»84 Ul. Abschnitt. Von den Sylbrn.
r. Am Anfänge eines Wortes. Dahin gehö-ren i) einige mit dar zusammengesetzte Umstands«Wörter, wo das a ausgestoßen worden, dran,drauf, drinnen, droben, drunter, drun-ten. Me diese gehören, das einzige draußen aus-genommen, in die niedrigen, höchstens vertrau-lichen Sprecharten, weil die Ausstoßung eines a,besonders zu Anfänge eines Wortes, zu hart ist.2) Das tonlose es, wennn es sein e fahren läßt,und mit dem vorher gehenden Worte zusammenschmilzt, gibmirs, gibs mir.
2, Am Ende eines Wortes, da denn das un-betonte e häufig dem Schicksale ausgesetzet ist, daßes weggeworfen wird, und zwar r) ohne Rücksichtauf den folgenden Buchstab, wohin denn besondersdas e des Datives gehöret, dem Mann fürManne, ingleichen das weibliche, die Lieb fürLiebe; und 2) in Rücksicht aus den folgenden Vo-cal, welcher Fall der Hiatus genannt wird. Allediese Arten gehören nicht in die Orthographie, son-dern in die Sprachlehre, wo gezeiget wird, daßdie meisten derselben verwerflich sind, die Zusam-menziehung des es mildem vorher gehenden Worteausgenommen.
Zusammenziehung des dessen, dieses, undwesten.
§. z. Eine andere sehr gewöhnliche Art derZusammenziehung betrifft die Pronomina der, die-ser und wer. Das Demonstcativum der hat>m männlichen und sächlichen Genitive dessen,