Johannis 4 .
104 Bekehrung dev Samariter.
23 . Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt,daß die wahrhaftigen Anbecher werden den Vateranbethen im Geist und in der Wahrheit; denn derVater will auch haben, die ihn also anbethen.
2^. ' Gott ist ein Geist; und die ihnanbethen, die müßen ihn im Geist undin der Wahrheit anbethen. *2C°r. 3,17.
25. Spricht das Weib zu ihm: Ich weiß, daß
* Messias kommt, der da Christus heißt. Wennderselbige kommen wird, so wird er es uns allesverkündigen. ' c-1,4i.
26. Jesus spricht zu ihr: Ich bin es, * der mit
dir redet. '«-», n. c. s, 37.
27. Und über dem kamen seine Jünger, undes nahm sie wunder, daß er mit dem Weiberedete. Doch sprach Niemand: Was fragest du?oder: Was redest du mit ihr?
28. Da ließ das Weib ihren Krug stehen, undging hin in die Stadt, und spricht zu den Leuten:
29. Kommt, sehet einen Menschen, der mirgesagt hat alles, was ich gethan habe, ob ernicht Christus sey?
30. Da gingen sie aus der Stadt, und kamenzu ihm.
31. Jndeß aber ermahneten ihn die Jünger,und sprachen 1 Rabbi, iß.
32. Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eineSpeise zu essen, 'davon ihr nicht wisset.
* v. 34. Ps. 19/ 10.
33. Da sprachen die Jünger unter einander:Hat ihm Jemand zu essen gebracht?
3^. Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise istdie, daß ich * thue den Willen deß, der michgesandt hat, und vollende sein Werk. *0.3,30.
35. Sagt ihr nicht selbst: Es sind noch vierMonathe, so kommt die Ernte? Siehe, ich sageeuch: Hebet eure Augen auf, und sehet in dasFeld, denn es ist schon * weiß zur Ernte;
* Matth. 9/ 37. Luc. 10/ 2.
36. Und wer da schneidet, der empfanget Lohn,und sammelt Frucht zum ewigen Leben, aufdaß sich mit einander freuen, der da säet, undder da schneidet.
37 . Denn hier ist der Spruch wahr: Diesersäet, der Andere schneidet.
38. Ich habe euch gesandt zu schneiden, dasihr nicht habt gearbeitet; andere haben gearbeitet,und ihr seyd in ihre Arbeit gekommen.
39. Es glaubten aber an ihn viele der Samari-ter aus derselbigen Stadt, um des Weibes Redewillen, welches da zeugete: Er hat mir gesagtalles, was ich gethan habe.
Köuigischcr.
2 ,o. Als nun die Samariter zu ihm kamen, bathensie ihn, daß er bey ihnen bliebe; und er bliebzween Tage da.
^i. Und viel mehrere glaubten um seines Wortswillen,
2i2. Und sprachen zum Weibe: Wir glaubennun fort nicht um deiner Rede willen; wir haben* selbst gehöret und erkannt, daß dieser ist wahr-lich Christus, der Welt Heiland. * 17,8.
^3. Aber nach ' zween Tagen zog er aus vondannen, und zog in Galiläam. *Ma»h.4,12.
Denn er selbst, Jesus, zeugte, "daß einProphet daheim nichts gilt.
* Matth. 13, 37. Mar«. 6, 4 . Luc. 4, 24.
^ 5 . Da er nun in Galiläam kam, nahmenihn die Galiläer auf, die gesehen hatten alles,was er zu Jerusalem auf das Fest gethan hatte.Denn sie waren auch zum Fest gekommen.
^ 6 . Und Jesus kam abermahl gen Kana in Ga-liläa , da ' er das Wasser hatte zu Wein gemacht.
' c. 2, i. 9.
(Evangelium am 2t. Sonntage nach Trinit.)
^7.^ttd es war ein Königischer, deß Sohn lagkrank zu Capernaum. Dieser hörete, daßJesus kam aus Judäa in Galiläam, und ginghin zu ihm, und bath ihn, daß er hinab käme,und Hülse seinem Sohne; denn er war todt-krank.
2 , 8 . Und Jesus sprach zu ihm: * Wenn ihr nichtZeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht.
* c. 2, 18. i Cor. 1, 22.
^ 9 . Der Königische sprach zu ihm: Herr, kommhinab, ehe denn mein Kind stirbt.
50 . Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, * deinSohn lebet. Der Mensch glaubte dem Wort, dasJesus zu ihm sagte, und ging hin. *1 Ko». 17,23.
51. Und indem er hinab ging, begegneten ihmseine Knechte, verkündigten ihm, und sprachen:Dein Kind lebet.
52. Da forschete er von ihnen die Stunde, inwelcher es besser mit ihm geworden war. Undsie sprachen zu ihm: Gestern um die siebenteStunde verließ ihn das Fieber.
63 . Da merkte der Vater, daß es um die Stundewäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: DeinSohn lebet. Und er glaubte mit seinem ganzenHause.
5^. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesusthat, da er aus Judäa in Galiläam kam.)
Das