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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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i. Kapitel. Von zusammen gesetzten Wörtern. z>?

i. Am häufigsten an dem Bestimmungsworts.Dieses verliert, a) das mildernde c: Endsilbe,Endreim, 2lugapfel, Lrühstunde, Blöd,sinn, Trübstmr. Einige wenige, als Böfe-wicht, Leijeereter, sind ausgenommen. l>) Dasweibliche e, wenn das Bestimmungswort ein weib-liches Substantiv ist: Rirchgang, wertlauf,Bußtng, Sonntag, Brachvogel. Frcy-lich gibt es auch manche, wo dasselbe bleibt, wieKlagelied, Erntefest, Ehefrau, Ehemannu. a. m. c) Die Corcrelions- Geschlechts- undVicgungszcicden der Adjectiven: Schwerinurh,Freigut, Hatbstsch, Süßklee, Horhbarr,für schwerer Much, freyes Gur, halberLisch, süßer Alee, rochcr Barc. Für dieAdjectiva ist das eines der sichersten Mcrkmahle,daher alle diejenigen Fälle, wo es diese zufälligenSylben behalt, niemahls Zusammensetzungenmachen können. Folglich junge Magd, langeweile, und nicht Jungemagd, Langeweile,weil es sonst Jungmagd, Langweile heißenmüßte, so wie inan sagt Jungfrau, Junggc«fcll, langweilig, Langohr. Mehr Beystielesolcher fehlerhafter Zusammensetzungen werde ichim folgenden anführe». Ist das Bestimmungs-wort ein Substantiv, so ist die Analogie getheilt,indem dieses die Endung und die Zahl eben so oftbezeichnet, als nickt bezeichnet: Vatermörder,Leuerstamme, Tuchrock, Uhrmacher, Haus-verkauf, Halstuch ; aber Buirdesbruch, Lci-beserben, Gottesdienst, Todesnorh, Bo>rhenlohn, Armenhaus, ).vndermörder,