Petri Schutzrede wegen seines Apostelgeschichte 11. 12. Eingangs zu den Heiden. 143
.3. Und sprachen: Du bist * eingegaugen zu denMännern/ die Vorhaut haben/ und Haft mitihnen gegessen. * c. w, 28.
2,. Petrus aberhob an/ und erzählte es ihnennach einander her, und sprach:
5. Ich war in der Stadt * Joppe im Gebeth /und ward entzückt / und sah ein Gesicht / nemlichein Gefäß hernieder fahren/ wie ein großes leine-nes Tuch/ mit vier Zipfeln/ und niedergelassenvom Himmel/ und es kam bis zu mir.
* c. 9/ 42. c. 10 / 23.
5. Darein sah ich/ und ward gewahr/ undsah vierfüßige Thiere der Erde, und wilde Thiere,und Gewürm, und Vögel des Himmels.
7. Ich hörete aber eine Stimme, die sprach zumir: Stehe auf, Petre, schlachte und iß.
8. Ich aber sprach: O nein, Herr; denn es ift
' nie kein Gemeines noch Unreines in meinenMund gegangen. *3M°s. ii/ 2 .
9. Aber die Stimme antwortete mir zum andernMahl vom Himmel: Was Gott gereiniget hat,das mache du nicht gemein.
10. Das geschah aber dreymahl; und wardalles wieder hinauf gen Himmel gezogen.
i i. Und siehe, von Stund an * standen dreyMänner vor dem Hause, darinnen ich war,gesandt von Cäsarien zu mir. * c. M/17.
12. Der Geift aber sprach zu mir, ich solltemit ihnen gehen, und nicht zweifeln. Es kamenaber mit mir diese sechs Brüder, und wir gingenin des Mannes Haus.
13. Und er verkündigte uns, wie er gesehenhätte einen Engel in seinem Hause ftehen, derzu ihm gesprochen hätte: Sende Männer genJoppen, und laß fordern den Simon, mit demZunahmen Petrus;
1^. Der * wird dir Worte sagen, dadurch duselig werdest, und dein ganzes Haus. * c. 10/6.
15. Indem aber ich ansing zu reden; * siel der
heilige Geift auf sie, gleichwie auf uns am erstenAnfang. "c. 2/4. c. M/44.
16. Da gedachte ich an das Wort des Herrn,
als er * sagte: Johannes hat mit Wasser getauft;ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauftwerden. * c. i/ 3. Ma«h. 3/ n.
17. So nun Gott ihnen gleiche Gaben gegebenhat, wie auch uns,, die da glauben an denHerrn Jesum Christ: Wer war ich, daß ich konnteGott wehren?
18. Da sie das höreten, schwiegen sie stille,und lobten Gott, und sprachen: So hat Gottauch den Heiden Buße gegeben zum Leben!
19. Die aber zerstreuet waren in der Trübsal,
so * sich über Stephano erhob, gingen umher bisgen Phönicien, und Cypern, und Antiochia;und redeten das Wort zu Niemand, denn alleinzu den Juden. * c. 8 ,1.
20. Es waren aber etliche unter ihnen, Männervon Cypern und Kyrene, die kamen gen Antio-chia , und redeten auch zu den Griechen, undpredigten das Evangelium vom Herrn Jesu.
21. Und die Hand des Herrn war mit ihnen,
und * eine große Zahl ward gläubig und bekehrtesich zu dem Herrn. *«. 2 / 47 .
22. Es kam aber diese Rede von ihnen vor dieOhren der Gemeine zu Jerusalem; und sie sand-ten Barnabam, daß er hinginge bis gen An-tiochia.
23. Welcher, da er hingekommen war, undsah die Gnade Gottes, ward er froh, und er-mahnete sie alle, ' daß sie mit festem Herzen andem Herrn bleiben wollten. *«. M/ 43. «. 1,, 22.
22,. Denn er war ein frommer Mann, * vollheiligen Geistes und Glaubens. Und k es wardein großes Volk dem Herrn zugethan.
* «. 6 / 3 . -j- c. 3 / 14 .
25. Barnabas aber zog aus gen Tarsen, "Sau-lum wieder zu suchen. *«. 9/ 30.
26. Und da er ihn fand, führete er ihn * gen
Antiochia. Und sie blieben bey der Gemeine einganzes Jahr, und lehreten viel Volks, daherdie Jünger am ersten zu Antiochia Christen ge-nannt wurden. - * Gal. 2,11.
27. In denselbigen Tagen kamen Propheten vonJerusalem gen Antiochia.
2 8. Und einer unter ihnen, mit Nahmen * Aga-bus, stand auf, und deutete durch den Geist einegroße Theurung, die da kommen sollte über denganzen Kreis der Erde; welche geschah unter demKaiser Claudio. *«. 21/10.
29. Aber unter den Jüngern' beschloß ein Jeg-
licher, nach dem er vermochte, zu senden eineHandreichung den Brüdern, die in Judäa woh-neten. * Rom. 13 / 26.
30. Wie sie denn auch thaten, und schickten
es zu den Nettesten, * durch die Hand Barnabäund Sauli. *«. 12 , 23 .
Das 12. Capitel.
Haeobi Tod. Petri Befreiung. Heroins Untergang.
(Epistel am Tage Petri und Pauli.)
r.Nm dieselbige Zeit * legte der König Herodes^ die Hände an etliche von der Gemeine,sie zu peinigen. ' c. 4 / 3.