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graufretdf)
fcgränft u. ber Vertrag Dom 8. Slprit als Staats-gefeg proclamirt. 21 nt 19. Sttpril 1802 mürbe,«nt einen Sienftabet ju fctjaffeit, ber Orben berGgrentegion errietet, ber öffentlitge Unterrichtneu organiftrt u. in bärtige Stbtjängigfeit bon berSlegierung gebraut, fo bafj in ber £gat bie re*publifattifcgeu gönnen immer meniger bem moit*ardpifcgen SBefeit beS Staates eittfpracgeit. ©leid)nad) bem gricben bon StmienS befcglofj int SJtai1802 baS Sribmtat, ©onaparte ein glätigeubeS?|3fanb ber Stotionatbaufbarfeit barjubruigeu unbfegte fug beSgalb mit bem Senate in SBeroinbung.Siefer beabficptigte SBonaparte auf neue 10 gagrejum Gonfitt gu ernennen. 2tlS ber Gonful aberbie Stunagme ber ®anfesbegeugung, rnetcge igtnfür feine SBünfcge nitgt ^inreidjenb erfd>ien, bonbem Sßitten ber gangeit Station abgängig tttacgte,mürbe bom Senate ein ißlebiScit übet bie grage,»b Soitaparte lebenslänglicher Gonful fein fotte,beranfialtet, unb ba bon 3,577,259 ^Bürgern
з, 568,885 für baS lebettSlänglitge Goufutat ftimm*ten (roobei man jeboct» bie Siicgtbotirenbeit beit 3"''ftimmenben beire^nete), mürbe burtgScuatSbefcgtuß2. Slug. 1802 ©onaparte gut« lebenslängli-chen Gonful ernannt. Sit benfetben Sagen (4.Slug.) änberte ein SenatSbefcgtujj bie SSerfaffuug ittber Strt, bafj bie bollgiegettbe, gefeggebeitbe n. ritgter»liege ©ematt itt bie §ättbe beS Grften GonfutS ge-legt mürbe, u. bie couftitutioneHen Körper beSStaates gn bebeutungStofen Scgatten gerabfaitfeit.Sie böttige SSermanbluitg ber Slepublil in eilteSÄonartgie gab jtd) bon nun immer beutticger alsbaS Siel ber 23onapartiftifcgen Stogieruug gu er»lennen. SaS §eer, auf roelcgem baS Stnfegen
и. bie ÜKacgt beS GoitfttlS rügte, mürbe bttrtg©uitfibegeuguugen alter Strt gemonuen unb bieGioittifte bott V» au f 6 SKtllioucn ergögt. Stufben Stüttgen erfcgien giufort ba8S3itb beS GrftenGonfutS, u. baS |>ofleben mürbe gtäiigcnber unbgeräuftgbofler. Gut neuer Slttftglag auf fein Sebeubon bem Slnfiigrer ber GgouanS, ©eorge Gabou*bat, in SSerbinbung mit $itgegrit u. 2t., melcgegeimlicg bei fficbitle laubeten, aber int SlufaugebeS gagres 1804 gur §aft gebracgt mürben,mnrbe burcg bie §inritgtung begm. Serurtgeitungber SBerfcgmorcneu gu ©efängnijj ober ®eporta*tion unterbrücJt, ber bon beutfcgeni ©ebiete gegenalles aSölferretgt gemaltfant gerbeigefcgleppte §er=gog b. Gnggieit am 20. 2J2ärg gu SßincettneSerjcgoffen. ®ie Gntbeäting biefer Goufpirationett,bei betten Gitglanb mittelbar im Spiel mar, be-nutzte Sjonaparte, uni biefe SDiadjt als eine igmperfönticg feiitblicgc barguftetlen, ttatgbem er figonläitgft gu igrer Söelviegting grogartige Stnftattengetroffen gatte, ttnb bereits imt Sötoi 1803 biegeinbjeligteiten mieberauSgebrotgen marett. ®ettStieg fetbft aber mottte er als Kaifer eröffnen.SlttfangS (27. SJfärg 1804) mttrbe auf feinen be-trieb fein SSunftg nad) ber erblichen Kaifermürbebom Senate nur augebeutet, bann mufften Stbref*fett aus ben SepartementS beit Stet einleiten unbenblicg brachte ber Senat ben iüorfcglag an baSSribuuat, metcgeS 3. SKai 1804 bie Grgeb*nug ©onaparteS guttt etblitgen Kaifer bergtangofeit befürmortete. ®ett barauffotgeitbeitSenatSbefcglug bom 18. SJtai betätigte aiug ltod)
(©cfd^id^te).
ein neues IßtebiScit, bemgttfolge fug bott 3,580,25 ;Stimmenbcn 3,621,675 für baS Kaiferreid) a U g,fpratgen (bie St'ugtootirenben toieber eingerechnet).
IX. ®aS erfte Kaiferreid) bont 18. Shi1804 bis gur Slbbanlung StapoteoitS tugontainebleait 11. StprÜ 1814. Sin 2.Sec. 1804 mürbe 23onaparte als Stapoleonl.in $ariS bon igiuS VII. gefalbt unb fegte fugunb feiner ©emagliit gofepgiite bie Srotte auj.Dbmot Napoleon ber 9timbnS fegtte, roeteger beitSgronerben alter §errfcgergef(gtetgter eigen ift, [omugte er bodg halb bung geeignete (Sinridgtuitgenfeiner neuen SSiirbe bie nötgige gotie gu geben.Gr ergob feine ffiermaubten gn Jaifertidjen IJSrin-gen unb ißringeffiniten, umgab ficg mit einemprunfooltcn §offtaat, creirte eilte SJtenge §of*igargen, ernannte 18 ©enerate gu iblavfgättenbon gmnfreiig nttb fegte ben gogen laiferlidjen©erihtägof ein, gn beffett Gompeteng alte Säer*breigen gegen ben Staat unb etmaige SBergegeitber Slngegörigcn beS SaifergaufeS u. ber gögerenStaatsbeamten gegärten. ®ann fuegte er ficg benalten Stbel gu befremtben unb benfetben bürg©unft- unb Ggrenbegeugungen an feinen ipof gnfetten. ®ie SJtepubtiten, roettge unter bem $itec*torium in Italien gegrüubet morbeit mären,mürben, f.obatb g. gunt Saifertgum ergobett mar,ebenfalls in erbliche SÖHigreiige u. gilrfteittgümerbermanbelt, unb, um aueg im öffentliche« gebenbie Spuren ber repubtifanifigen 3eit gu »er»mifägen, mürbe bom 1. galt. 1806 ab ber re*publitanifcgo Salenber roieber mit bem©regorianifegen bertaufigt. SaS Sribuuat,ber legte Sigetn einer conftitutionelten Sefdjränf*uttg beS fiaiferS, mürbe 19. Slug. 1807 befeitigt.Gitglanb, fRufjlanb nttb Sdjroeben bermeigerteitbie Slnerfemutng beS flaiferreitgS, unb bie 23e-mügungen beS fföttigS bon Gitglanb, beffen Grb*tanb §annober bie grangofeu int äßiberfprug mitbeu ©eftintmungen beS griebenS bon ÜlmieiiS fett1803 befegt gatten, mägrenb fte fteg gu einemIngriff auf bie ffiüjieu bon ©rojjbritatutien rüfi*eteit, fügrten gu ber 3. Gpaliton gegen $.,meltger ficg 8litg(anb ttnb Öfterreicg aitftgloffeu(Wpril 1805). Gge Sfapoleoit ben Stieg begann,gatte fug ber öffentliche Grebit ungemein gehoben,u. bie feit 1803 gegrünbete Sattf bon g. teifietebem Staate bortrefflitge ®iettfle. Dfapoleoit mar*tete ben Singriff ber Säerbünbeteii auf feine Staa-ten nicht ab, braeg utit ben urfprüitglitg gur 2anb<ttitg in Gitglanb beftimmten Sruppen natg Siib-beutfcglanb auf, gmang, mägrenb SDlaffeita beitGrggergog Sari in gtaftett am SSorrücfeit ginberte,bie Öfterreicher unter ÜJiacf gur Gapitulation #ouUlm, befegte SÖJien u. braegte ben Staffen u. Öfter-reitgern bei Slnfterlig, 2. ®ec. 1805, eine großeScieberlage bei; }. u. Ofterreitgifdjer Krieg gegeng.ooit 1805. gm grieben gu tpreffburg, 26.®ec. 1805,trat Öfterreich gegen 1200 f_jSDi feines Stei^äab, rceltge tgeilS gur Slbruttbitug beS KäitigreigSQtatien, tgeilS gur tBeloguuitg non SBürttembcrgunb Sägern, ber SöunbeSgettoffeit StapoteonS,oermenbet mürben. ®iefe beiben Staaten ergobStapoleon gtt foitnerätten Königreichen unb gab,iubem er aueg Sßabett mit ber holten Sottoera*uetät bef^eitfte, babnreg bie näcgjte Sevanlaffuug