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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
Entstehung
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s z 8 III. Abschnitt. Von den Sylben.

an Deyspielen: kaulius, faux, aulker, auxi,

sucium, Julius.

z. Im Deutschen ist diese Schärfung beson-ders in Ansehung des f und s merklich, und dar-aus zu erkennen, wenn nach dem geschärften Dop-pellaut der folgende Consonant halb zu dieser undhalb zur folgenden Sylbe gesprochen wird: pfif-fen, haufsen, draufsen, schmeis-sen, reis-fen, beifscn. welche doch anders lauten alslau-fen, preu-ßcn, hei-ßen, wo der Conso-nant ganz zur folgenden Sylbe gezogen wird.

4. Auch die Biegung scheint diese Schärfungzu bestätigen, indem der geschärfte Diphthongein irregulären Berbis gern in einen geschärften ein-fachen Vocal übergehet: pfeiffen, pfiff, fiepfiffen; schmcissen, schmiß, geschmissen;sauffen, soff, gesoffen; bcissen, biß, ge-bissen. Hingegen von laufen und heißen,kommt lief, hieß.

5. Indessen gestehe ich gern, daß dabey vie-les willkürlich ist, und eS auf den Sprechendenankommt, ob er den Consonanten will doppelt hö-ren lassen; denn so könnte man auch reic-cen spre-chen. Und in so fern kann man immer der jetzt ge-wöhnlichen Schreibart folgen, welche den Conso-nanten nach dem Diphthong nur einfach schreibt;nur wird eS mir erlaubt scyn, in den Fällen, womir die gewöhnlichste Aussprache ihn zu verdop-peln scheint, ihn auch in der Schrift zu verdoppeln.

6. Doch hüte man sich, daß man thcils daseinfach geschärfte ß, welches allcmahl nach gedehn-