Süitcinnr! (@c[dj. bi-S 854).
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tistike Oplysninger angaando Kongeriget Dan-mark 9Jr. 0, udgivet af det stat. bttroau, Kjö-benhavn 1871; Kesume des ps.ncipaux faitsstat. de Dänemark, publ. par le bureau royalde Stat., Copenhague 1874.
XI. ©efd)id)te. ©ie ältcfte ©efd)id)tc ®»S iflglcid) ber beS gefammteit curopäifcbeit 9iorbenSbis weit in nufere 3 e brccfinung h ci ’ab in tiefeä®unfel gehüllt, u. läßt fid) fd)wcr aus beit man«nigfaftigen, fid) oft wtberfpred)eitbeit xmb häufigroicbert'efyrenbcn «Sagen baS ©efd)id)tliche fidjten,gefd)id)tlid) tBeftimmtcS gewinnen. üöatjrfd^cinlidjbrangen fd)oit in früher Seit, bie Bor iljneit I;iertoolpienben Selten u. ginnen oerbrängeitb, ger»ntaitifdje Böller üt biefe ©egeitbeit Bor, ßon benenjuerft bie ©imberit genannt werben, Welche in(fiitlanb (Simbrifcfje §albiitfel) il)reit 2Bol)nft(jgehabt haben feiten lt. burd) neue, aus Slfieit inber fftidjtung bon ©Q. nad) 9ISB. borbrittgenbegermanifdje Bölferfd)aften gu if)rer großen, biefeiner in ©d)redctt fetjenben Säuberung nad;bem S. u. ©. hin beranlaßt würben. ®aS bonihnen iunegehabte ©ebiet, fowie bie ltaheliegenbeit(jitfeltt befe^ten nun bie Singeln, wäffrenb bieg r i e f e n nadjrüdtcn u. fid) bornetjmlid; in beit ffibl.»on gütlaitb gelegenen Sanbftridjen nieberließeit.110 bie Slugelit mit anberett nod) f)ier eingewan«berten Böllerftämnten (@ad)fen, griefen, .güten tc.)»on liier auSgogett, im 5. Qabrl). lt. Sl)r., utnfid) in Britannien eine neue fjeintatl) gu grüuben,trat in biefeit ©egeuben ein neuer, ebenfalls ger»ntanifd)er Bolf'Sftamm, bie ©änen, auf ben po»litifd;en ©djauplaij.
Sie bie ©age bcridjtet, bilbeten baS jetjt gu©ebroeben gehörige ©d)otten mit §aUanb, bie bau.gufeltt u. gütlaub ein 9Jeid), WcldjeS ©otlaitbgenannt würbe, u. gmar Steibgotlanb ober baägefdanb gütlanb bis an bie ©djlci, u. ©pgot»laitb, baS gnfellanb. König Bon fReibgotlanbwar ©Ijolb, ber ©olpt DbittS; er eroberte baguSeite, b. i. ©eelaitb, lt. würbe nach ber ©agen»gefdjidjte ber ©tammoater ber ltad) il)m gencittn»teit ©pitaftie ber ©fjolbunger unb König Dongang ©otlanb. Slber biefe Bereinigung fdjeiut Bonfeiner ©alter gewefen gu fein, ba ein 9iad)fotgeru.2eire=Köitig © ait ntitbem Beinamen 2Ri)iilla'ti,Superbus (ber ißräd)tige), wieber als ©roherer berBerfdjieb. 9teuh§tl)eile u. 1. König Don ©. genanntwirb. Unter ber Illegierung btefeS Königs fofleitltad) ber SluSmauberuitg ber Slngelfaclifen u. griefennad; ©nglattb im 5. gal)rl). bie ©änen fid) beSentbölferten SattbeS bemädjtigt u. it)re Beßrungenbis au bie ©iber au0gebel)itt haben. ©idjer ift,baß fd)ou im 5. u. 6. gal)rl). eiit©änifd)e§ SReid)erwähnt wirb, beffcit §errfd)erfi(5 in Seiwa (Seire)auf ber gitfel ©eelaub war u. unter befielt Königeine Stngaljl fleitterer Könige (©auföitige) überbie cüigeliieit ©tämme ^errfdjten. Stefe Unter»fällige, bie fid) immer unabhängiger gu machenfuchten, trieben I)anptfäd)Iid> ©eetäuberei: fte mad)»ten große SRaubfaljrteit gur ©ee (Sifiugergüge)nad) ben fdjwebifdjett, wie auch nach beit beutfd)eitKüfteu tt. fameu bainit gu einer 3Rad)t, Welkerbie 2eire»Könige, burd) innere it. äußere Kriegeauch nod) gefd;wäd)t, nid)t mehr gu trogen Der»mochten. Slamcutlid) waren e§ bie Könige auf gut«
laub, tueldje bie Scbra-Äöuigc immer mehr in beit§intergrunb bräitgtcit, fo baß }d)on gtt ©nbe be§8. tt. Stufaug beS 0. gat)rt). unter beit bäiiifcbeitKönigen bie giirftcit uerflanben werben, welchebeit (üblichen ©l)eil beS bäuifcheit geftlanbeS imte--hattcu. SRit einem biefer jütläubifd)cit Könige,©iegfricb, an beit fid) ber fäd)fif«he §ergogSittefinb mehrmals fd)oti unt §ilfe geweubet, tarnfeit 777 Karl ber ®r. infolge feiner KriegSgtigegegen bie ©ad)feit üt Serührttng. Sluch gegen©iegfriebS Sladjfolger, ©ottfrieb, bei ben ©änen©öttrif genannt, gogen bie graitfeu gu gelbe, u.als balb nach beffen ©obe (810) unter feinen^unterbliebenen, ©öhiteit n. SReffen, Sl^ronflveitiejfeiten entftanbeu, erbat einer bcrfelbett, §araibKlaf, fuh DoitSubwig beut gromitieit §ilfe, burd)welche er and; in öefi(5 ber .§errfd)aft gelangte,bicfelbe aber mit Oluf tt. ©rif I., ben ©öhiteit©öttrifs, theilen mußte. Slodjntalä unter ihnenauSgebrod)eue ©treitigfeiten fchlidjtetc iit SitbwigSSluftrag ©bbo, ber ©rgbifdjof uott SieimS, bem§aralb bafitr aud) geftatten mußte, im Saitbeburd) SRifftonäre ba§ ©hrifteuthnm gu Derbreiten,u. fo begann bort feit 823 bie Scfehritug gunt©hiißeitthitm, gu wcld)eitt fid) ettblich 82G and)§aralb mit feinem ©ohn belaitute: iöeibc würbenitt ber ©t.*2llbanS»Kirche gu SRaiug getauft, Donwo ©rfterer bei feiner §eimfel)r gur gortje(3uugbeS SerfeS ben hl- SluSgar mitnahm. Dbwolbiefer in ©giitlanb eine ©d)ule errichtete, inweid)e Dorerft gur SluSbilbung als ©enbbotcit 12Knaben aufgeiwmmcn Würben, u. §aralbS SRitföitig©rid) X., wenn attd) nicht bie d)riftlid)e Sehre, fohoch ben ©enbboten berfelben frcuitblid) aufnai)ut,war SlitSgarS Sirffamfcit bod) itid)t nad)l)altig,ba bie ©äneit ben neuen ©laubett haßten tt. .«pa*ralb felbft il)m nicht treu blieb; ja, 845 mußteSlnSgar felbft Dor einer ©haar ©änett fliid)tcn,bie gu ©d)iffe nach Ipamburg fanteit, bie Stabtplünberteu u. in Slfchc legten tt. Diele ©iumohuertöbteten, ober auf ihren ©djiffeit al§ ©efaugeitetnitfortfährten. 9lad) ffubwigS beS grommen ©obenahmen bie ©ä'.teit iit bem ©treite ber ©öt)uebeS KaiferS Partei für Sotljar, ber §aralb u.feinen S3ruber Dlorif mit neuen §crrfd)afteit bafitrbelehnte, (yitgwifdjcn bemt( 5 te ©rid) bie Sier»widelttng biefer SBcibeit itt auswärtige Kämpfe, umfeilte §errfd)aft weiter auSgubel)iteii, fab aber nad).fjaralbs ©obe 852 feine Stacht bitrd) Rebettbuhlerim Dlorbett bebroht. ©iefe SBerXegeuheif bcnu( 3 teber iitgwi}d)en wiebergcfeljrte SlnSgar, unt beitKönig für eine Scrbiubmtg mit ben ©eutfd)eit gugewinnen, brad)tc gwifdjeu il)nt u. Sübwig bem©eutfd)en einen griebett gn ©tanbe u. fid) babeigu um fo größerem ©influß, fo baß ©rieh felbfttunt fid) taufen ließ u. fogar beit Sau einer Kirchegu @d)leSwig, ber crflcit iit ©äuemarf, geftattete.gnbeffen brol)te feßon nad) ©ridfsSEobe 854 neuerRüdfall ins ,fieiDcutl)um, ba bie 8iätl)e feines©oßneS unb 9iad)folgerS ©rieh II. geittbe berneuen Sehre waren u. all iljyeit ©influß gegenbiefelbe geltenbmachteit. ©leidjwol gelang esSlnSgar, auch biefeit gürßett attberen ©iitticS gnmachen u. felbft für ©rbamtttg einer gweiten Kirchein ©änentarl (gu tHipen) gu gewinnen; unter bemSSoIfe felbft aber wollte bie neue Seßre noch immer