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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Jesus steht auf und offenbart Johannis 20. ssch seinen Jüngern.

3. Da ' ging Petrus und der andere Jüngerhinaus, und kamen zum Grabe. *r»-. 24,12.

- 4 . Es liefen aber die zween mit einander, undder andere Jünger lief zuvor, schneller denn Pe-trus, und kam am ersten zum Grabe,

5. Gucket hinein, und stehet die Leinen gelegt;er ging aber nicht hinein.

6. Da kam Simon Petrus ihm nach, und ginghinein in das Grab, und stehet die Leinen gelegt,

7. Und das * Schweißtuch , das Jesu um das

Haupt gebunden war, nicht bey die Leinen gelegt,sondern beyseits, eingewickelt, an einem beson-der» Ort. ' ", 44.

8 . Da ging auch der andere Jünger hinein,der am ersten zum Grabe kam; und sah, undglaubte es.

9. Denn fie wußten die Schrift noch nicht, daßer von den Todten auferstehen müßte.

10. Da gingen die Jünger wieder zusammen.

ir. Maria aber stand vor dem Grabe, und

weinete draußen. Als ste nun weinete, guckte stein das Grab,

12. Und stehet zween * Engel in weißen Kleidern

scheu, Einen zu den Häupter:, und den Andern zuden Füßen, da ste den Leichnam Jesu hingelegthatten. * Marc. 16, s.

13. Und dieselbigen sprachen zu ihr: Weib, wasweinest du? Sie spricht zu ihnen: Sie habenmeinen Herrn weggenommen; und ich weiß nicht,wo ste ihn hingelegt haben.

13. Und als sie das sagte, wandte sie sich zurück,und ' stehet Jesum stehen, und weiß nicht, daß

es Jesus ist. * Matth. 28, 9 . Marc. 16, 9.

15 . Spricht Jesus zu ihr: Weib, was weinestdn? Wen suchest du? Sie meinet, es sey derGärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihnweggetragen, so sage mir, wo hast du ihn hinge-legt? so will ich ihn hohlen.

16. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandteste sich um, und spricht zu ihm: Rabbuni! dasheißt, Meister.

17. Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nichtan, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinemVater. Gehe aber hin * zu meinen Brüdern,und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater,und zu cuerm Vater, zu meinen: Gott, und zueuer::: Gott. * Ps. 22,2z. Ebr. 2, n. is.

18. * Maria Magdalena kommt, und verkün-diget den Jüngern: i- Ich habe den Herrn gese-hen, und solches hat er zu mir gesagt.

* Marc. 16, 10. ^ i Mos. 32 , 30 .

(Evangelium am i. Sonnt, nach Ostern, Quasiiriodogemti.)

19. UM * Abend aber desselbigen Sabbaths,,da

die Jünger versammelt, und die Thürenverschlossen waren, aus Furcht vor den Juden,kam Jesus, und trat mitten ein, und spricht zuihnen: Friede sey mit euch! *«uc. 24, 36 .

20. Und als er das sagte, ' zeigte er ihnen dieHände, und seine Seite. Da wurden die Jüngerfroh, daß sie den Herrn sahen. * i Z°h. i, >.

21 . Da sprach Jesus abermahl zu ihnen: Friedesey mit euch! Gleichwie * mich der Vater gesandthat , so sende ich euch. * Esaj. üi, i. Joh 17, is.

22. Und da er das sagte, blies er ste an, undspricht zu ihnen: Nehmet hin den heiligenGeist;

23. * Welchen ihr die Sünden erlasset,denen sind ste erlassen; und welchen ihrste behaltet, denen sind ste behalten.

* Matth. 16, 19. c. 18, 18.

(Evangelium am St. Thomastage)

23 .Ahomas aber, der Zwölfen einer, der da heißtZwilling, war nicht bey ihnen, da Jesus

kam.

25. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wirhaben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen:Es sey denn, daß ich in seinen Händen sehe dieNägelmahle, und lege meinen Finger in die Nägel-mahle, und lege meine Hand in seine Seite,will ich es nicht glauben.

26. Und über acht Tage waren abermahl seineJünger darinnen, und Thomas mit ihnen. KommtJesus, da die Thüren verschlossen waren, undtritt mitten ein, und spricht: Friede sey mit euch!

27. Darnach spricht er zu Thoma: Reiche dei-nen Finger her, und siehe meine Hände; undreiche deine Hand her, und lege sie in meineSeite; und sey nicht ungläubig, sondern gläubig.

28. Thomas antwortete, und sprach zu ihm,* Mein Herr, und mein Gott! " 1 Kvn.is,39.

29. Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du michgesehen hast, Thoma, so glaubest du. Seligsind, "die nicht sehen, und doch glauben.

* 1 Pct. 1 , 8.

30. Auch viele * andere Zeichen that Jesus vor

feinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in die-ser:: Buch. * c- 21, 2S.

31. Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet,Jesus sey der Christ, der Sohn Gottes; unddaß ihr durch den ' Glauben das Leben habt inseinem Nahmen.) »i M.is.