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gtcttfien
ber SriegSfectioit im Separtemeut beS 2luSroär-tigen ernannt; aut 3. SÄai 1843 aoaitchte g.jutn ©cnerat ber ©abaterie ltnb erhielt in biefer©teflung mehrere mistige SDitfftoiteii, }. ®- wegenber ©iubetleibuug ÄrafauS in bie öfterr. ©taateunad) föertiit. 31m 1. HJlärj 1848 mürbe er ißrä*fibent beS fjjoffriegSratheS, am 21 . trat er alsuerantmorthefjer 2)titiißer in baS Separtemeut beSStnSroärtigen, präftbirte nad; SotororatS 9tiicftrittbent SDliiüßerium, baS bie ©erfaffnug bont 25.ülpril octropirte, trat aber in gotge einer SSolfS»bemonftration, bie il;m als Sluljäiiger SDletternichSu. Sfiiffcufreuub galt, 11 . 2Jlai boit biefer ©tclliingab lt. gog fid^ ins ißrioatteben guriiei. g. ftarb7. Stprit 1857 iit Sleitebig it. mit ihm er(ofd)fein ©efif)tcd;t im fDlaitiiSßantme. ©r. fd;r.:3Iuff(ärnngen über bie ©rcigitiffe bont 20 . SJlär}bis 4. .ßJlai 1848 in SSSieit, 8 p}. 1850; Seutfh»taub, Ößerreidj n. ßSreußcu, Sßieit 1851; ÜberbaS @efe (3 ber ©ouberänetät, 1852; 8 orb ifJal*tnerßoit, ©ltgtanb u. ber Kontinent, SfBien 1852,2 33be.; bie retigiöfe ©eite ber orientalifdfcitgrage, ebb. 1854; SlttßlaitbS ifJotitit u. bie So*naufürrtentbümer, ebb. 1854; Sunt fünfttqeitgrieben, ebb. 1856. L-*
gicttlieu (b. 8at.), S^ongefäge.
gictioit (b. tat. Fictio), ©rbidjtuitg im9led;tro. (F. juris), bie auf eilte gcfefjtidfe ÜBor*fdjrift ftd) grünbenbe Sinnahme, baß eine §aitb=Iitng ob. ein ©reigitiß roirttich epiftire, obgleichbiefe factifrf) nicht borfjanbeit finb. Solche Shat*fad)en roerbett nun mtbebiitgt als borlfaubeu au»genommen tt. [etbß ber ©egeitberoeis, baß fte inber SIfat nidjt eyiftiren, ßebt ba§ juriftifche Sa»fein berfetben nicht auf. Qm Slömifcheit 3led;tbebiente man ftd) if;rer häufig, um baS atte juscivile 31 t umgehen u. roeiüger briiefenb }u inanen,Sugteict) aber attc^, ttitt bereits borßaubeite rec^t*liehe ©rmibfähe auf neue gälte aitSgubehiten. gaftnod; häufiger hat baS englifc^e Sledjt bon g»en©ebrand; gemalt.
fytcnJIe, SDlarftß. int Sfej.Orbieto ber itat.ißrob.Perugia, Station ber Slönt. ©ifeitbaljn; 2474 @ro.
SytcFtlUtS, eilt ißftaiueiiqift }ttr SBerqiftnnq boitißfeiteii benutit, f. ißjeitgift.
Ficus L ., ißßaitgengatt. aus ber gamitie berMoreae; auSgegeiehuet bnreh einen fteifdiigen,t|ot)teit r faft galt} gefdjloffeneii Stüthenftanb, aufroetchem wenige männliche SBlüttien mit breitljeiti»gen Stetheit n. gahtreidje weibliche, foroie aud;Qroitterblütßen mit Streitigen, auch 9theitigeitSetzen flehen. Sie eigentlichen grüchtd;en finbfehr Hein u. roerbeit bon bent nod; bicter roerben*beit SBHitljenflanb bottftänbig eingefdßoffeit. Strtenfetjr gahtreid;, namentlich in ben Sropeit, rooauch btcle Strten atS ©chtinggeroächfe borfommen.Sie größte Sebentung h at boit alten Strten: F.Sycotnorus L., SOlaulbeerfeigenbaitm (©p*fomote), (ehr großer Saunt mit einem mächtigen,bieten Stamm, ineld;er bis 10 m Surchnteffererreicht, mit füßeit, eßbaren, bod; fd;roer }it ber»bauenben geigen tt. faß ititberroeSlid;em .golje,aus welchem „tueift bie 9Kuutieitfärge uitb attbere©eräthe ber Slgppter bereitet rourbeu; F. indicaL., u. F. bengalensis L., in Oftinbien erreichen.eine ungeheure ©reiße, feieret iß ber eigentliche
— Ficug.
Sanatteitbaitm, obgleich biete Strten, bef. P.indica it. ber fotgenbe atS fotdje aufgeführt tuet;»ben; et^ bilbet burd) ltieberhäitgcnbe, rourjetfchla«geitbe Sifte oft ltuburchbringtiihe SBätber; eilt fot«d;er SBaiiut bei ißatna in Qnbieit hat 60 §aupt<ftämme u. fein ©chatten hat um iKittag 500 mim Umfang; bon F. indica gibt es oft noch um»fangreichere ©yentptare; fo beßnbet fid; }. SJ. einsin ber $rob. ©itbfcherat, Supper SBurr gcitamU,baS einen Umfang boit 650 m um feine 350 jfiauptftäniiite hat u. bon mcf)r atS 3000 Keinengcßiiht roirb. Qit feinem ©chatten fotteu 5 Sic»gimenter Sabaterie lagern föuiten; F. racemosaL., 20—22 m hoher, 1$—2 m biefer töaum iuOftinbieu, beffen gleich über ber 3ßur}el ftch tfjet*tenber Stamm geronubeit gebrefjt tt. roie bie 3ißemannigfaltig berroacfifen ift; bon beit Sifteu feitfeitftch biete {'uftrourjelit gur ©rbe hevab, roetdjeSBnrjet fchtageit u. neue Stämme bitbeu. SiefeSäume roerben an öffentlichen ißtähen augcpßanjt,mit als fdjattiger SBerfammlungSort }u bienen, tt.feßr itt ©beeil gehalten. SaS §ot} roirb }it ©chnih»roerf, ber 33aß }ur S3ereituug eines gelbtidjenißapierS (©uttauSpapier) n. 31 t ©ürtetit, bie bet*uitterbäugenbeu SBurgetu 311 Söiubiuerf beuuüt,aus ber Slinbe roerben Snnten bereitet. F. reli-giosa L. (inbifcher ©öhenbaum), fchöner, bonben Quberit, roeit angeblich Subbat; unter feinem©chatten lehrte, Ijetlig gehaltener Saum; itt igotge boit Qitfeftenßid)eu bilbet ftch Gummilaccae ober ©chettacf; bie 2 Bur}elrinbe roirbbei ©attenßeberit, bie Slinbe bei .fjarnnthr ttitb )©pphitiS berroenbet. F. elastica Jioxb. iß ber burch jfeine fdfönett, biefett, gtäujenbeu iBlätter aitSge}eich> |itetc, unter bent Slaitten©u nt tni bau nt bei uns oft jin ©eioäcbSbäuferit u. Qirouroru gejogeue ©trauchob. Söanm; er liefert reichlich fiautßbuf. F. sep-tica L., iu Dßinbien, enthält fetjr fcbarfeit, äßen«beit SDiitchfaft, nameutlid) in ben gritdften; berfetberoirb gur ©rgeuguitg fünftticher ©efdßbüre, a(§SfBurnt» u. 3tbführmittet gebraucht. F. infectoriaWilld. in Dftiubieit tt. F. tinctoria Forst, in3lußratien roerben jur gärberei beuuht. F. Rum-phii Bl., auf beit SDloluffen, beftßt einen ttiebrigeii,edigett ©tanint, fehr roeit feitiuärts anSgebreitcte,in einattber berfchtungene uitb berroadjfeite 3tße; jSlinbe, Blätter u. grüdße roerben bei Sungenfraitf* ;heiten berroenbet, äußerli^ bei gtedjteu u. an*bereit §antauSfchIägeit; bie grüdße 11 . jungen !
Stätter roerben auch genoffen. F. carica /,.,gemeiner geigeitbamn, SSaitnt ob. ©trauch \boit 5—6 m §öl;e u. bisroeiten 1— 1 | 111 Side jin feiner §eimath Sifteu tt. bent iDlittetmeergebict,itt uörbt. ©egenben taitut über 2—3 m ho<h-Sie Slinbe iß rant), afchgrau, höcJerig; baS 1
§ot} roeich u. fchroainnüg; bie jungen Qroeige !ftub grün, bie in ber .geimath int äBiuter nicht !abfatlcitbeit ©tätter boit ber ©röße einer §aitb [u. barüber, auf rutiblicheit rauhen Stielen ftpeub,ebenfalls rauh, bie unteren herdförmig u. unge«theitt, bie mittleren mit 3, bie oberen nteiß mit5 Sappen; iu beit Sötattroiufetn fijjeit auf furjen©tieten bie bimförmigen Sölüttjcnftäube, geigen |(atfo feitteSroegS bie grüchte), iu roetcheit aut©ipfet in mehreren Sleihen itbereiitanbcr liegende©dßipphen eine unmerfliche Öffnung 311 einer