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Bd. 8 (1876) Ferdinandea - Geist
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Süßen -

giittel anmeubet; G) ®oppet=g., wenn in einera 2 ob. mehrere ftauptfäye Berbiinbeit u. bttrd;*Ärt ftnb; genauer werben bic meljrtljematifdjeniit£ripel»,Ouabrupel*g. genannt. H) Fuglietta,jco ber £auptfa(s weniger burdjgearbeitet ift, alSbie ftrenge Sieget erforbert. gebe biefer g»tt fanu2 « 3« u. 4ßittttnig fein; mebrßimmige g»eu finbetmit jefet feiten. $inß<btlid) beS gnterOallS, wo»iia ber ©efäbrte bent giibrer antwortet, fanu eSgecuitb*, Serä*, ©ept-g.it geben; bod) iftbie üuiitten»g. bei SQSeitem bie gemöbnticbfte.Über ben äßbetißben Sßertb ber g*tt ift biet ge»Btitteit worben, jebod) haben bie großen Stiftungen8ad)ä, |)änbelS, $apbnS u. üftoprts biefer ©att»nng tmiftfalifcber ©ompofttion eine ungnoeifel^afteSeredßiguitg pgefproebett. ffigl. fKarpurg, 21b»pottblitng Bon ber g., 83ert. 1753, 2 Sßle.; ®^e»ruiitti, Traitö de contrepoint et de fuguo; a.b. g-taitj. Bon g. ©töpet (Sbeorie beS ©outrap.ii, ber g., SpJ. 1835); ferner bie umfaffenberenSeljrbüiber ber ©ompofttion Bon g. St. Slubrc,Sobe; $. SBettermaim, ©ontrapunft, 33erl. 1862;®eljit, ©outrap., Äanoit u. g., ebb. 1859; 9Jid)*ter, Seljrbud) ber g., Spg. 1859. Srarabad;.

giigett, ®orf im S3ej. ©cbwab ber gefürfteteuStaffel). Sirol u. Sorartbcrg, in ber frndjbbarfien©bene beSgillertbaleS; febenswertbe dfird)e, ftatt«litbeS @d)Ioß, große 9tabel* unb ©ebraubenfabrif;etwa 1000 ©m. Über bent ®orfe ergebt fid) baS[d)ciiie Mittelgebirge giigeitberg u. fßaiifrapubergmit 150 ©ittjelbofen u. .fpäufertt unb Borpglicbciiediafweibeii, Bott welchen man ptn berühmten,etwa 2400 in tjotjen SeHet-jod) btnanfßcigt.

giiger, griebrid) §einricb, fnßoricnittaler,geb. 8. Sec. 1751 in §eitbromt; bitbete fid) inStuttgart unter ©uibnt, ftnbirte bann in §aüe bieäiedfte, ging aber wieber pr ÜRalerei über, iitbemer ßd) ttatb SreSbeit unter DferS Seititng begab.Sonbortfam er 1774 nacbSBienu.BerBotlfoinmiietefidj, als faiferlicber tpenftonär ltad) Siont gefanbt,träßrenb feines bortigen StufentbalteS Bon 1775 bis1781. SSou bort uacb ßtcapel berufen, um bieSibliotljef ber Söttigin mit greSfett p fcbtnücfen,febrte er 1784 nad) SBien prütf, würbe bort SJice»birettor bei ber äJtaler* n. SSitbljauerfd^ule u. fpäterSirector ber ©emätbegaterie p SelBebere, §of=malern. fprofefforu.fi. 5. S)toB. 1818. @r Bertnotbtebie ^Bewegung nicht p begreifen, Welche p feiner3eit bie beutfebett jfüttßler in 3tom p ©uufteneiner Stegeneration beS ©efcbmacfS Beranlaßten,lote er p Setten gehört batte, bie, ihre ÜOtaebtmptaucbeitb, einen Dnerbecf, granj fpforr, Hubw.Sogei n. 3t. mit brutater ©ewatt Bott ber Stfa»betnie Bcrtriebeit batten. Stm tücbtigßeit ifl g.im Kolorit u. in ber Sedfnif. ©emälbe: goßan*neS in ber SMfte, in ber öofgaterie p Sien;Stbamu. ®Ba; gobanneS ber Säufer; ©ine heiligeiWagbatene, im SBetoebere bafctbft. 33efaniit ftnbfeine 20 ©otitpof. p ÄlopßocfS ÜRefftaS, geftoebeuBon §. Seppoib. Stegnet*

gitgger. SiefeS in einer Sittie feit 1530 graf»iidje, in ber anberen feit 1803 fürftticbe, in Saperttn. SSürttemberg begüterte §au§ flammt Bon go»jannes g., etttetn StBebermeißer im Sorfe @ra*oen bei StugSburg, ab, ber mit Stitna fDbeiSneronS fiircbbeim oerbeiratbet war. ©ein ältefter

■ S‘t33 f r.

©obtt gobattneS wttrbe ebenfatts SBeber, ließfid), um mit feilten SSaarett Raubet treiben jufömteit, in StugSburg ltiebcr u. erlangte 1370 ba«fetbß bureb bie geiratb mit Stara Jöibolpb baSS8ürgerre<bt. 9?ad) bereit Sobe beiratbete er einesSbatbSberrit Socbter, ©tifabetb ©fattermaun, 1382,würbe einer ber gwötfer feiner gunft u. greifeböffebeS gebtttgeridßS. ©r fi. 1409 u. bintertieß 5©öbtte, Bon betten StnbreaS u. gafob itjreS Sßa*tcrS ©efibäft mit ©tücf fortfepten, große fRei^«tbümer erwarben u. ©tifter gweier abetiger ga«milien würben. StnbreaS, genannt ber reicheg., ber ältere ©otjit, Berbciratbet mit Sarbara©tammter nont Slft, würbe ber ©tammOater berI. abetigcit Sinie, ber g. Bont 91 et) (fo genanntnach bent feinen ©öbttett 1452 Born jfaifer grieb*rieb III. bertiebeiteu SBappeu), welche aber fdjoH1583 wieber auSftarb. gafob, gobannS gweiter©obn, ber SBeberpnft SJorgeber, gwötfer u. §auS*befi(3er in StugSburg, trieb fd)oit auSgebrciteten §an*bet; er ft. 14. StRärj 1469 u. würbe ©tantmoaterber II. Sinie, ber g. Bott ben Citieit, inbeitt Bonfeinen 7 ©öbttett iitfonberbeit 3 ©öbtte, Ulrich,©eorg tt. gafob, bureb ihre ^aitbelSgeßbäfteu. ben Bon ihnen begonnenen Bergbau beit ©rnttbp ber hoben Stütbe beS §attfeS g. legten, ©ieBerbeiratbetcit fid; mit grauen attS ben ebelften©efdjledßent, würben Bout Ä'aifer föfapimilian I.geabelt u. erhielten ein SBappett mit beit golbettenu. blatten 8ilien, itad)betit fte biefetn Saifer gegenSJerpfänbitiig ber ©raffdjaft Sird)berg tt. ber tperr»febaft SBeißeuborn 70,000 ©olbgulbett tt. im Stuf-trage beS'p'apfteS gttliuS II. 170,000 Sitcatcu als©ubftbieu 5 init Äriegc gegen ^Beliebig gepb^ ballen.SBäbreitb Ulrich, geb. 9. Sec. 1441, geft. 19.Stpril 1510, ftd; gatt§ bef. beut §attbel wibntete,trieb gafob, geb. 6. fDtärj 1459, geft. 30. Sec.1625 als lateranenfifdjer ffffalggraf tt. faiferlicber9tatb, ben SBergban u. erwarb aus ben in Sirolgepachteten S3erawerfett fo Biel, baß er ben ®rj*berpgeit Boit Öfterreid) 150,000 ©ulbeit leihenu. baS ©ebtoß guggeratt iit Sirol erbauen fonnte.©roßen SReicbtbitm batte ihm übrigens auch feinegrau, bie ©ibpHa Slrfst, ©ltfcliit beS Ulrich 3l r b £beS 9teicbeit, beS 93egrünberS ber erßeu §aitbelS*gefettfebaft in StugSburg, pgebraebt. @r ift berErbauer ber gugger*©rabfapeüe bei ©t. Slitita inSlitgSbnrg, ber guggerei, n. ließ baS guggerbauSmit greSten bemalen, bereit Üiefte je(5t nur nochin beit ^ofräntnen fid) ßnbeu. ®a ex felbft fin»berloS ftarb unb Ulrichs ©ohne, Utrid) 1525 unb§ierotibmitS 1536, ohne ©rbeit attS bcitt Hebenfcbiebeit, fant baS ungeheure üBerntögen an bit©öbtte ©eorgS, geb. 10. 2Rai 1453, geft. 14.9Rärä 1506, oerbeiratbet mit 9legina gntbof, u.würbe biefer fomit ber ©tantmoater ber nochbliibettben Siniett g. Sie beibett ©öbtte waren9laintunb, geb. 14. Dct. 1489, geft. 3. Sec.1535, u. füllten, geb. 10. galt. 1493, geft. 14.©ept. 1560. ©ie führten baS ©efdjäft fort unbftauben, fowol wegen ihres ©iferS für bie ffatbol.ffird;e, als ihres SleicbtbumS halber, bei Äaiferffiarl V. itt großem Sünfeben; biefer wohnte aufbent 9lcid)Stag p StugSburg 1530 in ihrem fjaujeu. erljob ße 14. Sloo. 1530 p ©rafen tt. SSan*nerberren auf ber ßbwäbijeben©rafenbattf, gab