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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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196
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496 Beschaffenheit der

1 Korinther 45. 46. Auferfteh. d. Todten. Milde Steuer.

36 . Du Narr/ das du säest/ wird nicht leben-dig/ * es sterbe denn. *soh. 12,24.

37. Und das du säest/ ist ja nicht der Leib/der werden soll; sondern ein bloßes Korn, nähm-lich Weitzen/ oder der andern Eins.

38 . Gott aber gibt ihm einen Leib / wie er will/

und einem Jeglichen von den * Samen seineneigenen Leib. »iMos.i/ii.

39. Nicht ist alles Fleisch einerley Fleisch/sondern ein anderes Fleisch ist der Menschen /ein anderes des Viehes/ ein anderes der Fische/ein anderes der Vögel.

^io. Und es find himmlische Körper/ und irdischeKörper. Aber eine andere Herrlichkeit haben diehimmlische«/ und eine andere die irdischen.

^1. Eine andere Klarheit hat die Sonne/ eineandere Klarheit hat der Mond/ eine andereKlarheit haben die Sterne; denn ein Stern über-trifft den andern nach der Klarheit.

^2. Also auch die Auferstehung der Todten.Es wird gesäet verweslich / und wird auferstehenunverweslich.

^3. Es wird gesäet in Unehre / und wird aufer-stehen ' in Herrlichkeit. Es wird gesäet inSchwachheit/ und wird auftrstehen in Kraft.

* Phil. 3/ 20. 21.

Es wird gesäet ein natürlicher Leib/ undwird auferstehen ein geistlicher Leib. Hat maneinen natürlichen Leib/ so hat man auch einengeistlichen Leib.

Wie es" geschrieben steht: Der erste Mensch/Adam, ist gemacht in das natürliche Leben, undder letzte Adam in das geistliche Leben.

» 1 Mos. 2/7.

^ 6 . Aber der geistliche Leib ist nicht der erste;sondern der natürliche/ darnach der geistliche.^ 7 . Der erste Mensch ist von der Erde / undirdisch; * der andere Mensch ist der Herr vomHimmel. * Luc. 1 , 78 .

2i8. Welcherley der Irdische ist/ solcherley findauch die Irdischen; und welcherley der Himmlischeist/ solcherley sind auch die Himmlischen.

2 , 9 . Und wie wir getragen haben das Bilddes Irdischen, also werden wir auch tragen dasBild des Himmlischen.

50. Davon sage ich aber, lieben Brüder, daß

* Fleisch und Blut nicht können das Reich Got-tes ererben; auch wird das Verwesliche nichterben das Unverwesliche. * MM. 16,17. Loh i/13.

51. Siehe, ich sage euch ein Geheimniß: Wir

* werden nicht alle entschlafen, wir werden aberalle verwandelt werden; »iTM-vis.

52 . Und dasselbige plötzlich in einem Augen-blick, zu der Zeit der letzten Posaune. Dennes wird die * Posaune schallen, und die Todtenwerden auferstehen unverweslich, und wir werdenverwandelt werden. * MM. 24,31. 1 Thess. ^ 16.

53. Denn dieß Verwesliche muß anziehen dasUnverwesliche, und * dieß Sterbliche muß anzie-hen die Unsterblichkeit. *2C°r. s, 4.

5^. Wenn aber dieß Verwesliche wird anziehendas Unverwesliche, und dieß Sterbliche wird an-ziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfülletwerden das Wort, * das geschrieben steht:

* Esaj. 23 / 8 .

55 . Der Tod ist verschlungen in denSieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle,wo ist dein Sieg?

56 . Aber der Stachel des Todes ist die

Sünde, * die Kraft aber der Sünde istdas Gesetz. * Rom. 7,13.

57. Gott aber sey Dank, * der uns denSieg gegeben hat, durch unfern HerrnJesum Christum. *iJoh. 3,3.

68. Darum, meine lieben Brüder, seyd fest,unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werkdes Herrn; sintemahl ihr wisset, * daß eureArbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.

* 2 Chr. 13 / 7.

Das 46. Capitel.

Von Sammlung einer Steuer fiir die dürftigen Christen zu Jerusalem.

1. Aon der * Steuer aber, die den Heiligen^ geschieht, wie ich den Gemeinen in Gala-

tia geordnet habe, also thut auch ihr.

* Gesch. 11 / 29. Rom. 12/ 13 .

2. Auf einen jeglichen * Sabbather lege beysich selbst ein Jeglicher unter ench, und sammle,was ihn gut dünkt, auf daß nicht, wenn ich kom-me, dann allererst die Steuer zu sammeln sey.

* Gesch. 20/ 7.

3. Wenn ich aber dargekommen bin, welcheihr durch Briefe dafür ansehet, die * will ichsenden, daß sie hinbringen eure Wohlthat genJerusalem. * 2 Cor.«/16.19.

So es aber werth ist, daß ich auch Hinreise;sollen sie mit mir reisen.

5 . Ich * will aber zu euch kommen, wenn ich

durch Macedoniam ziehe; denn durch Macedo-niam werde ich ziehen. »Gosch. 19/21.

6 . Bey euch aber werde ich vielleicht bleiben,oder auch wintern, auf daß ihr mich geleitet,wo ich hinziehen werde.

7. Ich will euch jetzt nicht sehen im Vorüber-