Pauli Wunderwerk zu Lystra. Apostelgeschichte 14 . 15 . Concil. d.Apost.wegend. Beschneid. 14 /
5. Da sich aber ein Sturm erhob der Heiden
und der Juden, und ihrer Obersten, ' sie zuschmähen und zu steinigen; * v. 19.
6. Wurden sie deß inne, und * entflohen indie Städte des Landes Lycaonia, gen Lystramund Derben, und in die Gegend umher;
* c. 8 , 1. Matth. 10, 23.
7. Und * predigten daselbst das Evangelium.
* c. 11, 20.
». Und es war ein Mann zu Lystra, der mußtesitzen, denn er hatte böse Füße, und war*lahmvon Mutterleibe, der noch nie gewandelt hatte.
* c. 3 / 2.
9 . Der hörte Paulum reden. Und als er ihn-ansah, und merkte, daß er glaubte, ihm möchtegeholfen werden;
40. Sprach er mit lauter Stimme: * Stehe auf-richtig auf deine Füße. Und er sprang auf,und wandelte. *0.3, 6 . Es. 33, 6.
11. Da aber das Volk sah, was Paulus gethanhatte, hoben sie ihre Stimme auf, und sprachenauf Lycaouisch: Die * Götter sind den Menschengleich geworden, und zu uns hernieder gekommen,
* c. 28 , 6 .
12. Und nannten Barnabam Jupiter, und Pau-lum Mercurius, dieweil er das Wort führete.
1 3 . Der Priester aber Jupiters, der vor ihrerStadt war, brachte Ochsen und Kränze vordas Thor, und wollte opfern, samt dem Volk.
1-4. Da das die Apostel, Barnabas und Pau-lus, höreten; * zerrissen sie ihre Kleidess, undsprangen unter das Volk, schrien, *4 Mos. 14, 6 .
15. Und sprachen: Ihr Männer, was machtihr da? * Wir sind auch sterbliche Menschen,gleichwie ihr, und predigen euch das Evangelium,daß ihr euch bekehren sollt von diesen falschen,zu dem lebendigen Gott, i- welcher gemacht hatHimmel und Erde, und das Meer, und alles,was darinnen ist ; * e. 10,26.4- Ps. iis, e. Off-nb. 14, 7.
16. Der in vergangenen * Zeiten hat lassenalle Heiden wandeln t ihre eigene Wege;
* c. 17 , 30 . 4 - Ps. 81 , 13 .
1 7 . Und zwar hat er sich selbst nicht unbezeugetgelassen, hat uns viel Gutes gethan, und vomHimmel Regen und * fruchtbare Zeiten gegeben,unsere Herzen erfüllet mit Speise und Freude.
* Zer. 3 , 24 .
18. Und da sie das sagten, stillsten sie kaumdas Volk, daß sie ihnen nicht opferten.
19. Es kamen aber dahin Juden von Antiochiaund Ironien, und überredeten das Volk, und* steinigten Paulum, und schleiften ihn zur
Stadt hinaus; meineten, er wäre gestorben.
* 2 Cor. 11, 23 . 2 Lim. 3 , 11.
20. Da ihn aber die Jünger umringeten, stander auf, und ging in die Stadt. Und auf denandern Tag ging er aus mit Barnaba genDerben.
21. Und predigten derselbigen Stadt das Evan-gelium, und unterwiesen ihrer viele, und zogenwieder gen Lystram und Jeonien, und Antiochiam,
22. Stärkten die Seelen der Jünger, und er-
mahneten sie, daß sie im Glauben blieben, und* daß wir durch viele Trübsal müßen in dasReich Gottes gehen. * MM. 10,33.
23. Und sie' ordneten ihnen hin und her Nette-
sten in den Gemeinen, betheten und fasteten,und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubiggeworden waren. * c. 6 , s.
2-4. Und zogen durch Pisidiam, und kamen inPamphyliam;
25 . Und redeten das Wort zu Pergen, und zo-gen hinab gen Attaliam.
26. Und von dannen schifften sie gen Antiochiam,
' von dannen sie verordnet waren, durch dieGnade Gottes, zu dem Werk, das sie hattenausgerichtet. * c. 13,1.2.
27. Da sie aber darkamen, versammelten siedie Gemeine, und verkündigten, * wie viel Gottmit ihnen gethan hätte, und wie er den Heidenhätte -t die Thür des Glaubens aufgethan.
* c. 13 , 4 . 4- 1 Cor. 16, 9.
28. Sie hatten aber ihr Wesen allda nichteine kleine Zeit bey den Jüngern.
Das 15. Capitel.
Comilrum der Apoßel von der Beschneidung und Rechtfertigung.
I.lsnd Etliche kamen herab von Judäa, und^ lehreten die Brüder: * Wo ihr euch nichtbeschneiden lasset, nach der Weise Mosis, sokönnet ihr nicht selig werden. * Gai. 3,2.
2. Da sich nun ein Aufruhr erhob, und Paulusund Barnabas nicht einen geringen Zank mitihnen hatten; ordneten sie, * daß Paulus undBarnabas, und etliche andere aus ihnen hinauszögen gen Jerusalem zu den Aposteln und Nette-sten , um dieser Frage willen. *«. ", so.
3. Und sie wurden von der Gemeine geleitet,und zogen durch Phöuieien und Samariam, underzählten den Wandel der Heiden, und machtengroße Freude allen Brüdern.
- 4 . Da sie aber darkamen gen Jerusalem, wur-den sie empfangen von der Gemeine, und vonden Aposteln, und von den Nettesten. Und sie
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