2. Kavkte!. Gebrauch großer Anfangsbuchstaben, z;,
großen Buchstabenzu aeben: dieRalserlichen Ge-rcchrsamen, Göttlich, der Gehermde Rath,der Heilige Geist, die Heilige Schrift, derJüngste Tag, wohin denn auch wohl die wissen-schaftlichen Kunstwörter gerechnet wurden, Ms-ralisch, Grammatisch, die TheologischeBücherkcnnrniß. Jetzt gehet man mir dengroßen Buchstaben ein wenig sparsamer um, undgebraucht in allen diesen Fallen nur einen klei-nen. Aber,
z. Das Zahlwort ein bekommt, der leichternVerständlichkeit wegen, billig einen großen Buch.
- staben, um es von dem Artikel ein zu unterscheiden,zumahl da jenes allcmahl den Ton bekommt, die-ses aber nicht: ich habe ihn , nur Ein Mahlgesehen; aber, es wird schon ein Mahl (ein-mahl,) geschehen, d. i. künftig. In ein ein-ziger ist ein der Artikel, daher cs hier auch nureinen kleinen Buchstaben bekommt. In der Zusam-mensetzung fällt der große Buchstab wieder weg,weil hier ohnehin keine Zweydeutigkeit zu besorgenist: cinsylbig, einseitig, u. s. f.
4. Wenn man den Titel eines Buches anfüh-ret , und selbigen nichts auf andere Art durch dieSchrift unterscheidet, so pflegen viele das ersteWort gleichfalls mit einem großen Buchstaben zuschreiben: pütter Ueber die Richtigkeit undRechtschreibung der Teurschen Sprache,Haberlins Neueste Deutsche Reichsge-schichte. Vesser ist, solche Titel in der SchriftAuweis. z. OrthvMph. Z