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Besessener.
Lucas 9. 10.
Unzeitiger Eifer.
37. Es begab sich aber den Tag hernach, dasie von dem Berge kamen, * kam ihnen entgegen
viel Volks. ' Matth. 17 , 14 . Marc, 9 , 14 .
38 . Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief,und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe dochmeinen Sohn; denn er ist mein * einiger Sohn.
* c. 7 , 12.
39 . Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreyeter alfobald, und reißet ihn, daß er schäumet,und mit Noth weichet er von ihm, wenn er ihngerissen hat;
- 40 . Und ich habe deine Jünger gebethen, daßsie ihn austrieben, und sie konnten nicht.
^i. Da antwortete Jesus, und sprach: O duungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ichbey euch seyn, und euch dulden ? Bringe deinenSohn her.
- 42 . Und da er zu ihm kam, riß ihn der Teufelund zerrete ihn. Jesus aber bedrohete den un-saubern Geist, und machte den Knaben gesund,und gab ihn seinem Vater wieder.
^3. Und sie entsetzten sich alle über der Herr-lichkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwun-derten über allem, das er that, sprach er zu seinenJüngern:
-42,. Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede; denn' des Menschen Sohn muß überantwortet werdenin der Menschen Hände. 'Matth. 17,22.
-45. Aber das Wort * vernahmen sie nicht, undes war vor ihnen verborgen, daß sie es nichtbegriffen; und sie fürchteten sich ihn zu fragen umdasselbige Wort. * i«, 34.
- 46 . Es kam auch * ein Gedanke unter sie, wel-cher unter ihnen der Größefte wäre. 'Marc.9,34.-47. Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzenssah, ergriff er ein Kind, und stellete es neben sich,- 48 . Und sprach zu ihnen: Wer das Kind auf-nimmt in meinem Nahmen, der nimmt mich auf;und * wer mich aufnimmt, der nimmt den auf,der mich gesandt hat. Welcher aber der Kleinsteist unter euch allen, der wird groß sey.
* Job. 13 , 20.
-49. Da * antwortete Johannes, und sprach:Meister, wir sahen einen, der trieb die Teufelaus in deinem Nahmen; und wir wehreten ihm,denn er folgte dir nicht mit uns.
* Marc. 9 , 38 . 4 Mos. ii, 27.
50. Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht;denn * wer nicht wider uns ist, der ist für uns.
» e. 11, 23 . Matth. 12, 30 .
51. Es begab sich aber, da die Zeit erfülletwar, daß er sollte von hinnen genommen werden,
wandte er sein Angesicht stracks gen Jerusalemzu wandeln.
52. Und er sandte Bothen vor ihm hin; diegingen hin und kamen " in einen Markt der Sa-mariter, daß sie ihm Herberge beftelleten.
' Joh. 4 , 4 .
53. Und sie nahmen ihn nicht an, darum, daßer sein Angesicht gewendet hatte zu wandeln genJerusalem.
5 - 4 . Da aber das seine Jünger, Jacobus undJohannes, sahen, sprachen sie: Herr, willst du,so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmelfalle, und verzehre sie, wie' Elias that?
* 2 Kon. 1 , 10. 12.
55. Jesus aber wandte sich, und bedrohete sie,und sprach: Wisset ihr nicht, welches GeistesKinder ihr seyd?
56 . Des "Menschen Sohn ist nicht gekommen,
der Menschen Seelen zu verderben, sondern zuerhalten. *Joh. 3,17. c. 12,47.
57. Und sie gingen in einen andern Markt. Es
oegab sich aber, da sie auf dem Wege waren, *sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo duhingeheft. ' Matth. 8,19.
58 . Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse habenGruben, und die Vögel unter dem Himmel habenNester; aber des Menschen Sohn hat nicht, daer sein Haupt hinlege.
59. Und er sprach zu einem andern: Folge mirnach. Der sprach aber: * Herr, erlaube mir, daßich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
* Matth. 8 , 21.
60. Aber * Jesus sprach zu ihm: Laß die Todtenihre Todten begraben; gehe du aber hin, und ver-kündige das Reich Gottes. 'Manh. 8,22.
61. Und ein anderer sprach: Herr, ich "will dirNachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einenAbschied mache mit denen, die in meinem Hause
sind. '1 Kon. 19,20.
62. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Handan den Pflug legt, und siehet zurück, der ist nicht'geschickt zum Reich Gottes.
* Spr. 26 , 11. 2 Pet. 2, 20.
Das 10. Capitel.
Siebcnzig Jünger. Glcichniß vom barmherzigen Samariter. Mariazu Jesu Füßen.
1. Darnach sonderte der Herr andere siebenzig^ aus, und sandte sie je zween und zween
Vor ihm her, in alle Städte und Oerter, da erwollte hinkommen;
2. Und sprach zu ihnen: Die" Ernte ist groß,