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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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z;r lV. Abschnitt. Orthographie ganzer Wörter.

hen soll oder nicht. Was die Participia betrifft,so läßt sich die Schwierigkeit leicht heben, weil sieder Analogie anderer Adjektiven folgen. Manschreibt gerheilt, die hier befindlichen, die sehrgroßen, ein außerordentlich schöner An-blick, wenn gleich gemeinschaftliche Artikel undBiegungssylben da sind, welche für die Zusam-menzichunq zu sprechen scheinen; folglich auch diehier gebliebenen, die zurück gelassenen, diezusammen gesetzten Wörter, die vorübergehenden, weil hier die Begriffe gctheilt bleiben,uns sich nicht in ein Ganzes vereinigen. Die Per--balia auf UNI lassen sich auch leicht übersehen, weilsie seltener sind, und sie mit ihren Bestimmungenallemahl in Ein Wort zusammen schmelzen: dieGcnchmhalmng, die Auseinandersetzung;obgleich Geschmack und Verständlichkeit auch hierallzu lange Zusammensetzungen vcrbiethen, wiez. B. Wicderauseinandersetzung seyn würde.Ein wenig mehr Schwierigkeit machen die Infini-tive, wenn sie als Substantiva stehen, und meh-rere Bestimmungswörter vor sich haben, das auseinander fahren, das hin und wieder ge-hen, da denn der gemeinschaftliche Artikel und derBegriff eines Substantives als eines einzigen Gan-zen die Zusammenziehung anzurathcn scheinet. Istnur ein Bestimmungswort da, das Vorüber-gehen, das Gutsagen, dein Dösewerdcnkranket mich nicht, so ist die Zusammenzierhung erlaubt, weil sich beyde leicht als em Begriffdenken lassen; allein bey mehrern findet dieses nurselten Statt, daher man sie lieber gerheilt schrei-