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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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7
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Falsche Propheten.

Sorgen. Nicht richten. Matthäus 6. 7.

nicht für euern Leib, was ihr anziehen werdet.Ist nicht das Leben mehr, denn die Speise? Undder Leib mehr, denn die Kleidung?

* Ps. 37/3. Spr. 16 , 3. Luc. 12/22. Phil. 4/ 6.

1 Tim. 6 , 6 . 1 Pct. 3 , 7 . Ebr. 13 / 5 .

26. Sehet die ' Vögel unter dem Himmel an:sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nichtin die Scheunen; und euer himmlischer Vater näh-ret sie doch. Seyd ihr denn nicht viel mehr, denn

sie? " Luc. 12, 24 .

27. Wer ist unter euch, der seiner Länge eineElle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?

2 8 . Und warum sorget ihr für die Kleidung?Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen:sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

29 . Ich sage euch, daß auch * Salomo in aller

seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist, alsderselben eine. *iKon. 4 ,21.

30 . So denn Gott das Gras auf dem Feldealso kleidet, das doch heute stehet, und morgen inden Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel-mehr euch thun? * O ihr Kleingläubigen !.

* c. 8/ 26 .

31. Darnm sollt ihr nicht sorgen und sagen:Was werden wir essen? Was werden wir trinken?Womit werden wir uns kleiden?

32. Nach * solchem allen trachten die Heiden.

Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr deßalles bedürfet. * Luc. 12,30.

33. Trachtet * am ersten nach dem Reich Gottes,und nach seiner Gerechtigkeit; so wird euch solchesalles 1 - Zufällen. * 1 Kon. 3 ,13. Ps. 37,4. 1- Ps. 62,11.

3^. Darum sorget nicht für den andern Morgen,denn der morgende Tag wird für das seine sorgen.Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigenePlage habe.)

Das 7. Capitel.

Von etlichen Hindernissen der Seligkeit,

1. sichtet * nicht, auf daß ihr nicht gerichtet

^ ^ werdet. * Luc. 6/ 37. Röm. 2 / 1 . 1 Cor. 4/ 3.

2. - Denn * mit welcherley Gericht ihr richtet,>werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherleyMaß ihr messet, wird euch gemessen werden.

. * Mare. 4, 24. Luc. 6, 38.

3 . Was stehest du aber den Splitter in deinesBruders Auge, und wirft nicht gewahr des Bal-ken in deinem Auge?

-t. Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder:Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Augeziehen? Und siehe, ein Balke ist in deinem Auge.

L. Du Heuchler, ziehe * am ersten den Balken

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aus deinem Auge; darnach besiehe, wie du denSplitter aus deines Bruders Auge ziehest.

* Spr. 18 , 17. Luc. 6, 42.

6. Ihr sollt das * Heiligthum nicht den 7 Hundengeben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor dieSäue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertre-ten mit ihren Füßen, und sich wenden und euchzerreißen. * c. 10 , n. -j- Spr. s,«. c. 26 , 9 .

7 . * Bittet, so wird euch gegeben; su-chet, so werdet ihr finden; klopfet an,so wird euch aufgethan. * Mar-, n, 24.

8. Denn wer da bittet, der empfängt; und werda suchet, der findet; und wer da anklopfet, demwird aufgetham

9. Welcher ist unter euch Menschen, * so ihn seinSohn bittet um Brod, der ihm einen Stein biethe?

* Luc. 11, 11.

10. Oder so er ihn bittet um einen Fisch, derihm eine Schlange biethe?

11. So denn ihr, die ihr doch arg seyd, könnetdennoch euren Kindern gute Gaben geben; wievielmehr wird euer Vater im Himmel * Gutesgeben denen, die ihn bitten? * Luc. n, 12. Jak. 1, 17 .

12. Alles nun, * das ihr wollet, daß euch dieLeute thun sollen, das thut ihr ihnen: das ist 7 dasGesetz und die Propheten. * Luc. 6 ,31. Matth. 22, 4 o.

RöM. 13 , 8 . 10 .

13. Gehet ein durch die * enge Pforte.Denn die Pforte ist weit, und der Wegist breit, der zurVerdammniß abführet;und ihrer find viele, die daraufwandeln.

* Luc. 13, 24.

1^. Und die Pforte ist * enge, und derWeg ist schmal, der zum Leben führet;und wenige find ihrer, die ihn finden.

* Gesch. 14 , 22 .

(Evangelium am r. Sonnt, nach Trinit.)

i s.(Achet euch vor, vor * den falschen Propheten,die in Schafskleidern zu euch kommen;inwendig aber find sie reissende Wölfe.

* Zer, 14, 14. c. 23, 16 .

16. An " ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.Kann man auch Trauben lesen von den Dornen,oder Feigen von den Disteln?

* Luc. 6, 44. Jac. 3, 12 . i Tim. 3, 24. 23.

17. Also ein jeglicher guter Baum bringet guteFrüchte; aber ein fauler Baum bringet argeFrüchte.

1 8 . Ein guter * Baum kann nicht arge Früchte

bringen, und ein fauler Baum kann nicht guteFrüchte bringen. * -. 12 , 33 .

19. Ein' jeglicher Baum, der nicht gute Früchte