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Z42 IV. Abschnitt. Orthographie ganzer Wörter/
ten nicht an Sonderlingen gefehlet, welche sich auchhierin von dem allgemeinen Gebrauche entfernethaben, aber bloß, um sich von demselben-u entfer-nen, und ohne alle übrige begreifliche Absicht, da.her auch ihr Beyspiel oh-ae alle Nachfolge geblie-ben ist. Noch nothwendiger ist der Gebrauch großerBuchstaben in solcpcn Fällen, wo die Verteilenohne Absatz wie Prosa in einander fortlaufen, wiez.B. in Gesangbüchern, um den Anfang der Reim-zeile dadurch kenntlich zu machen.
z. Vor eigenen Nahmen,
§. g. Da sich eigene Nahmen eben dadurch,daß sie eigene Nahmen sind, von allen Gattungs-Wörtern hinlänglich unterscheiden, so bekommen sieauch beu allen neuern Völkern einen großen Buch-stab: Alexander, Europa, Deutschland,Berlin. Aber nicht bloß die Substantiv« bekom-men ihn, sondern er gebühret auch den von ihnenabgeleiteten Adjektiven und Adverbien: Alexan-Hrinijche Verse, Europäische Sitten, dieDeutsche Sprache, Deutsch sprechen, sichEnglisch kleiden. Manche behandeln diese letz-ter« als Gattungswörter, und schreiben sie mitkleinen Buchstaben; allein da die obigen substanti-ven eigenen Nahmen den großen Buchstab nicht bloßals Substantiv«, sondern wegen ihres individuel-len Begriffes bekommen, dieses Individuelle aberauch bey den Adjektiven und Adverbien bleibt, soerfordern sie billig auch das Zeichen derselben, undkönnen folglich nicht nach der Analogie der appel-lativen Adverbien und Adjcctiven behandelt wer-