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5 (1883) Nachahmung - Philologenverein
Entstehung
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310 DcfterracHtngflnt.

jur greifpred)ung, Bei anberen jungen Seuten Bis juni 20., in 2Bien Bis jum 18.Saljre bauert."

®ie perfönlidje ®h e 'ln a l) me Ber Saiferin an gelbigerS SEBirlen unb feinen (Erfolgenleiftete betn energifdjen gortgange ber ©djulßerBefferung mächtigen Sorfd)uB. Um biejahtreidjen Sorurtheile gegen biefelße nic^t burd) pecuniäre Anforberungen ju mehren,Berjid)tete man auf Sammlungen ober (Steuern ju ©unften be'r Sdjulen unb mar jeher(Erhöhung beS SdjulgelbS abgeneigt; man Begnügte fid) mit ber Serlaffenfcfjaftstaye,einer ABgaBe oon Satten, Sdjaufpielen u. bgl, brängte bie ftänbifdjen (Eorfsorationenunb ben $teruS $u ^Beiträgen, §og bie 3mtercalar=(Einfünfte geiftlidjer Seneficien unbein ©rittheil ber UeBerfdjitffe beS SruberfdjaftSBermögenS ein, unb nahm faft überallben (Ey=3efuitenfonbS (Stubienfonbs) in Anfprucf), um bie Süden ber SdjulfonbS juergänzen.

gür bie (Srridjtung ber ^auptfdjulen gab bie Auflaffung Bieter @i)tnnafien Siaum,Nlittel unb Sehkräfte; mitunter mürben auch Stifte unb Slöfter Bermod)t, ben Unter=riebt in ben höheren (Slaffen auf fid) ju nehmen. Normalmäßig eingeridjtete 9Näbcf)en=fd)ulen entftanben Bei ben Slöftern ber Urfulinerinnen, ber regulirten

(Eanoniffinnen u. f. m. Aucfj bie erfte iSraelitifdje fpauhtfdjule trat ju ©örj in ba§Seßen.^ Setßft auf baS faum erft acquirirte ©alijien erftredte fidj baS Streben,für ben bort faft nur bem tarnen nach Befannten SolfSfdjulunterridjt eine neue @runb=tage gu fdjaffen.

AIS Ntaria ®h ere ft a am 29. NoßemBer 1780 aus bem SeBen fdjieb, mar mehrals bie fpälfte ber ©djulen DefterreidjSoerBeffert" unb $äljlte 200,000 ßöglinge auSallen ©d)id)ten ber ©efettfdjaft; bie reformirte Sollsfdjute leuchtete benen anbererStaaten (Europas Boran.

(Die jehnjährige NegierungSperiobe 3ofefS II., meldjer in möglichft rafdjer(Entmidlung beS SolfSfdjulmefenS einen mächtigen Riebet jur Ausführung feiner 9Nenfd)en=BeglüdmtgSplane erbliden mußte, mar bemgemäß, jumal auch ber jüngere ©mietenalS fßräfibent ber ©tubien=§ofcommiffion unb 3f. A. ©all als gelBigerS Nachfolger(feit 1782) ber Senbenj h u lBigten, alles Bon oben h«»B feftfteffen unb regeln jumotten, üßerreid) an Serorbnungen, um baS gortfdjreiten ber SoIfSBilbung ju be=fdjleunigen unb bie attfeitig rege gemorbene freimittige ®h e il na '? me an berfelben burd)iegislatißen 3 toan 8 ju fräftigen unb auSäubeljnen.

Die burdjgreifenbften SNaßnaljmen biefer Art mären bie (Einführung beS Sdjul=gmangS unb bie Segrünbung beS SdjulpatronatS.

Sdjon am 20. Dctober 1781 ergieng ber Auftrag an bie ÄreiSämter, burd) biefßfarrer unb DrtSridjter, nöthigenfatts mit 3b)angSmitteln (©elbftrafen für oermög*lidjere, 3 Wan<rc6eiten für ärmere (Eltern) baljin gu müden, baff alle $inber Dom6.12. 3ahre bie öffentliche SoIKSfdjule Befucfjen, unb am 23. NooemBer folgte bieAnorbnung, eine regelmäßige Aufjeidjnung aller fd)ulfähigen Äinber Borgunehmen. Die©eelforger mürben mieberholt angemiefen, jene Serorbnung jährlid) Bon ber fanget gurepuBIiciren unb burdj eine fßrebigt gu erläutern.

3n ber gmeiten Nid)tung mürbe gmar bie Serpflidjtung ber (Dominien unb @e=meinben, Solfsfcßulen gu errid)ten unb gu erhalten, neuerbingS Betont; allein bie Biet*fachen fpinberniffe, meldje bem 2Bunfd)e beS Sltonardjen nach möglidjft rafdjem (EntftehenBieter Schulen auf biefem SBege entgegentraten, Beranlaßten baS Streben, anbereSOJittel jum gleichen 3mede auSfinbig ju madjen. AIS foldje ÜUtittel Boten fid) bar:bie fperBeijiehung beS ^ir^enBermögenS unb bie DBIigaterflärung beS Sd)ulfonbS=Beitrages auS Serlaffenfdjaften. SBeil nun aber in Bielen hätten aud) biefe §ülfs=mittel nicht auSreid)ten, fc£)uf ®aifer Sofef II. am 11. g e Btuar 1787 baS ©d)u£=^atronat. 2Bo nämlich lein Sdjulfreunb burd) Stiftung unb (Erhaltung einer ©d)ulebaS ißatronat ermorBen, mo ber Bisherige fßatron bie ^Pflichten feiner Stellung nichterfüllt, ober mo bie ©runboBrigteit ober ©emeinbe oon bem Siechte, baS Patronat