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SDüncmar! ((Scogr. u. ©tntifi.).
gaßlreicßc, tief cinfdjneibenbe Sttfen jervtffcn, bie,freilief) wenig gntveffcnb, gjorbe genannt werben.9tn ber iimcrftcn Einbudßung eines jeben biefergjorbe liegt in ber Stege! ein Ort, nad) bem berbetreffenbe feinen (Rameit erhalten ßat. Sie Boneiner breiten Siincnreiße begleitete 3Beß* u. (Rorb*tüfte gütlanbS hat biejc tiefen Einfcßnittc niefjt,allein and) fie weift einige haffartige SBafferbeden(ebenfalls gjorbe genannt) auf, bie, nur bnrd)einen ßßmaleit SBafferßrcifeu mit bem offenenfütccre in Serbinbnng ftcßenb, bon lefsterem bnrd)Saubgnngen (Dichtungen) gefeßieben werben. Siewießtigften gjorbe ßub: itt gütlanb ber Seile gjorb,ber .fiorfenS g., ber (RattberS g., ber Slffariagerg., ber Siitn g. (ber größte bon affen), ber (Riffumg. nnb ber Diingfjöbing g., bie fünf erfteren berD= nnb bie gmei festeren ber SBKüfte augeßörenb;auf günen ber Dbenfe g. nnb auf ©eelanb bergfe g. Übereinßimmeub mit ber berticalen Se*fdjaffcnßcit beS gangen SanbeS fiub fämmtticßeKüßen ffad), nur wenige gnfeln fabelt einigeetwas erhabenere Küftenftricße. Stoß ber großengaßl bon tief iuS Sanb einbringenben Sttfen hatS. nur wenige gute £äfen, ba bie feine ffad)enKüßen befpülenbeit SReere fehl" feid)t u. mit ©attb*bauten it. Untiefen erfüüt finb, nnb ba bor faßaffen Sufeit fo 311 fagen ga^Ifofe Heine Eitanbe Iie=gen, bie ben gttgang gu benfefben feßr erfcßwereit.Uebcrßaupt ift bie ©chißfahrt in affen feinen feilten(Ißeeren nnb SRcereSarmeu ättßerß gefährlich, bef.aber iß bicS in ber (Räße ber Küßen ber gaff 11 .bor Ment an ber fjafcnlofcn SS« ttnb (RKilftegütlanbS, bie beSbalb and) non ben ©cßiffern bieeiferne genannt wirb, gür ben ©mtbgoff, ben biebänifd;e (Regierung ehemals bon ben ben ©nnbpafßrcttben ©d)iffen erhob, war ße Berpßicßtet,an affen für bie ©dßfffafjrt gefährlichen .SüßenSeitdßfeucr gu unterhalten, eilte Serpßicßtuitg, bonber ße bnrd) bie Enbe 1857 erfolgte HblöfungbeS ©unbgoffeS tcineSwegS entbunben worben iß.©ie errichtete fpäter auS eigenem Hntriebe anfeßr bielen Süßenpuntten (RettungSßationcn mit(Rettungsbooten u. (Rafetenapparaten gur (Rettungbon ©djiffbrücßigen. gnfotge ber geuchtigfeit feinesSlimaS nnb beS reidßicßeu (RieberfcßlageS hat ®..eine große ffftenge ßießenber ©emäffer, bon benenjeboch bie meiften nur Säd;e, bie übrigen Heinegliiffe ßub; ber größte ber letzteren iß nicht meßrals 150 km laug. Sie Silbttttg eines größerengluß« ober ©tromfpftemS geßattet bie ©eftaltungbeS SanbeS nicht. Seit SBidßigteit für ben Serfeßrßnb jebod) mehrere biefer gliiffe, ba ße burd)Kunft ßabeit ßßißbar gemadjt werben tönuen,g. S. ber bebentenbfte gluß gütlanbS, bie ©nbett*Ha. Sou ben bielen anberen Heinen glüffen mögenhier nur erwähnt werben: in gütlanb bie Kotige*Ha (beutfd) SöuigSan, ©rettgßuß gwijdjen ©djleS»wig 11 . gütlanb), bie Seile* it. KoIDing*21a; auf©eelanb bie ©uuS=9(a; auf günen bie Dbenfe*2ta.Zahlreich ßnb bie Sanbfceit, bie meiften gmarbon nur geringer ©röße. 3Bie ber gange uralifcß'baltifche Saubrüden, fo iß auch ber SCljeil beßelben,ber buteß gütlanb gießt, mit bielen ©een bebedt,unter beueit ber ©fattberborg*, 2RoS*, giil«, Ko*linbfunb* u, glabe*©ee bie wid)tigften. 2 Iucß biegnfeln beßßen biele Seen, fo Saalanb ben SRaribo*
©ee, güiten ben HrreffoB* nnb SalBefe*©ee, bef.aber baS auch im Übrigen reich bemäßerte ©ec«lanb, bon beffen gn()lreid)en ©ecu hier nur berDlrrc*, ESrom*, gttre*, SiiS=, Stiel*, Sange* nnbSja§trup*©ee angeführt Werben foffen. ES gibtin S. giemlid) biele Sanäle, bei bereit Dlnlageweiß bie gliiffe mitbeiiii( 3 t worben ßub: ütgütlanb ber ©ilfeborg»Kanal it. bie 3 ©ubmun-luubS*Kanäle; auf ©eelaitb ber Sannefffolbfche,ESrom* u. greberitSuärfS«Kaital, auf giinen berDbenfe*Kaual. .fjiuRdßlicß ber geognoftifdjenSefchaffenheit feines SobenS gehört S. beitjüngeren gormationen an. Sie ©runblage beS*felbeit bilbet im £). borwiegenb bie Kreibe* nnbKalt* u. im SB. bie Sraunfoßlenformation. Erßeretritt an bielen ©teilen gu Sage, g. S. auf bergnfel 2 J 2 öcii, bei gapö auf ©eelanb, bei ©äbp ingütlanb u. f. m. Sebedt iß ein großer Sßeilbiefer beiben gormationen mit Sfioii* u. ©anb«feßiehten, bie mit @efd)iebeu gemifdjt ober bebedtfinb. SBo ber Sßon borwiegt, iß ber Sobeit nieißfeßr fruchtbar. Ser übrige Sßeil ber Dberßäcßegeßört ber Hhlformation (f. 911)1), bem glugfaubeu. ginn Heiitßeit Sßeil ber SJiarfcß an. gu gilt«lanb fowol, wie auf ben gnfeln gibt eS anßcrbemnoeß biele Sorfmoore u. Srücße. SaS ^linta iß©eeUima, fdßießt alfo affe Eptreme auS; ingüt=lanb iß eS (älter, als auf ben gnfeln. ES iß mitfRüdßcßt auf bie geograpßifcße Sage beS SanbeSim (Sangen milb, bem EnglaitbS ähnlich, nur baßbie ©ommer unb SSiitter wärmer ftnb, bagegenrauper als baS Seutfd)lanbS. Sie mittlere gaßreS«temperatur Kopenhagens, bon ber bie beS gangenSanbeS nur wenig berfeßieben iß, beträgt 6 , 3 °ß.;als größte Kälte ßnb —I 8 , a ° E., unb als größte§iße 4- 27, 5 R. beobachtet worben. Sie Suft ißmeift feuht, jebocß im Hffgemeinen nid)t unge«fitnb. Ser §immel iß feiten Har, meiß mitSßolfen bebedt; (Regen unb ßiebel ßnb ßäußg;bie SBittcrung iß beränberlih- SOTait rechnet burcß cfhitittlih auf baS gaßr nur 68 ßeitere, 156 bis200 (Regen* u. 40 (Rebeltage. Ser jährliche SRie»berfcßlag iß bebcutenb; ber meifte (Regen fällt imülitguft, überhaupt im ©ommer; ber iÜtärg iß betregeniofeße (IRoiiat beS gaßreS. Son ben SBinbenßnb bie SBüBiube, bie fieß ßäußg gu gewaltigen©türmen ßeigem, bie borßerrfd)enben; bie SBeß*lüfte gütlanbs bef. wirb oß Bon heftigen ©türmenaus äB. ober (R3B. heimgefuht. gm großen ©an*gen iß baS Klima ein ber Eutmideluitg beS(ßflangen* it. SßierlebenS giinßigeS, alfo and)ein beu Hderbait, bie Sießgitcßt u. bie SJalbculturförbentbeS. Siegaßl ber milb wad)fenben Sßai'äenu. ihrer Hrten iß groß: gwifeßen 11 it. 1200 oer*fhiebeite Hrtcn fomnien Bor. S. beßßt Biele ßerr*ließe SBätber, bie meiften u. aiiSgebeßnteften be*ßnben fuß auf ©eelanb, bie Berhältitißmäßigwcnigßcn it. Heinften in gütlanb. Es ßnb gumallergrößten Sßeil Saubwälber, in bencit bie Sucheber Borßerrfcßenbe Saum ift; anßcrbem enthaltenße Eihen, Sitten, Efcßcm, Efpen u. SBcibeit. Sie(Rabelßolgwälber, bie auS Samten, gierten unbSävd)ett befteßen, ßnbett fid) ßauptfädjlich in güt*lanb unb itt beut nörbi. ©eelanb. Son milbenIßieren tommen Bor gühfe, §afen, Siefel, gl*tiffe, SRarber, ©tranbBögel, Eibergättfe, ©eßnepfen,