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3 (1809) Als Nachtrag zur Campes Wörterbuche zur Erklärung und Verdeutschung der unserer Sprache aufgedrungenen fremden Ausdrücke
Entstehung
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77
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Elog

F.mbi'

n

Eleg

stimmen ; Electrophor , Electricitätsttciget oderEIectricitätsfül)ter , ein Reibseuerträger, ein durchVolta 1775 bekannt gemachtes Instrument, die indemselben erregte Elcctricitat auf eine lange Zeit zuerhalten.

Elegant, (spr. Eleganz) ein Zierbengcl.

'elegant, auserlesen, geputzt, schön.

Eleganz, Niedlichkeit, Schönheit, Auserlesenheit.

Elegie, ein Klagcgedicht, ein Gedicht, worin sanfte-Leidenschaft herrschet.

elegisch, klagcsingend, klagcköncnd.

^Elelens, Zunahme des Bacchus. Daher: Eleieiden,Bacchantinnen.

Element, pl. Elemente, Ur-ansange.

elementarisch, zu den Elementen gehörig, urstofflich,ur-anfanglich; anfangsmäßig, oder nach den Ansangs-gründen.

* Elememarstsin, ein edler Dpal, der mit vier ver-

schiedenen Farben spielt.

^Elerniharz oder Ournrni elemi, ein hartes, durch-scheinendes, bitter schmeckendes und angenehm richen-des Harz von dem Elernibalsambaum in Südamerika,wegen seiner zertheilenden und heilenden Kraft zu Sal-ben auf Wunden, auch von Mahlern zu Firnissen ge-bräuchlich.

* Elenchus, 1) Beweis; 2) Vorwurf.

* Eleonore, (weibl. Name) die Erbarmende, Mitleidige.

EEleosacharum, ein wesentliches mit Zucker vermisch-tes Oehl. '

*Elensinische Geheimnisse, r) geheime nächtliche Fe-ste, welche die Frauen zu Cleusis in Grichcnland derCeres zu Ehren alle 5 Jahre feierten, wobei es sehrgeheimnißvoll, über nicht ganz ehrbar zugieng; 2) ge-heime Lehren und Gebräuche.

^'Elfpn, Geister vder Untergökker der alten nordischen Völ-ker, von denen mau glaubte, daß sie Berge bewohnten.

didiren, auslasten, z. B. einen Buchstab des Wohl-klangswegen; auch widerlegen, als falsch beweisen.

*eliptisch, Äuslaffungsweise; länglichrund.

* Elisabeth oder Elise, (weibl. Name) Gottes Huld,

die Goltgelobte.

Elision, Wegwerfung, Auslastung eines Buchstabs.

Elite, das Auserlesenste.

* Eikation, Erweichung einer Sache durch Kochen.

Elixir, ein Kochtrank, Hciltrank.

* Ebnes, St. Elmesfeuet ober Helenenfeuet / Art

Irrlichter zur See, welche sich an dcnScgclstaugenrc.festsetzen, und von den Alten Castor und Pollur ge-nannt wurden.

Elocution, der rednerische Ausdruck, die Ausführung(der Gedanken).

Eloge, (spr. Elvhsch') oder elogium, die Lobschrift,der Lobspruch.

Elon

Elougation, die Verlängerung, Ausdehnung.

* eloquent, beredt.

* Elucidation, die Erläuterung.

* elucidiren, erläutern, erklären.

Elucubration, die Nacht-arbeit.

eludiren, geschickt abwenden, entgehen, auch hinterge-hen , asten.

Einsion, die Aeffung, Verführung, der Betrug.*Elzivirs, schöne Ausgaben von Clastikern, die in derDruckerei von Elzivir in Holland erschienen sind.emaeeriren, abmatten.

Email, (spr. Emallj) Schmelzwerk.

Ernanations- oder Ernissions-System, die AnS-stußlehrc,

ernaniren, herrühren.

Emballage, (spr. Angballahschc) das Einpacken Einbal-lcn (der Waaren) die Einhüllung; Packlobn«Emdallirnng, die Packung.

Embargo, die Schiffshast.

Embarquement, (spr. Angbarkeruang) Einladung derWaaren.

embarquiren, einladen.

Embarras, (spr. Angbarrah) die Verwickelung, derWirrwar, das Hinderniß,embarrassiren, verwickeln.

* embauehireit, (spr. angboschiren) anwerben, z. B. ei-

nen Handwerksgesellen, Soldaten.

embelliren, (spr. angbelliren) auszicren, «usschnrü-cken, ausputzen.

Ernbellissernent, (spr. angbellistemang) das Auszieren.Emboitement, (spr. angboäkemaug) die Einlcnkung.*Embolisrnns, Einschaltung in der Zeitrechnung, z. B.des Zysten Februars. (Eigentlich war es die Einschal-tung eines Mondenmonats bei den Grichcn in ihrenKalendern, im dritten, fünften, und achten Jahre.)Embonpoint, (spr. Angbonpoäng) die Völligkcir oderFleischigkeit des Leibes.

Embouciiure, (spr. angbufchür) der Aus- oder Einflußeines Stromes; die Mündung eines Geschützes.Embrassement, (spr.angbeassemang) die Umhalsung-ernbrassiren, umfassen, umfangen.

Ernbrasnre, (spr. angbrasüre) das Schießloch.

* Ernbronillernent, (spr. angbrulljcmang) die Verwir-

rung.

embromllirt, verworren.

Embryo, ein Thierkeim..

* Embryologie, Lehre von dem Zustande der Frucht im

Mutterleibe.

* Embryotomie, Lehre von der Zerstückelung einer tod-

ten Frucht im Mutterleibe.

* Eftibry ulkie, Kunst der Entbindung, besonders des

Herausziehcns todter Leibesfrucht mit der Hand oderdurch Werkzeuge (Instrumente).

K Z *Em-