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Ncu-Scelaud.
endet. Die OKüste ist durch tiefe Busen mit vielenschönenHäfen(Jnselbai,HauraklgolssThemses,Plen-tybai, Hawke Bai rc.) zerklüftet, die westliche dagegenein einförmiger hafeuloser Strand. Auch die beidenKüsten der Cooksstraße sind steil u. reich an schönenHäfen (Nicholson an der nördlichen, die Blindbai undder Königin-Charlottesund an der südlichen Küste);während die OKüste der slldl. Insel ebenfalls hoheSteilküste ist u. einige sehr schöne Häfen besitzt (Vic-toria u. Akaroa auf der Bankshalbinsel, Otago), istdie westliche ebenfalls hafenarm u. nur im S. bildendie Duskybai u.Chalkybai wiederum, treffliche Anker-stätten. Im S. von Tawai, durch die Straße vonFoveaux getrennt,liegtnoch die kleineJnselStewartod.Rakiura mithafenreichenSteilküsten. DieNord-Jnsel hat (nach v.Hosstetter) meist niedriges Hügel-u. Plateauland, von zahlreichen Flüssen in den ver-schiedensten Richtungen durchschnitten, von weitenEbenen unterbrochen u. mit einzelnen vulkanischenKegelbergen besetzt; die Süd-Insel dagegen hat hoheu. steil abfallende Bergzüge mit zackigen Gipfeln, inlangen parallelen Gebirgsketten streichend, durch tiefeLäugenthäler getrennt und von felsigen Schluchtenrechtwinkelig durchbrochen; Gebirge von echt alpinemCharakter mit herrlichen Gebirgsseen, großartigenGletscherströmen, Wasserfällen, Engpässen u. Lüstern,von tosendezi Gebirgsströmen durchrauschten Schluch-ten. Auf der Nord-Insel, deren Gebirge in paralle-len Reihen ziehen, liegen die höchsten Berge im In-nern des Landes, bes. der 2988 in hohe Ruapahau. der nördl. von ihm.stehende thätige Vulkan Ton-gariro mit 2111 rn. Östlich vom oberen Wakariflußliegen imHochlande eine langeKette von Seen (Seen-land od. Lakedistrict), große Geysir u. andere heißeQuellen, deren Erscheinungen jenen auf Island völ-
Fichte (vrunmara uustralis), die Rimu- oder rotheFichte (Oaerz-äinm euprssainum) u. andere Bäumemit nutzbarem Holze. Von den Farnkräutern, diezum Theil die Höhe von Bäumen erreichen, zähltman über 140 Species; fruchttragende Bäume da.gegen finden sich nur wenige. Ueberhaupt trägt dieFlora einen eigenthümlichen, von anderen Ländernscharf unterschiedenen Charakter; mehr als dieHälfteder Pflanzen sind auf N. °S. allein vorkommend.Ähnlich verhält es sich mit der Fauna; bei der Ent-deckung fand man von Sängethieren nur eine Hunde-art, die nicht bellt, u. eine kleine Ratte; das Reich derAmphibien ist nur durch einige Eidechseuarten ver-treten, während Schlangen u. Schildkröten gänzlichfehlen. Größer ist die Anzahl der Vogelarten, dar-unter höchst eigenthümliche; eine mitFedern bedeckte,so gut wie flügellose, der Kiwi (s. u. ^.ptorz'x), diejetzt noch vertreten ist, der Moa (s. d.), eine ebenfallsflügellose Riesenart, ist ausgestorben. Groß ist in denumgebendenMeeren derReichthum an Fischen; Fisch,fang war von jeher eine Hauptbeschäftigung der Be-wohner. Dieeurop.Hausthierewurdenersteingefiihrt(zuerst das Schwein durch Cook), und die Viehzuchtbildet jetzt einen Haupterwerbszweig, namentlich ansder slldl. Insel. 1876zählteman 11,704,853Schafe,404,927 Rinder u. 99,859 Pferde. Von Mineralienwerden hauptsächlich Gold, Eisen u. Steinkohlen ge-wonnen. Die Diggings (Goldgräbereien), vorzugs-weise am Hanrakigolf u. in den Provinzen Wcstland,Otago n. Nelson gelegen, wurden 1857 erschlossen;vom 1.April1857 bis Ende 1874 wurden 7,599,97gUnzen im Werthe von 29,577,816 Psd. St. ausge-fllhrt, der Ertrag war aber 1874 ans 376,388 Unzenaeaen 505.337 im Vorjahre aesunken. Die IN-svrünalichen Bewohner von N.-S., 1874 nur noch
lig ähnlich sind. Weiter ostwärts steigt auf der Insel
45^470 ^während ihreIabl zurZcit derAnkunstder
Whakari od. White Island im Meere ein noch thä-
Millionäre wol das Drcnacve erreichtet, nennen llch l
tiger Vulkan auf. In der NOEcke der Nord-Insel
Maori, h. i. isnnqelwrene, unh gehörender
erhebt sich der in den Sagen der Eingeborenen be-
Volynesischen Abtheiluna des großen malaiisch-vo-
rühmte Jkurangiberg bis zu 1796 m; südwestlichvon ihm, nahe der Küste, der Putauaki od. MountEdgecombe, 837 rn hoch. Die Süd-Insel enthält
lvnesischen Völker- u. Svrachstainines an. Wie ihre !eigenen Sagen berichten, sind sie etwa vor 500 (sah-reu nach N -S. vonO. her einqewanbert u. scheinen
mehr zusammenhängende Bergketten mit hohen,
die eigentliche Urbevölkerung, welche der kraushaa-
meist ewigen Schnee tragenden Gipfeln, die sichder WKüste parallel nahe hinziehen und steil nach
rtgen Race der Australneaer lNearitos) anaeborte.
theils vernichtet, theils in sich amaenommen zu ha-
dem Meere absallen, während auf der OSeite weiteEbenen mit großen Seen sich ausbreiten. Der höchstePunkt ist hier der Mount Cook (Ahoarangi der Ein-gebornen) mit 4023 in (13,200 engl. Fuß), vonmächtigen Gletschermassen umlagert; mit ihm in
ben. Die Maori verbinden mit nicht geringer kör-perlicher Schönheit bedeutende Kraft n. Ausdauer;sie sind talentvoll, geistig regsam, lebhaft u. geschicktin Kunstfertigkeiten aller Art, gastfreundlich u. gut-müthig; aber auch im höchsten Grade leidenschaftlich,
gleicher Richtung liegen die pyramidalen Schnee-colosse Mount Tyndall u. Kaimatau, weiter nord-
wild u. grausam gegen ihre Feinde, kriegslustig biszümWermak u.Menschenfresser bis auf neuere Zeit.
wärts der Mount Una und der Mount Franklin,3148 in hoch. Die slldl. Insel zeigt überwiegend llr-und Übergangsgesteine, die nördliche hingegen kanngrößtentheils für ganz vulkanisch gelten. Da N.-S.außerhalb der Wendekreise liegt, so istsein Klimadas der warmen aemäßiqten (ftone, das durch ocea-
Die Beschäftigung der Männer zielt meist äus denKrieg ab, die Weiber haben das Hauswesen zu be-sorgen; Tanz n. Gesang ist Lieblingsbeschäftigung.
Die Kleidung besteht in Matten aus Flachs, um den
Leib bis auf die Knie u.in einem Mantel, der bei den IHäuptlingen mit Pelz verbrämtist; Tätowiren findet
Nische Einflüsse noch mehr aeinäinat wird: an Len
gewöhnlich nur bei den Häuptlingen statt, bei Allenaber Einschmieren mit Thran u. Bestreuen mit Oker.
Küsten schwankt das Thermometer nur zwischen 7
vis 2?"1i. Wie Meichförnnakeit der Temveratur u.
Das Haar wird gekämmt n. mit Federn, die Ohren
der das ganze Jahr. doch minder bänsia im Winter
ebenfalls mitFedern, Knochen, auch Muscheln geziert,
LllendeLLgenchewivken eine.überaus kräftige immer
Die Industrie erstreckt sich auf Verfertigung von Wat-
grüne Vegetation. .ftu den N.-S. eiaenenNutZvttan-zen gehören der Neuseeländische Flachs (?Iiorminw),die Arnnwnrzel, die Kohlpalme, dieKauri- oder gelbe
tcn u. anderen gewebten Zeugen (von vorzügl. Güte sund Schönheit), von Kochgeschirr und Putz. MehrereGebäude zu verschiedenem Gebrauch stehen trupp-