1582, ob. bod) gur geit beS weftfäl. griebenS 1648als reid;Sftänbifd) atterfanitteS ober burch einettbefoitberit fReidfSfchtuß für reichSftänbifd) erllärteSSaab befaßen. Ta aber bem tofer baS (Recht Der*blieb, ungel)iubert (ReidjSfürftentitel ju ertheileit,— eine (ReichSftanbfchaft bamit aber nicht mehroetbunben mar —, fo entftanb ber Titülar*(ReichS*fürftenftanb, ber ben reichSftänbifchen (Reichsgrafenim (Rang oorging, aber au fith webet bie (Reichs*unmittelbarleit noch toeniger eine Stimme auf bem(Reichstage gab; ebenfo roenig gab ber g*entiteleinem reicpSftänbifchen gräflichen $aufe, baS bis*per in einer ©urie geftimmt hotte, eine Sirilftiutme.3Ran unterfchieb je(5t altfiirftlid^c u. neufürfl»lieh« §äufer u. oerftanb unter lederen jene, welcheerft feit Seopolb I. 1658 ben g*entitel erlangthatten. 2Rit ber Jtuflöfmig beS (ReidfeS oertorenftch biefe Uuterfchiebe: es führen feitbem beng*tite!biejeuigett regiereubett ©efchledfter, welche ben (Rangnad) ben §ergogeu eiuttahnten tt. zwar als fott*Oeräneg»en, bie Oon©4warjburg, (Reuß, Sippe,Salbed, Siechtenfteiu, ber g. oon (Monaco. ©iebilben feine eigene SlbelSllaffe mehr, fonberu flehenmit ihren gamilien uitb 'ParagiaKittieit über bem9lbel. Tiefen regierenbett g*eu ebenbürtig Reifenjunächfl bie nicht mehr regiereitben g*en ooit §o*
henjotlern als mit beit Ehrenrechten ber ÜRitqlie.ber beS preuß. SönigShanfeS auSgejlattet, fobaunbie mebiatifirten g=eit, b. h. biejenigen, tuel*eDormalS im Sefifce reidjsftänbifdfen Territoriumsfeit 1806 ber SanbeShoßeit uuterroorfen mürben'als ©tanbeSherreit, aber noch manche (Borrechtegenießen uitb ftch babnrdj enblidf Oon benjeniaeitg*en unterfcheiben, meiche ben Titel ohne (Reils,ftaubfehaft oom tofer, ober feit 1815 oon ihren©ouoerainS erhalten haben; biefe bilben ben hohenSiel beS betreffenbeit SanbeS, genießen and) nurin biefem Sanbe ©tanbeSredfte, mithin nicht bieburch bie (BunbeSacte ben mebiatiftrten g*en aßSRitgliebernbeS beittfchen hohen (ReichSabels gewahr-ten (Sorrechte. gljr S*entitel geht nur auf ben©rftgeborenen über, refp. ben, roelchent bie 2Ra.joratSgüter gufatlen, mährettb bie jüngern ©ohneberfelbett nur ben ©rafentitel führen, ©ine ahn*lidfe ©tettuug nehmen in granfreich bie ehemal»igett, ben ^erjogS« ob. fonft filrftl. Titel tragen*ben geubalherren ein. Ten g»ett gebührt, fowiebeit übrigSn RRitgliebern ber wirtlich fttrjllidjen§äufer — b. t. ber regiereitben u. mebiatiftrtenSäufer — baS (präbicat Tnrdjlaudjt; baS heralbifhegeilen berfürftl.Sürbeiftber g*eithitt, bei ben fon*oeränen g--en je^t eine offene tone, iit weitherber g»enhut fleht. Qtn attgenteiiten Sinne iftg. bann gleichbebeutenb mit §errfd)er, dRonarh,überhaupt jeber fouoerän (Regierenbe im ©egeit*fah p bem (Bolle. S5gl. §üllmann, ©efdf. beSUrfprungS ber bentfehen g*enmürbe, (Bonn 1842;gider, RJont (Rei^Sfürftenftanb, gnitSb. 1861. Sagai-gürft, 1) ber Siebe, SBorfitjeuber ob. (Borftanbber aRittttehöfe; 2 ) g. biefer Seit, nach goh.12, 31; 14, 30 u. 16, 11 wirb bamit ber @a<tan bezeichnet, inbent ohne Qweifel ber alejanbri*nifch gebilbete (Berfaffer ber golfannefchen ©^rif<ten im Satan bie (perfonification beS böfen, biedRenfchenwelt beherrfcheubeit, (ßrincips fteht,gürft, 1) Salther, aus bem totton Uri;oerbanb fich nach ber Sage 1307 mit Serner©tauffacher aus ©chmpz-u. Slrnolb 2Rel^thal ausllnterwalben ju bem (Bunbe am (Rütli gegen bieöfterreidfifchen Sägte; biefer SBunb ifl fammt ben(Bögteit burch bie gefchichtl. gorfdfung iit baS (Reichber gäbet oerwiefen; f. (Rütli nnb Teil; g. aberift eine urfunblid) ttachgemiefeite iperföitlichfeit; erft. 1317; 2 ) guliuS, herüorragenber Drieittaliß,geb. 12. 2Rai 1805 itt gerfowo CPofen), jlubirteitt (pofett Talntub uttb iübifdfe Theologie, begogbann bie Uitioerfttät (Breslau, wo er bie femit*ifchett Sprachen u. Siteraturen ftubirte, begab ftch1833 nach 2etp>ätg u. habilitirte ftch 1839 an berbortigett Uitioerfttät als Seljrer ber femitifcheuSprachen; 1857 erhielt er baS (ßräbicat Leotorpublicus für biefelbett uttb eitblich am 30. Slpril1864 warb er gunt 'Profeffor ernannt, g. b atfür bie ©rforfchuttg ber jitbifdjett Siteratur n. berihr Oerwattbteit gmeige SluSgegeichueteS geleijlet,was allfeitig oott ©elehrteit u. ©öttnertt ber Siffeu*fchaft aiterlaiutt wirb; er fl. 9. gebr.^ 1873.Seine Serie, außer ber bora galjre 1840 bis 1851erfchieitenen Sodjenfchrift: Orient uebfl Sitera*turblatt, einer gitttbgrube gebiegeuer gorfch*ungett, ftnb: Sehrgebänbe ber arautäifcheit gbionte,Spj. 1835; (perlenfchuüre aramäifdfer ©itomen u.