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Vollständige Anweisung zur deutschen Orthographie : nebst einem kleinen Wörterbuche für die Aussprache , Orthographie, Biegung und Ableitung
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i. Kapitel. Von den Vocalen und Doppellauten.

Niedersächsischen geschärft und mit dem hohen e,wie fest.) und hundert andere mehr, von welchenich die vornehmsten in meinem Lehrged. Th. i,S. 262 f. angeführet habe. In diesen läßt sichdas e, wenn cs einmahl allgemein ist, noch weni-ger mit dem ä vertauschen, wenn sich auch einewahrscheinliche Abstammung für eines oder dasandere dieser Wörter sollte ausfinden lassen, weilder Nutzen der Aenderung den Nachthcil des Un-gewohnten und der gestörten Einheit und Verständ-lichkeit nicht überwiegen würde. Zwar würde,wenn man das tiefe e allemahl durch ä ersekwnkönnte, die kleine Unbequemlichkeit des dopp ltenLautes des e Wegfällen; allein es würden darausmehrere und größere Nachtheile entstehen. RurEines zu gedenken, so zeiget das ä in seinem jetzi-gen eingeschränkten Gebrauche in allen gebogenenund abgeleiteten Wörtern unmittelbar auf dasnächste Stammwort; dieser Nutzen würde weg-fallen, und sich unter der unbegrenzten Bezeich-nung jedes tiefen e durch a verlieren.

Unerlaubte Wegwerfung des unbetonten e.

§. 7. Das unbetonte e wird in der DeutschenSprache sehr häufig gebraucht:

i. Bey der Ausbildung mancher Wörter, sowohl die Härte mancher Consonanten-reicher ein-sylbiger Wörter zu mildern: Aste, Boche, Dra-che, Falke, Funke, Gacre, Haufe, Götze,Laste, Laie, Nähme, Nerve, parhe, Rappe,Same, Schöppe, Schulze, Schurke,Sprosse, wtUe, kirre, für Ass, Doch,