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Bd. 5 (1876) Chopin - Decennium
Entstehung
Seite
71
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ßinift — Cinnamomum. 71

gttttfi, ©emeinbe in ber ital. g3roB. u. bem Seg.Palermo (©ictlien), in einer reigeitben ©beite uu«njrit beS SJteereS; 6600 Ern. fjit ber UmgebungW erben oortrefßiche geigen uub ein guter SSeingesogen.

G'imta, 1) Suc. EorneltttS, Sißmer aus! patricifdjent (*jefdjled»te, Sot)u beS SuciuS Sor«neiiuß E., welcher 127 0. Sfyr. Eonful gemefettwar; er fetbft gehörte gur Partei beS SJtariuS n.würbe i. $. 87 B. Ehr. Eonful. Obgleich ©litlailjn nur unter ber Sebingung gunt Eoufutat ge«(affen hatte, bag er 97id;t§ gu (Sanften beS aitariuSunternehme, jo trug er bennodj neben anberenSteuerungen, bie er anregte, auf 3uriicfberufungbeS burch ©ulla berbannten ÜDforiuS au. ES Jamju blutigen Auftritten; E. mürbe feines Amtesentfejjt u. floh auS 9fom. Salb aber crfcfjien eran ber ©pipe eines fpeereS, meld)eS er in Unter«Italien gefammelt hatte, u. mit äliariuS u. ©er«toriuS oerbunben, oor 3tom, welches er belagerte,einnahm u. plünbent* lieg. ®arauf lieg er ftchmit SDtariuS i. g. 86 tuieber gum Eonful mahlenu. behauptete biefe SEßürbe auch nach beS Se^terenbalbigem ®obe in ben nächften gmei fahren; alser aber 84 ein §eer gegen ©ulla nach Aften ein«jdnffen rnollte, mürbe er oon ben ©olbateu er«fhlagen. ©eine ©attin Aitnia heirathete nachherben äft. Sf3ifo; feine Sochter Sornelia mar EäfarS(Semahlin. 2) SuciuS SorneliuS, ©ohn beSSßor.; lebte nach bent Smbe feines SaterS langebei ©ertoriuS in Spanien; nach SJom gttrüdge«lehrt, mürbe er 44 o. Ehr. Sßrätor u. mar ©egnerfeines ©chmagerS, beS SictatorS (yuliuS Eäfar.Sa er bie SJtörber beffelben getobt hatte, mürbeer bei bem Setchenbegängutffe beS ©emorbetenton ben alten ©olbateit burch ©teinmürfe infultirtu. entging bem SEobe nur baburch, bag E. 3)mit ihmtermechfelt u. ftatt feiner ermorbet mürbe. 3) Ea«juS |ielOinS, SolfStribun u. greiutb EäfarS;mürbe in Sermechfelung mit bem Sor. für einenton EäfarS SRörbent gehalten u. bei beffen Seichen«begängnig ermorbet. 4) EajuS |jetoiuS,EatulluS’ greunb u. @djüler beS Sal. Eato; befangin bem epifdjen ©ebichte ©tnprna bie Siebe beSüiitpraS u. feiner ®ocJ)ter SKprrha, Bon bem febochnur gragnteitte übrig finb. 5) SnejuS Sorne«liuS, ©Dhn Bon E. 2), burch feine SKntterpompeja Snfel beS SEriumnir spompejuS; fochtgegen OctaoianuS, mürbe aber bann beffen treuerAnhänger u. 5 B. Egr. Eonful. l*

Einnnbarit (Cinnabaris, ßimtober, SKercur«i blcube; SDtitt.), Jommt in rhontboebrtfehen firp«gatten Bor, gewöhnlich aber berb, eingefprengtu. angeflogen in lörnigen, bichteit ober erbigeitAggregaten; befl^t unebenen unb fplitterigen' SBruch u. ijt cochenitCeroth in Sietgrau u. ©epar«la^roth Berlaufenb; §ärte 2—2, 5 ; fpec. @em.8—8, 2 ; ehern, ßnfantntenfehung HgS; burchfiarJe Eircularpolarifation optifd; bemertenSmerth.jfunborte biefeS wichtigfteu DuedftlberergeS finb:Olpe in SBeftfalen, SEBoIfSberg u. 2Rofd)elIanbS«6erg in SRheinbatjerit, §orfomih in Söhnten,Obria, .fjartenfteut in ©adjfeit; Siofenau unbi «glatta tu Ungarn, SRipa in SEoScana, Sallalta inbeit tenetianifchen Alpen, Almabett in ©panien,3!eu=Almaben bei ©t. gofe in Ealifornien, mo mol

bie grögteu SKagett anftretcit, im Staate ©hihnahuain ber ©ierra SJtabre (SDJepico). Sebmantt.

(Etmtaöarttc, fo b. ro. Slettbcn.

(Simtametn, fo b. w. gimmtjäure»Seugpl«äther; f. fjimmtfäure.

(ftiutamol, fo n. m. ©tprol.

Cinnamomum Burm. (gimmtbaum), Sgangett»gattnug aus ber gant. ber Laurineae-Cinna-momeae (IX. 1), Saunte beS ßfilicfjen Aften mitpaarroeife genäherten ob. faft gegenftänbigen, mit3 SängSneroeit Berfehenett, ftarreit Slättern unbenb« ober adjfelgänbtgeu SErugrifpcn; Slütheitjmitterig ober burd) Abort eingefchtechttich, brei-theilig, mit boppetter, teberartiger Sliithenhütte,einem unfruchtbaren u. 3 fruchtbaren ©taubblatt«quirlen, bereu Anderen mit 4 Slappen auffpringen,u. mit einem einfächerigen gruchtJnoten mit einemhängenbett Eichen; grudpt eine eittfamige, Bon berbedferartig anSroachfenbett Slütheitachfe umgebeneSeere. Arten: C. ceylanicum Brcyn, aufEeplonheimifdjer u. nenerbingS auch in gaBa u. felbfiin ©Amerila cultiBirter, 6 — 10 m hoh er Saummit faft Bierlantigen 3'Beigen, fahlen, oberfeitsglänjenben, unterfeits nejjnerbigen Slättern nnbgraufeibenhaarigen Slütljen. ®ie Slätter riedjenmie ©emürgnelleit; bie, in ber Steife braun«fepmargen, meig gefledteit grüchte, Bon ber ©rögeeiner Eidpel, enthalten eilt bem Sßadjholberölähnliches ätgerifcheS Dl u. geben ein mohlriedien«beS gett, baS auch gu ©alben Bermenbet mirb.®aS mid;tigfte Scobuct ift ber Bott biefem Saumeftantmenbe echte ßimmt (Cortex Cinnamomi s.Cinnamomum acutum); bie Stinbe mirb Bon2—4jährigen ßmeigett gefdjältn. Bon ber äugereit u.mittleren Stiube befreit, barattf merbeit mehrere^ 3 —Va m lange ©tüde über einanbergeroUtu. in ber ©onne getrodnet. ®er bon Eeptongantmettbe gimmt mirb ben aitberett ©orten Bor«gegogen; ber 3aBa«3immt ig }chmäd;er au ®e«ruch u. ©efchtnad; ber gnianifche 3irnutt ift bider,als ber Bon Eeplott gammettbe, aber iwcl) theil«meife mit ber Augenrinbe bebedt, u. enthält Biel©ummi, fd)titedt baher fchleimig; ber brafilianifdEje3imntt bilbet tneift flache, 2 — 5 cm breiteStinbenftüde, ift längs «rungelig, bitnJelgimmt«braun, fdjarf u. fchleimig. Eine Abart: 0. cey-lanicum var. Cassia Nees., mit lättglidjen, anber ©pipe lang Berfcpmälerten u. au ber SaftSfpipen Slättern, in ©illjet u. ipcitang, liefert bie§o!gcaffia (Cassia lignea), (ehr bütttte, harte,flache ober gerollte Ühinbenftüde, welche häufig nocheine grünlich«graue, fein ruttgelige Augenrinbegeigen. Aus ben 3inimtabfäUen mirb auf Eeptonbnreh ©eftillation 3i mm töl (Oleum Cinnamomi)geroontteit, meldjeS frifd) eine golbgelbe garbe be«ft#, bei längerem Stehen bunJler mirb u. burcheinen lieblichen, rein giramtartigen ©erud; aus»gegeidjnet ift. C. aromaticum Fr. Nees (C.Cassia Blume), Saum itt Eljuta, mit fauligen,bünufilgigcit gmetgen, länglichen, leberartigen, anbeibeit Enben gugefpiptett Slättern unb feibett«haarigen Slattneroen. §terbon gamrnt bie 3tmmt«caffia (Cassia cinnamomea), begehenb aus bentSafte gärferer 3 roe iS e I f te fomntt tu Slöhrett BottV 2 m Sänge itt beit §anbet; ihr ©efehntad igfcharf aromatifch u. h e i&i 'h r ©ent^ nur ghtoach.