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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
Entstehung
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Lößnitz

Lot-ct-Gnronni.'.

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Wb bestehende dilnvinle Ablagerungen, namentlichmi den Bergabhängcn vieler Flüsse, wie des Rheinsu. der Donau; bei schlendern Kalkgchalt nennt mansieL-sand (Qnarzpelit); diese Gebilde sind ost bisz»m mächtig, von Wasser nnterwiihlt n. dann senk'recht abgelöst (daher der Name); man findet inih»m oft Äalkconcretionen, die sogen. L-kindel,».Überreste vorwcltlicherThiere, namentlich Mam-Wth und Rhinoceros, sowie zahlreiche Arten nochjetzt lebender Schncckcngattnngen. In China er-reicht der L., welcher dort Staubwinden vorzugs-weise seine Entstehung verdankt, eine Mächtigkeit«o» 500 m, ja bis zu 1000 m und ist über Areale,

birge im Dcp. Lozere, durchfließt die DepartementsAvsyron, L., L.-ct-Garonne, nimint rechts Colagne,Truybre, Celeu.Allemance, links Donrdon u.Diegeauf n. mündet bei Aiguillon in die Garonne. DerL. ist 481 km lang n. von der Mündung der Trnherean 313 km weit schiffbar. 2) Dep. im südwestlichenFrankreich, nach dem Flusse L. benannt, grenzt imN. an Correze, im O. an Cantal n. Aveyron, im S.an Tarn-ct-Garonne n. im W. an L.-et-Garonne n.Dordogne; 5211,7^ Hskm (94,^ s^jM) mit (1872)281,404 Ew. (ans 1 Hskm 54, in ganz Frankreich68,g). Das Dep. ist znm größten Thcil hügeligdurch Verzweigungen des Gebirges von Auvergne

größer wie Deutschland, Verbreiter. Bäche n. Flüsse i Es wird bewässert vorn L. mit der Cele od. Celle u.heben in ihn tiefe Schluchten mit senkrechten Wan- dem Thezc, der Dordogne mit Ccre, Bave, Sour-deil eingeschnitten.

Lehmann.

Loßnitz, Fabrikstadt in der Schönbnrgischen Rc-

Loire (mir Manmont), Fenolle, Leon und Borrcze,vielen Bächen u. kleineren Flüssen, n. wird von 147 Kur

reßherrschast der königl. sächsischen Krcishauptmann- langen Eisenbahnen durchschnitten. Der Boden ist imschest Zwickau, in den Schönbnrgischen Rcceß- oder" allgemeinen fruchtbar, namentlich in den Thälern;

Argcntan-, Posamentier-, Lcderwaaren- n. Maschi-»eilsabriken, große Schicferbrüche; 1875: 5725 Ew.— L. ist Gründung der Sorbcnwendcn und gehörteursprünglich zur Grafschaft Hartenstein, seit 1707aber zur Herrschaft Stein; war im 13. Jahrh. Sitzeiner bnrggräslich Meißnischen Münze. H- Berns.

Lossow, 1)Arnold Hermann, tüchtiger deut-scher Bildhauer, geb. 24. Oct. 1805 zu Bremen,st. S. Febr. 1874 zu München; kam um 1820 nachMünchen, stndirte vier Jahre in Rom und lebte seit18S1 in München. L. war der LieblingsschulcrSchwanthalers n. dessen erster Gehilfe, als welcherer dessen Entwürfe für die Giebelfelder derWalhallau. Glyptothek rc. anSsührte. Im Aufträge des Kö-nigs arbeitete er viele Büsten für die Walhalla.Seine Söhne: 2) Karl, geb. 1835 zu München,st. 1861 zu Rom, als tüchtiger Historienmaler ge-schätzt; 3) Friedrich, geistvoller Thicrmaler derMünchener Schule, geb. 13. Juni 1837 zu Mün-chen, starb daselbst 19. Jan. 1872, arbeitete eineZeitlaug ohne Unterricht, bis er Ende der 60er Jahrebei Piloty als Schüler cimrat. In seinen Bildernn. zahlreichen Illustrationen entwickelte L. kerngesun-den Humor. Werke: Hofhund (1860); Hündin mitihren Jungen (1801); Rattcnjagd (1861); Ratteund Pinscher (1862); Ländliche Scene am Backofen(1865); Hunde- und Affenkomödie ans der Reise(1866); Zeichnungen in den Münchener Bilderbo-gen mit Text von Ille. Für Kröner in Stuttgart:Ami in der Fremde; Die Geschichte des kleinen Reh;Fabelbuch; Das leichtsinnige Miezel; Kynopädie»der der wohlerzogene Hund rc. 4)Heinrich, treff-licher Genremaler, geb. 10. März 1843 zu München,liebt das Leben der Rococozeit nicht ohne einige An-klänge an das Frivole pikant u. anmuthig zur An-schauung zu bringen. Regnet.

Lossprechung (Kirchw.), so v. w. Absolution.

Lossprechnngsbrief, so v. w. Slbsolntorinm.

Losung, 1) Wort oder Sache, welche zn einemParteizeichen dienen; 2) s. unter Feldgeschrci 2); 3)der Koth der Jagdthiere u. Hunde.

Lösung, Lösungsmittel, s. Auslösung.

Lot, 1) (Ollis) Fluß im südwestl. Frankreich, ent-springt in 1500 in Meereshöhe aus dem Lozcrege-

(WcinevonCahors,Campn.Pistoulel874: 453,236Iil), Tabak, Obst (besond. Pflaumen), Nüsse, Kasta-nien, Hanf, Zuckerrüben, Hnlscnsrnchte; Eisen, Blei,Zink, Steinkohlen, Marmor, Alabaster, Agat, Kalk-spalh, Granit, Porphyr, Serpentin, Gneiß, Schiefer,Sandstein, verschiedene Arten Thon,Kalksteine, Bau-steine rc. Mineralquellen finden sich zn Miers, Gra-mm, LagarLe, Livernonrc. Ausgedehnte Lager vonKnochen vorweltlicher Thierc sind an der Cele ge-funden worden. Bon der Gesammtoberflächc sind232,587 Im Ackerland, 25,443 Im Weiden, 55,685Im Weinberge, 123,656 Im Wald n. 66,497 Im Hei-den. Die Hauptbeschäftigung der Bewohner bildenAckerbau n. Viehzucht, namentlich Schafzucht. DieIndustrie ist wenig bedeutend;diewichtigste:iZweigederselben bilden der Mühlenbctrieb, die Eisenpro-duction, Ziegel- n. Kalkbrennerei, Wollen-u. Leinen-weberei, Gerberei, Töpferei, Papier- und Kerzen-fabrikation rc. Der Gcsammiwerth der industriellenProdncte beträgt etwa 20 Millionen Frcs. jährlich.Wichtiger als die Industrie ist der Handel, nament-lich in Getreide, Mehl, Wein, Nnßöl, Tabak, Hanf,Leinwand u. Eisen. Volksbildung: 1872 gab es imDep. unter 100 Bewohnern über 0 Jahre noch 38,7Unnnterrichtete, in ganz Frankreich 33,4. Eintheilungin die 3 Arr. Lahors, Figeac u. Gourdon. Das Dep.umfaßt 29 Cantone n. 321 Gemeinden, bildet dieDiöcese des Bischofs von Lahors (Sufsraganat vonAlbi) u. gehört zum Appellhofe vonAgenu.zurAka-deinievon Toulouse. Hanptort ist CahorS. H- Berns.

Lot, Sohn HaranS, Neffe Abrahams u. Stamm-vater der Moabiter u. Ammoniter, nach der Bibelhervorgegangen aus unbewußter Blutschande, die ermit seinen eigenen Töchtern getrieben.

Kola, Fisch, so v. w. Quappe.

Lot-et-Garonne,Dcp. im südwestl. Frankreichgrenzt im N. an Dordogne, im O. an Lot, im SO.an Tarn-et-Garonne, im S. an Gers, im SW. anLandes u. im W. an Gironde; 5353,gg dskm (97,27HsM) mit (1872) 319,289 Ew. (ans 1 ssZkm 60, inganz Frankreich 68,g). Die Oberfläche des Dep. bil-det im Allgemeinen eine wcllensörmige Ebene. DiebedeutcnderenFlüsse sind: Garonne, Lot, Allemanee,Tolzac, Dropt, Gers, Bayse, Gelise rc. 181 kiu