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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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263
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Vermahnung zur Geduld Ebräe

uige Tage nach ihrem Dünken; dieser aber zuNutz, auf daß wir seine Heiligung erlangen.

11. Alle Züchtigung aber, wenn sie da ist,dünkt sie uns nicht Freude, sondern Traurigkeitzu seyn; aber darnach wird sie geben eine fried-same Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurchgeübet sind.

12. Darum * richtet wieder auf die lässigenHände und die müden Knie; *Esaj. 33/3.

13 . Und thut gewisse Tritte mit euern Füßen,daß nicht Jemand sirauchle wie ein Lahmer,sondern vielmehr gesund werde.

i-l. * Jaget nach dem Frieden gegen Jedermann,und der Heiligung, ohne -t welche wird Niemandden Herrn sehen.

' Rom. 12/ 18. 2 Tim. 2/ 22. 1- Matth. 5/ 8. 20.

15 . Und sehet darauf, daß nicht Jemand Got-tes Gnade versäume; daß nicht etwa eine * bit-tere Wurzel aufwachse, und Unfrieden anrichte,und viele durch dieselbe verunreiniget werden;

* 2 Mos. 29/ 18 .

16. Daß nicht Jemand sey * ein Hurer oderein Gottloser, wie -t Esau, der um einerSpeise willen seine Erstgeburt verkaufte.

* Eph. 6/3. -hl Mos. 23/ 33.

17 . Wisset aber, daß * er hernach, da er den

Segen ererben wollte, verworfen ist; denn erfand keinen Raum zur Buße; wiewohl er siemit Thränen suchte. *1 Mos. 27 , 30 .

18. Denn ihr * seyd nicht gekommen zu dem

Berge, den man anrühren konnte, und mit Feuerbrannte; noch zu dem Dunkel und Finsterniß,und Ungewitter; *2 Mos. 19 / 12 .

19. Noch zu dem Hall der Posaune, und zur

Stimme der Worte; welcher sich * wegerten,die sie höreten, daß ihnen das Wort ja nichtgesagt würde. *2Mos.M/i9.

20. (Denn sie mochten es nicht ertragen, wasda gesagt ward: Und * wenn ein Thier denBerg anrührete, sollte es gesteiniget oder miteinem Geschoß erschvßen werden.

* 2 Mos. 19/ 12 . 13.

21. Und also erschrecklich war das Gesicht, daßMoses sprach: Ich bin erschrocken, und zittere.)

22. Sondern ihr seyd * gekommen zu demBerge Zion, und zu der Stadt des lebendigenGottes, zu dem 7 himmlischen Jerusalem, undzu der Menge -^vieler tausend Engel,

* Lsaj. 2 / 2 . 1 - Gal-4/ 26 . -j-s 3 Mos. 33/ 2 .

23. Und zu der Gemeine der * Erstgebornen ,die 1 - im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott,

12. 13. und Beständigkeit. 263

dem Richter über Alle, und zu den Geisternder vollkommenen Gerechten;

* 2 Mos. 4/ 22 . -f- Luc. 10 / 20 .

2^. Und zu * dem Mittler des Neuen Testa-ments, Jesu, und zu dem Blut der Besprengung,das da Bessers -t redet, denn Abels.

» 1 Tim. 2 / 3. Ebr. 8/6. -j- 1 Mos 4/ 10 .

25 . Sehet zu, daß ihr euch deß nicht wegert,der da redet. Denn * so jene nicht entflohensind, die sich wegerten, da er auf Erden redete;vielweniger wir, so wir uns deß wegern, dervom Himmel redet.

* c. 2 / i. c. 2 / 3 . c. 10 / 28 . 29 .

26. Welches Stimme zu der Zeit die Erdebewegte. Nun aber verheißt er, und * spricht:Noch einmahl will ich bewegen, nicht allein dieErde, sondern auch den Himmel. * Hag. 2/ 7.

27. Aber solches: Noch einmahl, * zeigt an,

daß das Bewegliche soll verändert werden, alsdas gemacht ist, auf daß da bleibe das Unbeweg-liche. ' Ps. 102 / 27.

28. Darum, dieweil wir empfangen ein * un-bewegliches Reich; haben wir Gnade, durchwelche wir sollen Gott dienen, ihm zu gefallen,mit Zucht und 1 - Furcht.

* Es. 9/ 7. Dan. 2. 44. c. 7/ 14. 1- Phil. 2/ 12 .

29. Denn ' unser Gott ist ein verzehrendes

Feuer. "3 Mos. 4/24. c. 9 /3..

Das 13. Capitel.

Vermahnung zum christlichen Wandel und reiner Lehre.

i.I^leibet fest * in der brüderlichen Liebe.

* Rom. 12/ 10 . Eph. 4/ 3. 1 Thess. 4/ 9.

2. * Gastfrey zu seyn vergesset nicht; denn durchdasselbige haben Etliche, ohne ihr Wissen, st-Engel beherberget.

* Es. 68/ 7. 1 Pet. 4/ 9. s 1 Mos. 18 / 3. c. 19/ 2 . 3.

3 . Gedenket der * Gebundenen, als die Mitge-bundene, und derer, die Trübsal leiden , als dieihr auch noch im Leibe lebet. "Matth.23/36.

2,. Die * Ehe soll ehrlich gehalten werdenbey allen, und das Ehebette unbefleckt; die -tHurer aber und Ehebrecher wird Gott richten.

* 2 Mos. 20/ 14. -j- 1 Cor. 6/ 9. Eph. 6/ 3.

5. Der Wandel sey ohne Geitz; und lasset

euch begnügen an dem, das da ist. Denn Erhat ' gesagt: Ich will dich nicht verlassen,noch versäumen. *L°s. i/6.

6 . Also, daß wir dürfen sagen: * Der Herrist mein Helfer; und will mich nicht fürchten.Was sollte mir ein Mensch thnn?

-> Ps. 36/ 3. Ps. 118/6,