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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
Seite
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156 Die Frühjnhrssessiou des Reichstages 1884.

los kompetenten Zeugen, und mein Zeugnis gebe ich dahinab, daß die nationalliberale Fraktion, der der AbgeordneteLasker augehörte, die Bemühungen der verbündeten Re-gierungen, das Reich auf sichere Basen hinzustellen,wesentlich gefördert hat, daß ich dieser Fraktion alseinem Ganzen für ihre Hilfe, die sie mir besonders in einerZeit geleistet hat, wo mich die Fraktion, der ich ursprünglich,ehe ich Minister wurde, angehört hatte, vollständig im Stichegelassen hat daß ich ihr dafür stets dankbar gebliebenbin und dankbar bleiben werde. Es fragt sich nur: wiestand der Abgeordnete Lasker in und zu der national-liberalen Fraktion, der ich diesen Dank ausspreche, undder ich alles Gedeihen für die Zukunft wünsche? Er hatjede Unterstützung, die die Regierung und ich als Kanzlervon dieser Fraktion erwarten konnte, nach Möglichkeitabgeschwächt, verwässert, sozusagen die Suppe versalzen,

die Sache, wenn er sie unterstützte, nach einer anderenSeite hinübergeschoben, wo sie weniger nützlich, wenigerannehmbar war. Ich erinnere diejenigen, die zugegenwaren, an die Beratung über die Verfassung, namentlichüber das ganze Justizwesen, wo ja keine Regierungsvor-lage angenommen werden konnte, wenn nicht der StempelLasker darauf gesetzt war, und der war nur unter Be-dingungen zu haben, die die Sache nach meiner Meinungverschlechterten. Aber er hat diese Fraktion, die einzige,die je eineu Anlauf genommen hat, eine Majoritäts-fraktion zu werden (sie hatte, glaube ich, 180 Mitglieder),das zu werden, was uns fehlt, sie könnte von linksoder von rechts kommen, es wäre jede Art der Einheit-lichkeit besser, als die Zerrissenheit unseres Fraktions-wesens die einzige Möglichkeit, die einzige Annäherung,die an ein solches Ziel gemacht ist, hat der Abgeordnete !