bon
Bonm
Bonn
boss
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bon, (spr. bong) als Sachwort: Gutes, der Vortheil,Gewinn; (in der Handlungssprache) eine schriftlicheGenehmigung, die jemand mit seiner Unterschrift unddem Worte bon einem Andern ertheilt, um die Sa-che, z. B. eine Schuld in Empfang zu nehmen; einEmpfangsrccht.
Bong, (pl.) Verlassenschaft; bona aquisita, errunge-ne Güter; bona adventitia, selbst erworbene oderunvermulhct erhaltene Güter; bona avita, gentili-tia, stemmatica, großväterliche Güter; bona ca-duca, Güter, die dem Landesherr» Heimfallen; bo-na castrensia , Güter, welche der Sohn durch Kricgs-oder überhaupt durch eigene Dienste sich erworben hat;bona censitica, Zinsgütcr; bona civitatis , seupublica, gemeine Staatsgüter; bona communiteret pro indiviso possidere, in ungethciltcn Güternsitzen; bona conjngum, Güter der Eheleute; bo-na damnatorum, Güter der Verurtheilten; bonadotalia, Stiftungsgüter, Ehegelder; bona eccle-siastica, geistliche Güter; bona lrereditaria, ererb-te Güter; bona mobilia, die Fahruiß; bona in-divisa, ungetheilte Güter; bona indivisibilia, un-theilbare Güter; bona locata, Lastgüter, oder dieverpachtet find; bona mariti, des Mannes Güter;bona materna , mütterliche Güter; bona mino-rum, der Unmündigen Güter; bona parapherna-lia, Güter, welche die Frau ihrem Manne ausserdem Heirathsgute gebracht, oder ihm sonst zugewandthat; bona paterna, väterliche Güter; bona pertestamentum alienari probibita, Güter, welchezu verkaufen durch ein Testament verboten sind; bo-na publicata, eingezogene Güter; bona vacantia,erblofe und Herrnlose Güter; bona vi rapta, gewalt-thätig geraubte Güter.
Bonbon, (spr. Bongbong) Zuckerbißchen, Naschwerk,Näscherei.
*Bon Chretien, (spr. Bongkretiäng) die Chrisibirn,auch Apotheker- und IVlalvasierbirn, eine sehr ge-würzreiche, längliche' Birn.
*Bonheur, (stzr. Bonöhr) Glück, Wohlfahrt.
Bonhomme, ein guter einfältiger Tropf.
boniliciren, verbessern.
* bonis avibns, latein. eigent. mit guten Vögeln, d. h.
Vorbedeutungen in Beziehung auf die Wahrsagungender römischen Priester aus dem Fluge'der Vögel. S.Augurium.
*Bonit oder Bonetssfch, eine Art Makrele, ein sehrschmackhafter Raubfisch.
* Bonität, die Güte, der innere Werth (einer Sache).
* bonitiren , schätzen, würdigen , würden.
Bonmot oder Bon-Mot, (spr. Bongmoh) ein lustigerEinfall.
Bonne, die Gute; Hofmeisterin.
* Bonner, die Mütze, Haube, Kappe; (Seesprache) ein
Beisegel, ein Streifsegeltuch, womit man den unternTheil des Segels verlängert, damit sie mehr Windfassen.
* Bononischer Stein , s. Bologneserstein.
Bon ton, (spr. Bvngtvn) die feine Lebensart.
Bon vivant, (spr. Bvngwiwang) ein WohUebender,Wollüstling.
* Bonze (pl. —n), ein Japanischer Priester.
* Bootes, grich. Bärcnhüter, ein nördliches Gestirn, wie
Arktophylax.
*Boracit, oder Scdatiospath, eine borapsaure Kalkart,findet sich bloß in Gypsstein des Kalkberges in Lü-neburg.
*Borax auch Tinkal, in Tibet Swaga, ein gewissesmineralisches oder Erdsälz, welches zum Schmelzenund Lothen der Metalle und Glasfabriken u. s. f. ge-braucht wird.
* Borborismus, das Knuren und Getöse in den Ge-
därinen, von übler Verdauung und verschlagenenWinden.,
*Borboriten, Art von Gnostikern, welche das jüngste. Gericht läugnen.
*Borborygmen,i das Rumpeln in den Eingeweiden.*Bord , der Rand, das Aeußerste, besonders eines Schif-fes ; das Schiff selbst.
*Bordereaux, (spr. Borderoh) Verzcichniß der Münz-sortcn, die man einnimmt oder ausgibt,bordiren, rändern, verbrämen, z. B. (ein Kleid).
* bordoyiren, heißt bei den Emailmahlern eine durch-
sichtige Emailfarbe so auftragen, daß sie wie durch ei-nen Nebel hervorscheint.
Bordüre, der Saum.
* Borech, s. Soda.
borniren, einschränken; ein bornirter Kopf, ein mit«telmässiger Kopf.
*Borrelisten, . (Seffc in Holland, welche eine strengeLebens-art führt, viele Almosen gibt, weder Sakra-mente noch öffentlichen Gottesdienst hat, bei der heil.Schrift keine menschliche Auslegung duldet, und ihrenNamen von Adam Borrel führt.
*Borretseb auch Boretseb, Wohlgemukh (ein Küchen-gcwächs).
* Börse, 1) ein Beutel, Geldbeutel; 2) ein öffentliches
Gebäude, worin die Kaufleute ihrer Geschäfte wegenzusammenkommen.
Boseage, (spr. Boskahsche) oder Bosquet, eiri Lust-hölzcheu.
*Bossage, Steine an Gebäuden, welche dem Mauer-werk vorstehen, und welche man unbehauen gelassenhat, um nachher gewisse Zierathen hinein zu hauen.*bosseliren, getriebene Arbeit machen.
bossi-