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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
Seite
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l >2 Dis Roichstagssession von 1882—88.

haben? Sie haben gesucht, diese Armee zu zerbröckeln,zu untergraben (Widerspruch links), zu einer Miliz zumachen, mit einer zweijährigen Dienstzeit und einer nochkürzeren; wenn wir forschen in den damaligen Reden,werden wir die Berufung auf amerikanische Zuständefinden, auf die Miliz. Glauben Sie denn wirklich, daßman damit das hätte machen können? Sie sind damitauf dem Holzwege gewesen und haben gerade am un-rechten Ende die Sache angefangen; das, was Ihnenhelfen konnte, die preußische Armee, haben Sie bekämpftund unterdrückt, Sie haben den Offizier gehaßt und an-gefeindet. Ich erinnere an die Zeit von Sobbe undPutzki und dergleichen Erscheinungen, wie die Presse der-gleichen Sachen eifrig aufnahm, wie sie die Vergeheneinzelner dem Stande zur Last legte. Lesen Sie diePresse von damals; wie ist die Armee verhöhnt worden,die allein der Träger des nationalen Gedankens schließ-lich geworden und geblieben ist! Es war damals immerdie Rede vom Professor und Presse auf der einen Seiteund Armee auf der andern Seite, und das erste, wasman bei meinem ersten Auftreten als Minister von mirsagte, war etwas, was mir sehr schmeichelhaft war, mansagte mir: dem sieht man auf den ersten Blick an, derist nichts, wie ein preußischer Offizier in Zivil. Ichhabe das Anerkenntnis dankend angenommen und dasGefühl als preußischer Offizier, wenn ich auch nur dieäußerlichen Kennzeichen davon habe, trägt mich noch höherauf der Woge der nationalen Bestrebungen, der Vater-landsliebe, als irgendeine parlamentarische Attribution,die ich hier ausübe. (Bravo! rechts.)

Ich muß nach der Reihenfolge des Leitfadens gehen,den ich hier habe.