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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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233
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Letzte Zeiten. Timothei 1 Timotl)

16. Und kündlich groß ist das gottseligeGeheimniß: * Gott ist geoffenbaret imFleisch, gerechtfertiget im Geist, erschie-nen den Engeln, geprediget den Heiden,geglaubet von der Welt, -k ausgenommenin die Herrlichkeit. * Joh. i, 14. i- Marc. 16, 19.

Das 4. Capitel.

Warnung vor Verführung der letzten Zeit. Vermahnung zur Uebungder Gottseligkeit.

1. Aer Geist aber sagt deutlich, daß * in den^ letzten Zeiten werden Etliche von dem

Glauben abtreten, und anhangen den verführeri-schen Geistern, und Lehren der Teufel;

* Dan. 7/ 25. 2 Tim. 3/ 1, 2 Pct. 3, 3. Judä v. 18 . 1 Joh. 2 / 18 .

2. Durch die, so in Gleißnerey Lügenrednersind, und Brandmahl in ihrem Gewissen haben,

Z. Und verbiethen ehelich zu werden, und zumeiden die Speise, die * Gott geschaffen hat, zunehmen mit Danksagung, den Gläubigen unddenen, die die Wahrheit erkennen. ' i Mos. 9, 3 .

Denn alle ' Creatur Gottes ist gut, undnichts verwerflich, das mit Danksagung empfan-gen Wird. * 1 Mos. 1 / 31. Gcsch. 10 / 15.

5. Denn es wird * geheiliget durch das Wort

Gottes und Gebeth. »Tit. 1 , 15 .

6. Wenn du den Brüdern solches vorhältst,so wirst du ein guter Diener Jesu Christi seyn,

* auferzogen in den Worten des Glaubens und

der guten Lehre, bey welcher du immerdar ge-wesen bist. "2 Tim. 1/3.

7. Der * ungeistlichen aber und altvettelischenFabeln entschlage dich. Uebe dich selbst aber ander Gottseligkeit.

* c. 6 / 20 . 2 Tim. 2 / 16 . 23. Tit. 1/ 14. c. 3/ 9.

. 8. Denn die leibliche Uebung ist wenig nütze;aber* die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze,und hat die Verheissung dieses und des zukünfti-gen Lebens. * 6 / 6 .

s. Das ist * je gewißlich wahr, und ein theuerwerthes Wort. * c. i, i§.

io. Denn dahin arbeiten wir auch, und werdengeschmähct, daß wir auf den lebendigen Gottgehoffet haben; welcher * ist der Heiland allerMenschen, i- sonderlich aber der Gläubigen.

* Tit. 2/ 11. -f Eph. 3/23.

i i. Solches gebiethe und lehre.

12. * Niemand verachte deine Jugend; sondern

sey ein Vorbild den Gläubigen im Wort, imWandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben,in der Keuschheit. * M. 2 . 15 .

13. Halte an mit* Lesen, mit Ermahnen, mitLehren, bis ich komme. *soh. 3 , 39 .

e u m 3. 4. 5. Pflicht. Lehre für Witwen. 233

1^1. Laß nicht aus der Acht die Gabe, die dirgegeben ist durch die Weissagung, mit * Hand-auflegung der Aeltesten.

* c. 3/ 22 . Gesch. 6, 6. c. 8/ 17. c. 13/ 3. c. 19/ 6.

is. Solches warte, damit gehe um, auf daßdein Zunehmen in allen Dingen offenbar sey.

16. Habe Acht auf dich selbst, und auf dieLehre, beharre in diesen Stücken. Denn, wodu solches thust, wirst du dich selbst selig machen,und die dich hören.

Das 5. Capitel.

Wie sich ein Prediger gegen unterschiedlichen Standes und AltersPersonen, und gegen sich selbst verhalten soll.

1. Einen * Alten schilt nicht, sondern ermahne^ ihn als einen Vater; die Jungen als

die Brüder; *3 Mos. 19 / 32 .

2. Die alten Weiber als*die Mütter; die jun-gen als die Schwestern, mit aller Keuschheit.

* Joh. 19/ 27.

3. Ehre die Witwen, welche * rechte Witwen

sind. * v. 3 .

-1. So aber eine Witwe Kinder oder Neffenhat, solche laß zuvor lernen ihre eigenen Häusergöttlich regieren und den Eltern Gleiches vergel-ten; denn das ist wohlgethan und angenehmvor Gott.

5. Das ist aber * eine rechte Witwe, die einsamist, die ihre Hoffnung auf Gott stellet, und blei-bet am Gebeth und Flehen Tag und Nacht.

* Luc. 2 / 37. c. 18/ i.

6 . Welche aber in * Wollüsten lebet, die ist

lebendig todt. * R°m. 8/ 13 .

7. Solches * gebiethe, auf daß sie untadelich

seyen. * c. 4/ 11 .

8 . So aber Jemand die Seinen, sonderlich *seine Hausgenossen, nicht versorget; der hat den -k-Glauben verläugnet, und ist ärger, denn ein Heide.

* Gal. 6 / 10 . -f 2 Tun. 3/ 3. Tit. 1/ 16 .

9. Laß keine Witwe erwählet werden untersechzig Jahren, und die da gewesen sey einesMannes Weib,

i o. Und die ein Zeugniß habe guter Werke,so sie Kinder aufgezogen hat, so sie * gastfreygewesen ist, so sie der Heiligen Füße gewaschenhat, so sie den Trübseligen Handreichung gethanhat, so sie allem guten Werk nachgekommen ist.

' 1 Pct. 4, 9.

11. Der jungen Witwen aber entschlage dich;denn, wenn sie geil geworden sind wider Chri-stum, so wollen sie freyen;

12. Und haben ihr Urtheil, daß sie den erstenGlauben verbrochen haben.

(G g)