236 ®ie SleidjStagSfeffion tum 1881—82.
SBolf wie ba§ unfxige tarnt man bei ben SSatylen ba§leicfit erteilen, baff baS SSolf fic^ bie üötinifter getrenntunb ifoliert non bem Könige benft unb baljinter benÄöttig, ber jroar unterfdjriebeit l>at, roeil er gerabe feinen■äJtiniftermedjfel rooHte, aber bod; mit feinem Igerjen, mitfeiner Ueberjeugung, mit feinen ©rabüionett nidjt beiber ©adje ift. SBenn baä geglaubt roirb, fo ift e§ fet;rleidjt, bem Soff ju fagen: roa§ ijat ba§ SSolf an mirunb meinen Kollegen, e§ finb unbefannte Seute! manfief)t aud) redjt gern einen Sßedjfel, jmanjig Saljre ber=felbe ÜBtinifter, ift fefjr fangroeilig; — aber fobalb nonbem Äönig bie Siebe ift, muffen bie Herren ganj anbre©lacetianbfd)uf)e anjiefjen, wenn fie bie Siegierung inbem SDtafje fyerunterreifjen modelt, roie e§ gefdjel;en ift.©ie politifd;e 33runnenoergiftung, mödjte id; fagen, tuiefie bei ben SBafilen ftattgefunben f)at, ift gar nidjt mög=lief), toenn all bie SSerbädjtigungen, bereit bie Siegierunggezielten mirb, nidjt ben unglüdlidjett ffteid&Sfanjler, fonbernben könig non ißreufjen, ben beutfdjen Äaifer treffen,
— ba mürbe man ja gar nidjt ben SJlut tiaben, biefeitUnfintt in bie Sßelt ju fc£)iden. Stud) ber SBeamteneibfällt ja bem äRinifter gegenüber gar nicf)t in§ ©emidjt
— id) fomme nadjijer auf bie ©ad;e unb fittbe mid) baju meiner greube mit bem Jgerrn SSorrebner faft mefent=tid^ einnerftanben, — mir finb barin gar feiner oer=fdjiebenen SJieinung; er Ijat aud; foniet gounernementaleS©efüf)l für jufünftige ÜDtöglid;feiten, bafj er fo ganj bie©ad;e be3 ©rfaffeS nidjt roegroerfen mid, unb id) Ijabeeinzelne Steuerungen non liberalen Stbgeorbneten gehört,bafj fie für ben güß/ bafj iljnen angefonnen mürbe, einäUinifterium anjunefimen, bod) in einer für bie Beamtenerfdjredenben SBeife aufrättmen mürben, fie mürben fo