Kapitol. Von den DehnungszeichM 251
Des gedehnten e.
§. lc>. Das gedehnte e wird,
1. Verdoppelt, in Beere, das Beek im.Garten, Beere, röche Rübe, auch häufig Bete,dem Niedersächsischen Geest, Heer, Rlee, leer,Meer, Reede, (besser Rehde,) Gchlee, (besserzwcysyibig, Schlehe,) Schnee, See, Seele,Speer, die Spree, ein Fluß, die Spree,ein Vogel, (besser Sprehe,) Theer, verhee-ren, von Heer. Wenn dieses verdoppelte e dieSylde schließt, und durch die Biegung ein neues ehinzu kommen sollte, so wjrd das eines unterdrückt,weil drey identische Vocale hinter einander ein Ue»belftand seyn würden: die See, die Se--en, derSchnee, dcsSchne-es.
2. Mit h bezeichnet, in angenehm, an-nehmlich, befehlen, begehren, dehnen,empfehlen, Lehde, (wo eö dock zur Wurzel ge?höret, von fechten,) fehl, fehlen, Lehm,der Gehren genehm, Gewehr, hehl, heh-len , das alte hehr, Ramehl , (besser als Ra-meel,) Rehle, kehren, der Lehm, Lenen,lehne, schräge, die Lehne, lehnen, in allenBedeutungen, das Lehn, besser Lehen, leh-ren, Mehl, mehr, mehren, nehmen,Sehne, fehnen, sehr, verfehrcn, steh-len, das wehr, sich wehren, zehn, besserzehen, zehren.
Erfordert der Umfang des Wortes die Verlän-gerung nicht, so bleibt sie auch weg: bequem,
bejcheren, Elend, ^Erde, Herd, Herde,