zu IV. Abschnitt. Orthographie ganzer WLrter.
bestimmen, oder keinen neuen und nothwendiqenBegriff mit zu dem Ganzen bringen. In Hader-lumpen und Tbarbandlung sagt das Bestim-mungswort nichts anders als das Grundwort; dennHadern sind Lumpen und Lumpen sind Ha-dern, und Handlung und Thar sind in der Ver-bindung, in welcher ne hier stehen, auch cinerley;Tkariacde hingegen ist zwar auch dunkel, aberLoch richtiger zusammen gesetzt. Die OberdeutscheMundart, welche fich unter andern auch durch ihreWeitschweifigkeit auszeichnet, hat viele zusammengesetzte Partikeln einaefübret, welche überflüssigeTheile enthalten: dermahlcinst für dereinstode- einst, alldieweil, für dieweil oder weil,alldercits, alidorr, für bereits, dort. DieHo > seutswe Schriftsprache hat die meisten wiederausgemustcrt manche aber doch um' der Rundeund äußern Vollständigkeit willen beybehalten, wieallbier und allda.
;. Auch nicht solche, welche einander nurschwankend und dunkel bestimmen. Je mehr sicheine Sprache mit Verstände und nach klaren Be-griffen ausb'ldct, desto mehr vermeidet sie auchalles das, was Verworrenheit der Begriffe ver-räth oder zum Grunde hat, wenigstens in ihren neuenFortschritten Wir haben frenlich sehr viele Zu-sammensetzungen aus den altern Zeiten, wo die ein-zelnen Theile einander nur auf eine sehr dunkeleund elliptische Art bestimmen. wie Brllstwebre,tVlllkommen, fucdsschwänzen, brandschac«ZM, ^chrhuiiverc u. s. f. allein diese werden