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©efdjid burchgeführt u. bon Sari II. bon @ng*taub 1662 beit gafcn bon 2)itnftreten, melierfeit ©rommetl in englifcheit gänben mar, getauft,ergtoang er bon bem gergog bon Sotffringen bieAbtretung ber Stabt äRarfal, u. fanbte bann bemSaifer eilt gitf®corp® gegen bie dürfen, ebenfoben Benetianern. Sine günjtige ©elegeitheit gut©utchführung feiner ©robermtgspläne bot ftd) ihmaber erft nach bem ©obe feines Schroiegerbater®,«Philipp IV. bon Spanien. Ungeachtet ber au§=brüdlidjen Sergichtleiftmtg im «Pprettäifchen grie*ben erhob er für feine ©enta^Iin Stnfpriidfe aufglanbern, geitnegau u. grandje ©omte tt. befelgte,al§ Spanten fein Verlangen nicht erfüllte, im«IRai 1667 bie fpanifdfen «Rieberlanbe; SiHe,©ouai u. anbere Orte, foloie auch bie grauche©omte mürben faft ohne allen SBiberftanb erobert,gnbeß fteHte ftet) ihm ba® Bünbniß ber ©eneral*fiaateu mit Schroebett guli 1667 unb nach bemSInfchlufj ©uglaitb® an baffelbe bie ©ripeladiangentgegen, bie einen SBaffenftittftanb ergmang, bemnachher 2.3Rai 1668 bergriebe gtt Stachen folgte:g. gab in bemfelbeubie grandje ©omte an Spaniengttriid, behielt aber bie in beit fpanifchen «Ricberlan*bett eroberten «Platte. «Rad) bemfelben fann SubmigXIV. auffRadfe anbenfRieberlanbeu fürbieSpaniengeleiteten ©ienfte. ©r berbanb ftd; gu bem gmedemit Sari II. bon ©nglaub, unb fd)toß mit Sd)me*beit eine einerfeit® gegen ©änemarf, anberfeitSgegen bie «Rieberlanbe gerichtete ©efenfiballtang(14. 2(prit 1671). Stprit 1672 erKärteit g.u. ©nglattb, halb barauf auch gmei boit Submiggemmtiteue beutfehe gürften, ber S3ifcf)of bonÜRünfter unb ber Surfürft boit Sollt, ben ber*einigten «Rieberlattben ben Srieg, bie jtur Spa*niett unb ben Snrfiirften bon Branbcitburg guBerbüitbeteit hatten, Submig XIV. brang iniperfon, bon ©urenne unb ©onbe begleitet, miteinet Ültmee boit 120,000 «Kamt gu Sanbe gegenfte fiegreich bor unb gog nach ber ©roberuug bongang Ober*9)ffet bttreh ben gergog Bon Supern*bürg unb bie münfterfcheit unb lölitifcheit ©rup*pen, im guiti tn lttred;t ein. «Run begannen bie«Rieberlanbe griebcnäunterhanblungeit. gnbeßmareit bie gorbermtgen SttbtnigS ber 2lrt, baß bie«Rieberlänber e§ lieber gum fiiußerßeu fomnienlaffen rooHteit. SBot brad)tc ber Surfürft beitSaifer Seopolb baljitt, int gntereffe ber 8letd;§*freiheit u. ber «Rieberlüubifä)en fRepubtil ein geergtt bett Svanbenburgerit ftoßen gu taffen, aber berJaifert. Befehlshaber SRontecucuti hatte ben Be*fehl, fid) in fein. Steffen eingutaffen; im SBinteraber forberte er ba® fReicf) gut Sriegäerttärungan g. auf. ®od) ehe biefeS bagu fertig mar, be'<gann Submig bie Belagerung bon 2Raftricht, ließein gerr gegen bie Spanifd)cu «Rieberlanbe bor*rüden unb ein britteS fottte ben fReichSfürften bieSriegggebauten bertreibeit, nach gurüdroerfitngber Branbenburgcr. ©iefer tarn ber Surfürft ausIngft, feine Seilfälifchen Sauber gu berliereit, gu*bor, iitbcm er Submig ben grieben bot n. 6. guni1673 gu Boffent abfchtDß, burch metchen ber Sur*fiivft nur SBefet unb fRee® berlot, aber bafür mit800,000 Sire noch bie guftchenmg be§ Schuhe®gegen bie ^ ©eneral floaten, bie ipr ©etb für bienicht bon ihm gefd)idten ©ruppeit gurüdforberten,
(©efdjicfjte).
erhielt, ©agegen fchtoffen fid) nun Spanien unb ■ber Saifer atten ©ritfte® ben «Rieberlanben anmorauf ©ureitite im Sept. in S©entfd)ianb ein’brach, ant «Diittelrhein unb granfett aber bon«Dlontecuculi über ben fRheiit gurüdgebrängt nmrbe©er ledere eilte nun an ben «Rieberrhein, begannmit Draitieu bereint bie Belagerung bon SBonnba® auch im 9too. fiel, u. gmaitg bann bie fürraee©onbe® gum fRüdgug au® §ollanb, ait® bem biegrangofeu nur bie burch $tüuberungeit gemachteBeute al§ ©eminn mituahmen. Slnch ber Seetriegenbete gn ©itnften ber SRepitblif, inbem füuhtecunb Sonteli® ©rontp bie bereinigte frangöftfih*engtifche glotte in brei Seetreffen, 7. Qnni, u,gutti n. 21 . Slug. 1673 gurüdtrieben. 19. gebt.1674 fchtoß Sttglanb mit ben SRieberlanben grie*beit, unb ltachbem int Sflärg 1674 ba® «Reich fiitben Slitfchluß an ben Saifer unb bie ©enetalftaaten fiep auSgefprochen, trat auch ber Surfitrjl,trohbem i|m bie grangofen SBefet u. fRee® gutiid*gegeben, mit bem Saifer, beit ©eneralftaateu unbSpanien in ein enge® Bünbniß unb enblid) auchbie «ßrälaten bon SRünfter unb Söln. Sluch©ättemarf fchloß fich ben Berbiinbeten an. 3uiguli 1674 oerabrebeten g. uitb Schweben gtoatgriebeitäpräliminarien, aber beraeblicf). Snbcjjmar ©urenne mieber über ben tRIgm gegangen,hatte am 16. guni bei Singheitn ein laiferliche®§eer unter bem §ergog bon Sotfiringen gefhlagenuitb barauf bie Bfalg furchtbar berroüftet. fjnbefbrang ber fßring boit Oranien gegen bie frangö*ftfehe ©renge bor, ©onbe hielt ihn aber bei ©eitef i '11. fällig. 1674 auf uitb lieferte ihm bort eine i.Schlacht, in ber beibe ©h e 'I e gefiegt h a &en moil*ten. 2lm 4. ©et. fdjlng ©urenne ben faiferlichen ,gelbherrn Bonntonbide bei @nft®heim, ittt Sin*ter bann bie Berbüitbeten bei ÜRiilhaufen unbltachbem fte fich bei Solmar gefammelt, am 10.galt. 1675 bei ©ürlheint, morauf bie ©eutfdpam 11. Qan. über ben Slheiit gurüdgingen. 3 utfelben geit eröpnete Sdfmeben auf Submig® Se*trieb ben Srieg gegen Branbenburg. Qnbeß tua*ren bie §auptuntentehmungen ber grangofen gegenSpanien uitb bie ©eutfeheu gerichtet; in ben Sftie*berlattben mürben ©iitaitt, |mp unb Simburg er«obert, itt Eatalonien ftegte für Submig (Schömbergttttb am fRheht ftaitbeit fich SRoittecuculi. unb©tireutie gegenüber: leijterer fiel bei @a®6ad)
27. gttli 1675 ttttb ltachbem bie grangofen beiütltenheim 1. fällig, gefchlageit mürben, gingen fteüber ben fRheiit guritd. ©in anbere® ^eihäheetunter Sari IV. bon Sothringeit uitb beit fjevgogeit©eorg SBilhelm unb ©rnft Sluguft bon Braun«f<hmeig*Sünebttrg fhlng 11. Slug, ben .gergog Bon !Srequi bet Song unb nahm biefen gefangen.Sonbe trat nun auh oom ©ommanbo gurnd unbroitrbe burch SRarfdjalt boit Supentburg erfehhmähreitb ben ©berbefehl über bie ©entfehett atn jfRhein ber junge gergog boit Sothringen erhielt, jber 1676 ©rier eroberte unb fphi!ipp®burg ent' fnahm. Jfyu beit «Rieberlauben hiitreicheitb befchäftigt,uitb nicht ftarh genug, beit Srieg bort mit fRad)« ,,brud gu führen, befdRoß Souboi® bie geinbe ba« jtburch üon einem ©infalt in g. abjnlfaltot, baß jer bie beittfcheit ©rengtänber in SSüfletteiett ber* rmanbelit ließ, gn ben 9iieberlanbeit machte mbep