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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Falsche Propheten.

2 Petri 1. 2.

Beschaffenheit der Verführer.

und Preis, durch eine Stimme, die zu ihmgeschah von der großen Herrlichkeit dermaßen: *Dieß ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohl-gefallen habe. * Matth. 3, 17. Luc. 9, 33. Epl). 1/ 6.

1 8 . Und diese Stimme haben wir gehöret vomHimmel gebracht, ' da wir mit ihm waren aufdem heiligen Berge. * MM. 17,3. Luc. 9 / 33.

19. Wir haben ein festes prophetisches Wort;und ihr thut wohl, daß ihr darauf achtet, alsauf * ein Licht, das da scheinet in einem dunkelnOrt, bis der Tag anbreche und der Morgensternaufgehe in euern Herzen. »Ps. 119 , 103 .

20. Und das sollt ihr für das erste wissen, daß* keine Weissagung in der Schrift geschieht auseigener Auslegung. * R°m. 12,7. 2 Ti»,. 3,16.

21. Denn es ist noch nie keine Weissagungaus menschlichem Willen hervorgebracht: sonderndie * heiligen Menschen Gottes haben geredet,getrieben von dem heiligen Geist. *Gesch.28,23.

Das 2. Capitel.

Don falschen Lehrern, ihrer Strafe und verführerischem Wandel.

1. ws waren aber auch falsche Propheten unter^ dem Volk; wie auch unter euch seyn wer-den * falsche Lehrer, die neben einführen werdenverderbliche Secten, und verläugnen den Herrn,der sie erkauft hat, und werden über sich selbstführen eine schnelle Verdammniß. * 1 Tim. 4, 1 .

2. Und ' viele werden Nachfolgen ihrem Ver-derben; durch welche wird der Weg der Wahr-heit verlästert werden. * 2 Tim. 4,3.

3 . Und durch Geitz mit erdichteten Wortenwerden sie an euch handthieren; von * welchendas Urtheil von langem her nicht säumig ist,und ihre Verdammniß schläft nicht.

* 3 Mos. 32, 33.

Denn so Gott * der Engel, die gesündigethaben, nicht verschonet hat, sondern hat sie mitKetten der Finsterniß zur Hölle verstoßen, undübergeben, daß sie zum Gericht behalten werden;

* Joh. 8, 44. Juda v. 6. -

5. Und hat' nicht verschonet der vorigen Welt,sondern bewahrete Noa, den Prediger der Gerech-tigkeit, selb acht, und führete die Sündfluth überdie Welt der Gottlosen ; * z, 6. 1 Mos. 7 , 7 .8.

6 . Und hat * die Städte Sodoma und Gomorrazu Asche gemacht, umgekehret und 7 verdammet,damit ein Exempel gesetzt den Gottlosen, diehernach kommen würden;

' 1 Mos. 19, 24. -f Ebr. 11 , 7.

7 . Und hat erlöset den gerechten Lot, welchemdie schändlichen Leute alles Leid thaten mit ihremunzüchtigen Wandel;

8. Denn dieweil er gerecht war und unterihnen wohnete, daß er es sehen und hörenmußte, * quä'ten sie die gerechte Seele von Tagzu Tag mit ihren ungerechten Werken.

* Ps. 119, 138. Ezech. 9, 4.

9 . Der ' Herr weiß die Gottseligen aus derVersuchung zu erlösen, die Ungerechten aber zubehalten zum Tage des Gerichts, zu peinigen;

* i Cor. io, 13.

10. Allermeist aber die, * so da wandeln nachdem Fleisch in der unreinen Lust, und die Herr-schaft verachten, 7 thürstig, eigensinnig, nicht er-zittern die Majestäten zu lästern;

* Ep. Jud. v. 4. 7. 8. io. 16. -f- (stech)

11. So doch die Engel, die größere Stärkeund Macht haben, nicht ertragen das lästerlicheGericht wider sich vom Herrn.

12. Aber sie sind wie die * unvernünftigenThiere, die von Natur dazu geboren sind, daßsie gefangen und geschlachtet werden, lästern,davon sie nichts wissen, und werden in ihremverderblichen Wesen umkommen,

* Jcr. 12 , 3. Ep. Jud. v. io.

13. Und den Lohn der Ungerechtigkeit davonbringen. Sie achten für Wollust das zeitlicheWohlleben, * sie sind Schande und Laster, pran-gen von euern Almosen, prassen mit dem Euern,

* Ep. Jud. v. 12 .

i^. Haben Augen voll Ehebruchs, lassen ihnendie Sünde nicht wehren, locken an sich die leicht-fertigen Seelen, haben ein Herz durchtriebenmit Geitz, verfluchte Leute;

15 . Verlassen den richtigen Weg, und gehenirre, und folgen nach dem Wege Balaams, *des Sohnes Bosors, welchem geliebte der Lohnder Ungerechtigkeit,

* 4 Mos. 22 , 7. c. 23, 1 . 2 . 3. c. 31, 16 . Off. 2, 14.

16. * Hatte aber eine Strafe seiner Übertre-

tung, nähmlich das stumme lüstbare Thier redetemit Menfchenstimme und wehrete des ProphetenThorheit. * 4 Nos. 22 , 28 .

17. Das sind * Brunnen ohne Wasser, undWolken vom Windwirbel umgetrieben; welchenbehalten ist eine dunkle Finsterniß in Ewigkeit.

* Ep. Jud. v. 12 .

18. Denn sie reden * stolze Worte, da nichtshinter ist; und reizen durch Unzucht zur fleisch-lichen Lust diejenigen, die recht entronnen waren,und nun im Jrrthum wandeln;

* Ps. 17 , 10 . Ep. Lud. v. 16 .

19. Und verheissen ihnen Freyhcit, so sie selbstKnechte des Verderbens sind. Denn * von wel-