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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Schutzzölle des Auslands.

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und Kriege mit einer Sicherheit ertragen kann, wie siedie die unsrige weit übersteigende Militärlast mit einerFreudigkeit trägt, die uns zum Beispiele dienen sollte.

Was hat Amerika sür große Geschäfte gemachtfinanziell und wirtschaftlich von dem Augenblick an, woes den doppelten, fünffachen, zehnfachen unsrer Schutz-zölle eingeführt hat, wo es überhaupt das Prinzip ver-folgt, seine Gesetzgebung nur für den Schutz der Ameri-kaner zu machen! Amerika ist reich geworden, bezahltseine großen Schulden von den innern Kriegen in einemMaße ab, dessen Ziffern auf uns einen unwahrschein-lichen Eindruck machen, aber doch richtig sind.

Unsre übrigen Nachbarn steigern ihre Zölle; Ruß-land würde ohne seinen Schutzzoll schon lange nicht inder Lage sein, seine Finanzen in der bisherigen Höhezu halten, und es ist eine große Ungerechtigkeit, wennuns die Thatsache immer vorgehalten wird, daß Eng-land seinen Schutzzoll abgeschafft hat, nachdem er ihmdie hillreichenden Dienste gethan hat. England hat diestärksten Schutzzölle gehabt, bis es unter deren Schutzso erstarkt war, daß es nun als herkulischer Kämpferheraustrat und jeden herausforderte: Tretet mit mir indie Schranken! Es ist der stärkste Faustkämpfer auf derArena der Konkurrenz, es wird immer bereit sein, dasRecht des Stärkeren im Handel gelten zu lasseil. DasRecht des Stärkeren gibt aber der Freihandel, und Eng-land ist durch sein Kapital und durch die Lage von Eisenund Kohlen, durch seine Häfen der Stärkste im Frei-handelsfaustrecht geworden; aber doch nicht allein durchseine günstige geographische Lage, sondern nur dadurch,daß es so lange, bis seine Industrie vollständig erstarktwar, ganz exorbitante Schutzzölle dem Allslande gegen-