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Bedu
Bene
Bene
* Beduinen, herumziehende räuberische Araber, die den
Karavanen in der Wüste auflauern, und sie ausplün-dern.
* Beefsteaks, (spr. Bihfsteeks) engländ. Rindfleischschnit-
tcn, oder dünn geschnittenes, gewürztes und schnellgeröstetes Rindfleisch.
* Beelzebub, derName eines geschwänzten Affen, s. Sa-
paju.
* beganfen, jüd. dcusch, bestehlen.
*Beglerbey, türk. i) eigenkl. Herr der Herrn, Fürst
der Fürsten; 2) Landpflcger, Landrichter, Oberstakt-halkcr.
* Beginne oder Beginne, eine Art Nonnen, Kloster-
jungfer, auch eine Bethschwester, Scheinheilige.*Begnm, so heißt in Hindostan das Frauenzimmer imSerail eines Vornehmen.
* Bebemotb, der Elephant.
* Behennl's , die Salbnuß, eine öhlreiche, der Haselnüsse an
Größe ähnliche Frucht des Beheirnulkbaums in Asien.*Bek, s. Dey.
*Belemnit (pl.—en), der Luchsstein, Pfeil-, Don-ner-und Schoßstein, Alpschoß, Storch-oder Rappen-stein, Teufelskegel, Hepcnstngcr rc., eine Art ausgc-storbener kegelförmiger Schnecken, die man nur nochversteinert findet.
Bel-esprit, (spr. Bcllesprih) ein sinnreicher witzigerMensch.
Belladonna, eigenkl. Schönsrau, oder Schönmädchen,eine giftige Pflanze mit glockenförmigen Blumen vonschmutzig rother Farbe, und mit glänzend schwarzen,den Kirschen ähnliche Beeren; Wvlsskirsche, Bullwurz,Waldnachtschattcn, Jrrbecre, große tolle Nachtschat-ten, Saukraut, Teufelswind, Wuthbccre oder Kirschen,•bello modo, lat. auf eine gute schickliche Art.
* Bellona, (Fabellehre) die Kriegsgöttin.
*BeIt, eineMeerenge, besonders zwei dänische Meerengen.*Belnga, der Weißfisch, (russ. Name des Hausen, ei-nes sehr großen Fisches, vom Störgeschlecht im schwar-zen, kaspischen und mittelländischen Meere). DerBe-luga oder Belugenstein, Hausenstein, eine steinhar-te Masse, die man bisweilen in den Nieren großerHausen, von der Größe eines Hühner-eies findet.*bene, gut, gütlich.
*Benedictenfcctut, cigentl. Segenskraut, die März-wurz, Garaffel, Nelkenwurz, eine Pflanze mit einergewürzhaften, heilsamen Wurzel.
* Beneficiarius , r) Bewohlthätigter, der Wohlthaten
genießt; 2) Lehnsmann.
*Beneficiat, ein Weltgeistlicher, der eine Pfründe genießt.
* beneventiren, von lat. bene venire, wohlankommen,
bewillkommen, empfangen.
Beneficium oder Benefiz , die Begünstigung, derNutzen.
Bety
Benevolenz, die Gunst, Geneigtheit.
*Bennuss oder Benniisse, s. Beheunus.
*Benzoe, ein bröckliches, balsamisches Gummiharz, vondem Benzoebaum, auf Java, Sumatra k. Ben-zoeblumen, das chrpstallisirte heilsame Salz dcr Benzve.
*Berberis, vderBerberisstrauch, der Sauerdorn, Essig-dorn,^ ein in Orient und ganz Europa wildwachsendersehr nützlicher Strauch.
*Bercan oder Berkan, ein aus Ziegenhaaren und Wol-le gewirktes Zeug.
Beresau, (spr. Bcrsoh) ein Gewölbbogcn.
*Bergamotte, eine Art Birnen; auch eine ihr ähnlicheCitronen-art, aus deren frischen Schalen die berühmteBergamottessenz oder das Bergamottöf>I in Italienund Frankreich gemacht wird.
*Bergerae, ( spr. Berscherak) ein angenehmer französ.Wein.
*Bergerie, (spr. Berschcrih) cigentl. Schafhof, Schä-fertänzchcn.
*Beril, französ. schöner Zeug von sächsischer Wolle zuSchlafröcken.
* Berillistik, Krystalseherei.
*Berkeleismus, Lehre von dem Idealismus, das Läng-neu der Dinge außer uns, von dem Engländer Ber-kelei.
* Berme, ein Wall-Absatz, außen am Fusse des Walles.
^Bertram, die Bertramchamille, Bcrtramwnrzcl, Spei-
wurzel, von scharfem Geschmack und heilsam zur Be.freiung von schleimichken Feuchtigkeiten.
* Beryll, oder Aquamarin , ein durchsichtiger Edelstein
von gelblichgrnner oder Meergrüner Farbe, aus demOliicin-Geschlechte.
*Besahnmast, holländ. der Hintere kleine Mast aus demSchiffe. Besalrnsegel, das am Besalrnmaste befind,liche Segel.
* Bessi oder Bezzi, venezian. Pfennigstücke.
bestialisch, vichmässig.
Bestie, Vieh.
*BJte, (spr. Bäte) ein Vieh, ein unvernünftiger Mensch,Dummkopf; die Bete, (Kartenspiel) die Spielstrase, derEinsatz oder das Geld des Verlierenden; dieBete zie-hen, den Satz oder das Spiel gewinnen; die Betemachen oder setzen, sein Spiel verlieren, oder labetwerden.
* Betelpfeffer/ Betelpfeffcr, ein Rankengewächs in Asien,
mit wohlriechenden Blättern, die man mit^.reca gemischtzum Käuen, in goldenen, silbernen oder geringern Büch-sen und Beuteln bei sich führt; vergl. Areca.
Betise, etwas Dummes.
*ßetonie, eine Pflanze mit großen, dunkclrothen oderfleischfarbenen rc. Blumen.
*Betyl, berühmter Stein bei den Alten, dem man großet Kräfte zuschrieb, und woraus man Götzenbilder machte.
*Beur-