domi
dori
Dori
Drac
* dominant, herrschend, überlegen , stärker, die Ober»
Hand habend.
Domination, die Gewalt.
*Dominiea1steuev, Abgabe der Grundherren und Geist-lichen von ihren Einkünften.
*Dominica in albis ( stolis), der weiße Sonntag,hieß der Sonntag nach Ostern, da die Neugetauftcnwieder in ihren gewöhnlichen Kleidern erschienen, nach-dem sie vorher weiße Kleider angehabt hatten.
dominireu, gebieten, den Herrn spielen.
Dominium, die Herrschaft, Gewalt über etwas; einefreie Besitzung; dominium restrictum, s. minusPlenum, das eingeschränkte Eigenthum , wo die Gü-ter nicht nach Belieben genutzt werden können; dorn.directum oder superius , das Ober-eigenthum anGrund und Boden, mit Ausschluß der Nutzungen oderFrüchte; dorn. utile, das nutzbare Eigenthum (imGegensatze vom dorn. directum); dorn. plenum ?das völlige Eigenthum.
Domino, auch eine Art Winterkleidung der Geistlichen(in Frankreich).
* Dominoterie, Herrntapetcnhandel.
* Donat, eine lat. Sprachlehre für Schulen nach dem Na-
men eines alten röm. Sprachlehrers, Donatus genannt.
DonatariU8, der Geschcnknehmer.
Donatio reciproca , eine wechselseitige Schenkung;don. pura, eine unbedingte Schenkung; don. con-ditionata, eine bedingte Schenkung.
Donativ oder Don gratuit, ei» Gnadengeschenk.
* Donator , der Schenkcr, der einem Andern etwas
schenkt und vermacht.
*Donatschniher/ Fehler wider die Regeln der Sprach-lehre; von den röm. Sprachlehrer Aelius Donatus imvierten Jahrhunderte.
*Donjon, (spr. Dongschong) ist ein erhabener Ort oderThurm in einer Festung, wohin man sich zuletzt rrti-rirt, um zu capituliren.
*Donna, die Frau, Gebieterinn, Geliebte.
*Don Quixote, (spr. Don Kischott, insgemein Don-kischott) ein span. satirischer Roman, den Michael Cer-vantes , des Herzogs von Alba Sekretär (im sechszchn-ten Jahrh.), aus Rache gegen den damaligen Staats-minister, Herzog von Lerma, verfertigt hat.
* Donum, ein Geschenk, eine Gabe.
* Donum continentia:, die Gabe der Enthaltsamkeit
oder Keuschheit.
*Doppia oder Duppie, eine ital. Goldmünze, vondrei bis fünf Rthlr.
*Dorade, der Goldkarpfe, ein prachtvoller Fisch mitwunderschönen Farben, besonders im Sterben, lebtim atlantischen Meere.
*Dorado, Eldorado, das Schlaraffenland.
*doriren, vergolden.
Z. Band.
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* Dorische Säulenordnmig, die zweite in den fünf
Säulen-ordnungen, die am Capital keine Schnörkelund Blätter, im Fries aber Triglpphcn hat.
* Dorischer Dialect, von faf.Dialectus doiica; gn-
chifche Sprech-art der allen Dorier, läßt das Iotasubscriptum weg und zieht die Vocale nicht gernzusammen, sondern spricht sie abgesetzt aus.
*Dormant, müßiger Aufsatz, der bei der Mahlzeit mit-ten auf dem Tische stehen bleibt, und oben-hcr mitCitronen und Pomeranzen besetzt ist.
* Dormitorium, Schlafzimmer, Schlafsaal, wo meh-
rere Betten aufgestellt sind.
* Dorothea, (weibl. Name) Geschenk Gottes.
Dos, (Rcchtsfpr.) die Ausstattung, Aussteuer, derBrautschatz.
Dosis, auch Dose, ein Gebfel.
*dossiren, abschrägen, z. B. einen Deich.
*Dossirung, die Schräge, die Abdachung eines Gra-bens rc.
*Dotales, Dotal&auern, leibeigene Bauern, die einemgcistl. Stifte geschenkt sind.
dotalia paeta, (pl.) EHestistung, das Heirathsgut be-treffende Vertrage.
Dotalitinm, das Heirathsgut.
dotiren , begiftigen, Heirathsgut geben; auch mit gewi-ßcn Einkünften versehen; z.B. eine Kirche, Schule rc.
Dotirnng, die Ausstattung.
*Douane, i) Zoll, Mauth; 2 ) Zollhaus. Douaniers,(spr. Duanieh) die untern Zollbcdicnten.
Doublette, auch eine Nelke, die außer der Grundfarbeeine einzige Jlluminationsfarbe in breiten, bandförmi-gen, langen Streifen hat; anch Bandblumc genannt.
donhliren, doppelt oder zweifach nehmen; unterfüttern.
* Doublirschntt , Doppelschritt.
* Doublon, s. Dublone.
*Doublüre, das Unkerfutter.
doucemeut, (spr. dußemang) auf eine gelinde, sanf-te Art.
Douceur, (spr. Dußöhr) (pl. -—s) Lieblichkeit, Schmei-chelei, Annehmlichkeit, Lindigkeit, einnehmendes Wesen.
*Douillette, (spr. Dulljett') ein atlaßner kurzer Man-tel; weicher sanfter Umwurf, Zart- oder Sanslman-tel für Frauenzimmer.
*doux, (spr. duhß) süß, lieblich, sanft, attgenehm, zart,weich, gütig, gelind, sanftmüthig, freundlich, ge-mach, fachte.
Donx-donx, (Dudu) nennt man einen zärtlichen jmr-gen Menschen, der nichts ertragen kann.
*Douze-le- va , s. Paroli.
Doxologie, die Lobpreisung Gottes.
Drachme, 1 ) ein ViertellotH; 2 ) eine Münze bei denalten Glichen und Juden, ungefähr zwei und dreißigPfenninge»
K * Dracs-