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Lothcn — Lötheu.
Lesse» söhnte er sich wieder mit ihnen ans u. erhieltH.Ang. 843 im Verduner Vertrag die Kaiserwiirde,Zmlien, Burgund und Australien. Seine Residenzmhm er zu Aachen, während die Araber in Jta-lie„, die Normannen an der Nordsee verheerend cin-dwngen. 855 theilte er sein Reich unter seine dreiSöhne, Ludwig, Lothar ». Karl, u. ging, an Körperund Seele gebrochen, ins Kloster Prüm, wo er 28.Scpt. 855> st. Vermählt war er seit 821 mit Irmen-gard, Tochter Hugos von Tours. 2) L. II. derwachse, Sohn des Grafen Gebhard vonSnpplin-bnrg, geb. um 1065 zn Znterloch bei Celle, erbte mitseiner Gemahlin Richenza, Tochter Heinrichs desMen, 1100 die Brnnonischen und NordheimischenWer, ward 1106 nach Magnus, des BillnngersTode, Herzog von Sachsen, empörte sich gegen Hein-rich V., focht mit in der Schlacht am Welfesholzceroberte Westfalen; nach Heinrichs V. Tode (1125)wurde er, da er als kühner Vcrthcidiger der FreiheitderReichsfürstcn die Stimme der Sachsen n. wegenseiner Achtung vor der Geistlichkeit auch diese für sichhatte, zum deutschen König n. römischen Kaiser gewählt, mußte aber dem päpstlichen Legaten geloben,daß er das Ooneorclntmin (lniixtinum, d. h. freieWahl der Prälaten, Überlassung von Ring undStab als geistliche Symbole an den Papst, haltenwolle. Mil Len Welsen verband er sich, indem erUS? seine einzige Tochter und Erbin Gertrud anHeinrich den Stolzen in Bayern vermählte und ihmdas Herzogthnm Sachsen gab. Zugleich suchte erdie Macht der Hohenstansischcn Brüder, Friedrich II.in Schwaben n. KonraLs in Franken zn brechen, in-dem er sie zur Herausgabe der von den FränkischenKaisern erhaltenen Reichslchcn zwingen wollten, gabdadurch Anlaß zudem fürDentschland so verderblichenKampszwischcndenGnelfcn n.Ghibellincn. ErmachteBöhmen, Polen n. Dänemark zn Reichslchcn, em-psingvom Papst Fnnocenz ll. die Lehen der Mathildc-schm Güter, welche er seinem Eidam, dem HerzogHeinrich von Bayern, gab n. unterwarf die Hohen-hausen; 1133 in ström zum Kaiser gekrönt, zog erUM nochmals nach Italien gegen Roger von Sici-lienu. starb ans der Rückkehr nach Deutschland in einerBaueinhütte zn Breitcnwang bei Rcuttc 3. Decbr.1137. Vgl. Jaffa, Geschichte des Deutschen Reichsunter L. dem Sachsen, Berl. 1843. L) Könige:3) L.König von Italien, Sohn Hugos, Grafendon Provence und Königs von Italien, wurde 031Aitregent seines Vaters, 045 Allcinrcgcnt und st.bist zu Mailand an Gift. Er war vermählt seit 047mit Adelaide, Tochter Rudolfs von Burgund; seineTochter Emma wurde Gemahlin Lothars von Frank- !koch. 4)L. König vonLo thringen.zweiterSohn!des Kaisers Lothar I. u. der Irmengard, erhielt von iseiuemVater 855 Friesland, wurde nach dessen Tode ^8öö König von Lothringen, Elsaß u. einem Thcilcdou Burgund (weshalb Lothringen nach ihm benanntwurde). Er war vermählt seit 856 mit Thentberge,Tochter des Grafen Theudebert, eines Großneffen'-iarl Marteis, n. nachdem er diese verstoßen hatte,!um 862, „>it Walräde, Schwester des ErzbischofsGünther von Köln, welche ihm Hugo u. zwei Töch-Hter gebar. Von Papst Nikolaus 1. durch Banndroh
aber ehe er dies erreichte, starb er auf der Rückkehrans Italien Ang. 860 bei Piacenza. Lagai.
Lothen (ablothen), das Ermitteln der Wasser-tiefe mit Hilfe des Loths. Es geschieht von Schiffenans beim Segeln in engen oder seichten Gewässern,außerdem zu wissenschaftlichen Untersuchungen n. beiAufnahme von See- n. Küstcnkartcn. In letzterenFällen werden die einzelnen Punkte, an welchendas Loth geworfen ist, durch Winkelmessnngen resp.Peilungen oder auf der hohen See durch astronom.Beobachtungen bestimmt n. in der Karte verzeichnet.Letzteres geschieht, indem man an den betreffendenPunkten einfach die Anzahl Faden (s. d.) od. Meterder Wassertiefe eintragt. Daneben kommt vielfachauch eine kurze Angabe über die Beschaffenheit desMeeresgrundes. Häufig verbindet man zn wissen-schaftlichen Zwecken mir dem L. auch ein Bestimmender Temperatur der unteren Wasserschichten, wozuein entsprechend eingerichteter Thermometer mit demLoth verbunden wird. v. E.
Löthen, 1) überhaupt zwei Metallflächen gleicheroder verschiedener Art dadurch mit einander fest ver-binden, daß man ein anderes leichter schmelzendesMetall, Lorh, im geschmolzenen Zustande dazwischenbringt u. erstarren läßt. Das Loch füllt die Löth-suge ans. Je näher der Schmelzpunkt des Lothesdem des gelökhcten Metalls liegt, desto fester ist dieVerbindung. In keinem Fall aber darf das Lothznm Schmelzen eine höhere Hitze erfordern als Lasleichtflüssigste der zn vereinigenden Metalle. Weich-od. Schnellloth ist leichter flüssig, aber auch weni-ger haltbar.
schmelzbar bei 135" R. 3 Zinn 2 Blei
Weichloths nachVolley für verzinntesEisenblech, ötupfer.Messing, Zinn, Zink,Blei rc.
137
1-14"
140°
151"
183°
207°
W i § IN U t h -lothe nachKarmarsch fürleicht schmelz-bares bleihal-tiges Zinn
3 Zinn 5 Blei 8 Wismuth
1 „ 1 „ 1 „
2 „ 2 „ 1 „
3 „ 3 „ 1 „
4 „ 4 „ 1 ,,
schmelzbar bei 77°r
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t " " E '
^ II 123 ° ^
Hart loth ist strengflnssiger, aber auch haltbarer.Folgende Tabelle gibt die Bestanvtheile und Eigen-schaften verschiedener Hartlothe an. Die in ersterNubrik znsaininengefaßten Metalle können sowol mitdemselben, als auch mit einem anderen Metalle der-selben Rubrik durch die nebenstehenden Legirnngenznsammengelöthet werden.
Tabelle über die Zusammensetzung einiger Hartlothe.
Lothe für
Messing,
Erahl.
Elsen
Kupfer
i —
i^—i> —
i'l-
i'
1
3—4—2'/2
Eigenschaften
sehr strengflüsstgstrengflüssig
geeignet für Messingarbeiten
sbalbweiß
' weih'
Als Loth für Schmicdcciscn nimmt man Kupfer
an Kupfer:heil Kupfer.Stahl-