Z7- V. Abschnitt. Orthographische Zeichen.
zelnen Vorstellungen machen in jeder Rede ein ge-wisses Ganzes aus; aber ein Ganzes, welches wie-der aus mannigfaltigen Theilen bestehet, welcheauf eine sehr verschiedene Art mit einander verbun-den sind. Einige gehören unmittelbar zu einan-der, andere hingegen sind nur mittelbar, oderauf eine entferntere Art mit einander verbunden.In der mündlichen Rede deutet man diese verschie-denen Arten der Verbindung oder Trennung durchkürzere oder längere Pausen an; und da es für dieVerständlichkeit wesentlich nothwendig ist, diesePausen, in Ermangelung des mündlichen Vortra-ges, dem Auge sichtbar zu machen: so hat mandazu gewisse Zeichen gcwählct, welche Dlstmcti-ons- oder Unterscheidungszeichen Hessen. Essind ihrer vornehmlich vier, der Schluß-Punct,(.) das Rolon, (:) das Semikolon, (;)und das Aomma, (,) wozu man noch dasZeichen der Parenthese oder das Einschlicßungs-reichen () und den Gedankenstrich (—) fetzenkann, weil beyde mit den vorigen eben dieselbe Ab.sicht haben. Me nothwendig alle diese Zeichensind, die Verständlichkeit für das Auge zu bewir-ken, erhellet am besten, wenn man einen Lhcileines Aufsatzes ohne alle Unterscheidungszeichenschreibet, da denn der Sinn in tausend Fällendunkel, schwankend und zweydeutig seyn wird.Allein, wenn sie ihrer Bestimmung eine Genügethun sollen, so ist es nicht hinlänglich, daß mansie nur gebrauche, oder sie auf eine willkürliche Artanwcnde; sondern man muß sich ihrer zweckmäßig,und mit Befolgung des besten und allgemeinsten