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12 (1891) Kämpfe und Bekenntnisse 1881 und 1882
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®er roerBenbe Sljaraftei' beg Königtums.

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als biefe ganj Karen utib ber freien fEljätigfeit beS Königsgitnftigeu SBeftimmungeu, fo mürben, meine Jgerreit, bieartifulierten SBeftimmungen eines ©taatSgrunbgefeheSbod) allein nidjt entfdjeibenb fein für baS ÜJlafj, roaSjebeSmal ein Parlament, ein Äönig, ein ÜJiinifter an@eroid)t übt. @S liegt jroar in ber Strabition ber 3eit,anjuneljmeti, baff alle ißerfotten gleich ferner roiegen, einSBäljler ift ein SBäljler utxb eine©timme ift eine©timnte;fie rairb roll gejault, ein Unterfdjieb ift nidjt. 2lber baSift audj roieber eine non ben Segenben unb giftionen.©S madjt einen ganj aufserorbentlidien Unterfdjieb, ob©ie an ber ©pi|e eines ©taateS einen j?önig wie gfriebrid)ben ©ro^en, ober aud) nur griebrid) Sßilfjelm I. haben,ober ob ©ie ich roill niemanben nennen aber einenÄonig an ber ©pifse haben, ber feinerfeits roeniger be=gabt ift, als bie nteiften dtegeuten aus unfrem §aufegeroefen finb. ©S macht ferner einen gewaltigen Unter;fcfjieb, roaS für ein Parlament ©ie bjaben, wenn ©ie einParlament haben, roaS eine feft gefilterte Sftajorität bjätte,homogen organifiert, unter einer Rührung, roie fie in©nglanb bie beiben ißitt ober ©antting, ober felbft nodjif?almerfton, ipeel geleiftet haben, ja, baS ift ein©djroergeroidjt, eine 3Jtaffe, roo fd)on ein fetir ftarferÄönig roie SOßilhelm oott Dranien, ein fet»r gefdjidterÄönig roie Seopolb I. ooit Belgien gegeuüberftehen fannunb bod) nur mit 2Mhe feinen SJBiHen jur ©eltung bringt;aber er bringt ihn aud) jur ©eltung. immerhin roirbein foldjeS Parlament eine geroaltige iDtadjt fein, welcheunter Umftänbeit baS DberhauS unb bie Ärone auf einenfel)r Keinen 9iaum unb geringe ^Bewegung befdjrärtft.SBenn roir baS haben, meine Herren, bann fonunen ©ieroieber, bann wollen wir einmal über bie ©ad;e fpredjeu.

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