zzo !V. Abschnitt. Orthographie ganzer Wörter.'
gister ohne Noch anschwellet, da denn der wenigeRaum, welchen man durch die Zusammcnziehungersparet, dort zehn- und mehrfach wieder ver-schwendet wird. Eine genauere Untersuchung wirdin solchen zweifelhaften Fällen gemeiniglich für dieTheilung ftyn. Einmal)! ist in den obigen Be-deutungen eine wahre Zusammensetzung. Mankönnte glauben, die Analogie erforderte auch zwei-mal)!, drcymahl u. s. f. zu schreiben; man be-sinnet sich zwar, daß hier nichts von einer figürli-chen Bedeutung vorhanden ist, welche dort dieZusammenziehung berechtigt; man glaubt aber, indem weggeworfcncn Biegungszcichen deS WortesMahl einen Grund zu finden, der den Mangelder Figur ersetzt, indem es eigentlich zwcp Mahleu. s. f. heiffen müßte. Allein, wenn man die Sachegenauer untersucht so findet sich, daß Mahl derAnalogie derjenigen Wörter folgt, welche mitZahl-wörtcrn im Plural unverändert bleiben, so wieman sagt sechs Pfund, deeyLaß, fünf fahr;folglich fällt dieser Grund weg. Die Theilungwird noch nothwcndiger, wenn man eine Präpo-sition versetzet, da denn das Bestimmungswortdeeliniret werden muß, ZN decken Mahlen, ZNvielen Mahlen. Eben um deswillen muß auchein Mahl, wenn es bloß una vice bedeutet, ge-the'.let werden, weil ich sagen muß ZN einemMahle wodurch zugleich der Zweydcutigkeit vor-gedcuget wird, welche die eigentliche Bedeutungmit der figürlichen machen kann, wenn man aufeinerlei) Art schriebe, z. B ich habe es die ein-mal)! gesagt, ich werde es einmahl thnn.