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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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lampe.

stoffe bei gewöhnlichem Luftzutritt nur eine wenig (größtmöglichen Wirkung wichtig, die Stärke des in-hclle, rußende Flamme liefern, so ist mau genökhigl,neren Luftzuges mit der des äußeren in ein genaues,jenen künstlich durch eine Art Schornstein, den Ly- durch Versuche ermitteltes Verhältnis; zu bringen,linder, zu steigern, welcher zugleich noch den Lust-^ Die Vortheile hohler Dochte können sich indessen nurzutritt regnlirt n. die F-lamme vor Abkühlung schützt, innerhalb gewisser Grenzen geltend machen, welcheMit seiner Höhe nimmt der Luftzug in demselben u. I sich nach dcrNatnr der Leuchtstoffe richten; die Rund-damit die Hitze der Flamme zu; aber auch seineWeite n. die Größe der Einströmnngsöfsnnngen fürdie Luft sind von wesentlichem Einfluß ans die Licht-stärke; es ist bei kleinem Durchmesser der Zug schär-fer, als bei großem. Der Cylinder soll nun so ge-wählt werden, daß die F-lamme zwar die zur voll-ständigen Berbrennnng nüthige Menge Sauerstoffzngeführt erhält, aber ohne daß sie dadurch stärkerabgekühli wird, als unumgänglich nölhig ist. DieCylinder sind entweder vollkommen cylindrisch, odergewöhnlicher am unteren Ende mit einer Erwecke»

n; aber auch seine! brenner für Gas können weiter als die für Rüböl,letztere weiter als die für Petroleum rc. gemacht wer-den. Soll jedoch, um eine größere F-lamme zu er-zielen', ein weiterer Brenner genommen werden, sobringt man in der Mitte der Flamme über demBrenner einen runden horizontalen Schirm (F-ig. 9 lü)an, welcher die Luft zwingt, statt senkrecht anfznstci-gen, sich in die Spitze der F-lamme seitwärts zu bege-ben (Liverpoolbrenner), doch liegenhierbei LieLhcileder Flamme in größerer Entfernung voneinander, u.es vermindert sich dadurch die gegenseitige Erhitzung.

Für Lenchtthürnic legte man auch wohl zwei n. mehr

nng (Bauch) versehen, welcher die F-lamme umgibt,!Flwährend die bei Rnndbrcnncr-L-n daraus folgende, Rnndbrcnnerconcentrijch ineinander(FreSnel), waEinschnürnng(s.F-ig. I ». 91) dcnLnststrom der Spitze ein sehr Helles, aber theures Licht gibt. L) Die L. ist in

den meisten Fällen mit einem Schirm od.einc'. Glockversehen, thcils um das Licht ans einem kleinerenRaume, in einer bestimmten Richtung rc. zu cou-cemriren, theils, um die Angen beim klmherbliäen

der Flamme znführt, wodurch die vollständige Ver-brennung an der Spitze der F-lamme gesichert, dieF-lamme weniger abgekühli n. dem Rußen noch mehrcntgcgcngcwirkt wird. Gas-L«n (F-ig. tü) bedürfen

nur, wenn sic Nnndbrcnner besitzen, eines Cylin°!vor dem grellen Lichte zu schützen. In dieser Be-ders, welcher der großen Hitze der Flamme wegen Ziehung sind die dunkelgrün überfaugcnen Glocken,ohne alle Einschnürung ist. Statt Glas wendet man welche ans weißem Glase mit einer darüber gezogc-anch Glimmcr(Marienglas) znCylindern an, welche neu Schicht grünen Glases bestehen, die besten; diebei Ln-ftzng nicht springen, aber das Licht schlechter grünen Papierschirme dagegen sind, weil oft arsenik-dnrchlassen u. sich leicht verbiegen, e) Die Leucht- haltig, weniger zu empfehlen. Um das den Augenstofse werden der Flamme mittels des Brcnners^chädliche Flackern der Gas-L-n zu paralysiren ist beizngesührt, welcher bei flüssigen Materialien deshalb diesen die Flamme zuweilen auch nach unten durch»nt den, Dochte versehen ist. Er ist gewöhnlich von! einen Teller von mattgeschliffenem Glase oder Milch-Messing (über die Brenner gasförmiger Leuchtstoffe glas verdeckt. Für ärztliche, physikalische rc. Zweckes. Gasbeleuchtung Ir und die Abbildung eines Gas-^ bringt man an den L-n noch halbdnrchsichtige u. nn-rnndbrcnnerS, Fig. 11). Seine Form richtet sich nach, durchsichtige Schirm e, durchscheinende Glocken, Lin-der LcS flachen, runden od.cylindrifchen Dochtes. Bepscnglaser oder Spiegel rc. an, wenn man das Lichtletzterem ist auch der Brenner röhrenförmig, um den' auf einen Punkt vereinigen, den übrigen Raum aberLuftzug durch die innere Höhlung des Dochtes mög-^im Halbdunkel lassen will. Die monochromatisch elich zu machen; nur in seltene» Fällen, bei kleinen ^ L. von Brcwstcr, liefert ein einfaches Licht, nicht eineL-n, werden volle Dochte angcwcndet. Der Brenner Mischung von mehreren verschiedenfarbigen Lichtmuß dem Dochte den nölhigen Raum lassen, damit Strahlen; sie eignet sich daher bes. zu mikroskopischensich dieser frei auf- u. abbewegen kann n. hat nntem Untersuchungen; als Brennmaterial dient bei ihr1 od. 2 Rädchen znm Stellendes Dochtes (F-ig. 8 ä),!schwacher Spiritus. Die Sicherheits-L. (Fig. 1,welche,wenn letzterer für den Brenner zudickgewähltpr. Ansicht, b. Durchschnitt) soll die Arbeiter m de!,wurde, leicht überdreht werden; ein Übclstand, dc»^ Steinkohlcnwerken gegen Explosionen schützen; beiman am schnellsten durch Einsetzung eines etwas ihr ist die F-lamme in ein feines Drahtnetz cingc-dünnern Dochtes abhilft, ehe der Schaden zu groß schlossen, das zwar das Licht, aber seines starkengeworden ist. Die in der L-uconstrnction Epoche jWärmeabsorptionsvcrmögens wegen keine brennen-machende Erfindung der hohlen Dochte verdankt den Gasednrchläßt. Sic besitzt unten ein Ölbehälterman Argand (1783), weshalb alle derartigen L-ickmit rundem Docht und einem durchgehenden Drahtim Allgemeinen Argandsche L-n heißen. Gegentum Heben desselben, darüber das durch 4 starkeden platten Docht, welcher allerdings auch von bei-! Stangen und eine Kappe geschützte Drahtnetz mitden Seiten dem Lnstznge dargebolen ist, bietet ein! Blechdcckcl.

hohler Docht den Vortheil, daß eincstheils der in- ,-L) L-n zu fetten Ölen. Unter der großen An-nexe, rund umher von der Flamme eingeschlossene! zahl fetter Öle eignen sich nur gereinigtes Rüböl,Luftzug mit derselben in innigere Berührung tritt, Baumöl, Wallratyöl und Thran zum Brennen inund anderntheils die brennenden Flächen einander L-n. Thran wird indessen selten n. nur nach vor-näher liegen n. sich gegenseitig erhitzen, während die hergegangener Reinigung gebraucht; WallrathölFlamme eines breiten, flachen Dochtes nach beiden findet nur selten, n. zwar in England Anwendung;Seiten hin durch Wärmestrahlung eine» bedeutenden! ebenso Baumöl in südlicheren Ländern, wo es zuVerlust an Wärme erleidet. Ein hohler Docht setzt, niedrigem Preise zu haben ist. In der Leuchtkrafteinen Cylinder od. sonstiges Mittel voraus, welches der verschiedenen fetten Öle scheint kein nennenswer-dcn Luftzug durch die innere Höhlung treibt, da im ther Unterschied zu sein, a) L-n mit natürlichementgegengesetzten Falle der innere Luftzug fast ganz Lnftzuge sind die einfachsten; sie waren bei denausblciben würde. Fa, es ist zur Erzielung der Inden, Griechen und Römern — oft in künstlerisch