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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Jesus lehret im Tempel.

Lucas 19. 20.

Christus der Eckstein.

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^2. Und sprach: Wenn du es "wüßtest, sowürdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit,was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist esvor deinen Augen verborgen.

' 3 Mcs. 32 , 29 . Hos. 14 , 10 .

> 43 . Denn es wird die Zeit über dich kommen,daß deine Feinde werden um dich und deine Kin-der mit dir eine " Wagenburg schlagen, dichbelagern, und an allen Orten ängsten;

* Ezech. 21 , 22 . c. 23, 14.

> 4 > 4 . Und werden dich schleifen, * und keinen Steinauf dem andern lassen; darum, daß du nicht er-kannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist.

' 1 Kön. 9, 7. Jer. 26 , 18 . Mich. 3, 12 . Matth. 24, 2 .

Marc. 13, 2. Luc. 21 , 6.

> 45 . Und er ging in den Tempel, und "fing anauszutreiben, die darinnen verkauften und kauften,

* Matth. 21 , 12 . Marc, ii, 13.

> 46 . Und sprach zu ihnen: Es " stehet geschrie-ben : Mein Haus ist ein Bethhaus; 7 ihr aber habtes gemacht zur Mördergrube.

* Esaj. 3b, 7. 1- Jcr. 7, 11.

^ 7 . Und er lehrete täglich im Tempel. Aber* die Hohenpriester und Schriftgelehrten, unddie Vornehmsten im Volk, trachteten ihm nach,daß fie ihn umbrächten: * Mo«, n, 18.

> 48 . Und " fanden nicht, wie fie ihm thun sollten;denn alles Volk hing ihm an, und hörete ihn.)

* Gescb. 4, 21 .

Das 20. Capitel.

Christi Unterredung von seiner Person und Amt. Dom Zinsgroschen ,und Auferstehung der Todtcn.

1. Nnd " es begab fich der Tage einen, da er das" Volk lehrete im Tempel, und predigte das

Evangelium; da traten zu ihm die Hohenpriesterund Schriftgelehrten mit den Aeltesten.

* Matth. 21 , 23. Mare. 11/ 27.

2. Und sagten zu ihm, und sprachen: Sageuns, aus" was für Macht thust du das? Oder,wer hat dir die Macht gegeben? * Gesch. 4 ,7.

3. Er aber antwortete, und sprach zu ihnen:Ich will euch auch Ein Wort fragen, sagt mir es:

> 4 . Die Taufe Johannis war fie vom Himmel,oder von Menschen?

5. Sie aber gedachten bey fich selbst, und spra-chen: Sagen wir: Vom Himmel; so wird ersagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubet?

6 . Sagen wir aber: Von Menschen; so wirduns alles Volk steinigen, denn " fie stehen darauf,daß Johannes ein Prophet sey.

» Matth. 14, 3. e. 21 , 26 .

7 . Und fie antworteten, fie wüßten es nicht,wo fie her wäre.

8 . Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euchauch nicht, aus was für Macht ich das thue. .

9. Er fing aber an zu sagen dem Volk diesesGleichniß: " Ein Mensch pflanzte einen Weinberg-und that ihn den Weingärtnern aus, und zogüber Land eine gute Zeit.

*Ps. 80, 9 . es. 3,1. Marc. 12 , 1.

10. Und zu seiner Zeit" sandte er einen Knechtzu den Weingärtnern, daß fie ihm gäben von derFrucht des Weinberges. Aber die Weingärtnerstäupten ihn, und ließen ihn leer von sich.

* 2 Chr. 36, 13. 16.

11. Und über das sandte er noch einen andernKnecht; sie aber stäupten denselbigen auch, und* höhneten ihn, und ließen ihn leer von sich.

* Matth. 22 , 6.

12. Und über das sandte er den Dritten; fieaber verwundeten den auch, und stießen ihnhinaus.

1 3 . Da sprach der Herr des Weinberges: Wassoll ich thun? Ich will meinen lieben Sohn sen-den ; vielleicht, wenn sie den sehen, werden siesich scheuen.

1 > 4 . Da aber die Weingärtner den Sohn sahen,dachten sie bey fich selbst, und sprachen: " Dasist der Erbe, kommt, laßt uns ihn tödten, daßdas Erbe unser sey. * Ps. » Ebr. 1,2.

15. Und sie stießen ihn hinaus vor den Wein-berg, und tödteten ihn. Was wird nun der Herrdes Weinberges denselbigen thun?

16. Er wird kommen, und diese Weingärtnerumbringen, und seinen Weinberg andern austhun.Da fie das höreten, sprachen fie: Das sey ferne!

17. Er aber sah sie an, und sprach: Was ist

denn das, das " geschrieben stehet: Der Stein,den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eck-stein geworden; *Martb. 2 ,, 42 .

18. Welcher " auf diesen Stein fällt, der wird

zerschellen, auf welchen aber er fällt, den wirder zermalmen? *ssaj. 8, 13 .

19. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrtentrachteten darnach, wie sie die Hände an ihn leg-ten zu derselbigen Stunde; und " fürchteten fichvor dem Volk: denn sie vernahmen, daß er aufsie dieses Gleichniß gesagt hatte. " 19. 48 .

20. Und sie hielten auf ihn, und " sandten Lau-rer, die sich stellen sollten, als wären sie fromm,auf daß fie ihn in der Rede fingen, damit sieihn überantworten könnten der Obrigkeit undGewalt des Landpflegers. 'Matth 22 , 13 .

21. Und sie fragten ihn, und sprachen: "Mei-ster, wir wissen, daß du aufrichtig redest und ley-

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