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I ©[)romfar6cn —
stet fxttto ofta'Äbrifcße Ärpßatte; Bald; uiteben; fpärte5 — 6 ; fpec. ©cm. 4 , 3 —4, 5 ; bräuulicß»fd)mar 5 bispecbfchroarj, metaffglängeub, unburcbfidßig; beftebtint fficfeuttichen aus Eifeuoppbul u. Kagneßa,Gbromoppb u. S^ouetbe u. ift baS §auptmatcrialfür bie ©arßelluug ber Eßrompräparate. ©ewöbu»litß tu Begleitung beS Serpentins, in ßleßern u.auf Sägern bei ©rocßau u. ©ilberbcrg in Schießen,firubfcßib in Käßren, Äraubat itt ©teiermarE,Üafftn im ©epartcment Bar, Borfap in @d;ott»lanb , 3Sle ä BadjeS, in mehreren ©egenben 9i»SlmerifaS, in Sibirien u. Bormegcn. Sefjmann*(Jljrotitfar&en fitib garbftoffe, bie eutweber au»einer EßromBerbinbung beftebeit, ob. eine folcßeaK roefenttießeu Beftaubtßcil enthalten, ©ie finbent^eilS itt ber BorjeHan» n. ®taSmalerei (f. Ebrom»grün), tbeilS als Kater« u. 2Iußrcicßfarben (f.Eßromgelb, Ebrontorange, Ebromrotß) BielfacßSerroeübung. Über bie fabrifraäßige ©arfteüungber letjgenamtten finben ßcß ausführliche Kittbeil«ungett in ©inglerS B°lbt- Journal, CXL. @. 122 .
§eger.
Ebromgelb, fdjön gclbeä Bulner, reelles alsSJIaler* u. Slnftreicßerfarbe Biclfad) benu( 5 t wirbn. entmeber aus reinem cbromfaurein Blei befteßt,ob. baffelbe als färbenbeit Beßanbtßeil entfiätt.gjjan [teilt es im ©roßen bar, ittbem man in f)öl»jenten Bottichen eine Söfung Bon biebromfauremÄali fo lange mit einer Bleijuderlöfung oerfeßt,als liod) ein ßtieberfcßlag entftebt, benfelbeit ge»börig auSwäßßt u. trodnet. ©ie weniger feurigenSorten erhält man burdj inniges Kifcßen beSreinen mit weißen garbßoffen, Wie ©ips, Schwer»fpatb ic. Sin mehr ob. toettiger beßeS, fdjwefel«jaureS Blei entbaltenbeS Eb- entftebt bei ber ©i«geftion Bon jcßwefelfaurem Blei (ob. and; BonEljlorbtei) mit eine warmen Söfung Bon bidjrom»faurem Äali. Ein lodereS, feßön citrongelbeS®b- »on großer ©edfraft erl)ätt man, wenn maneine Söfung Bon bießromfaurem Äati mit einergenügenbett Bleitge ©cßmefelfäure oerfeßt u. ba*mit bie Bteilöfung fällt. Bei Slnwenbnng einer• größeren Bicnge ©cßroefelfäure refnltirt bitteres,
E hellgelbes E. Bott glattem Bruche. ©ureß innigesStiften beS breiigen ßlieberfcßlageS Bott £. mitfrifcß gefälltem Berliner Blau u. ßarteS Baffenerhält man grüne garben Bon großer ©cßönßeit.
$e|jer.
Efjromgriitt, ein aus Eßromoppb befteßeubergarbßoff, ber jutn gärben Bon ©laS n. jumKalen auf ©laS u. Borgellan Dreifach benußt wirb.Er bilbet ein feines, mehr ob. weniger lebhaftgrünes, untöSlidjeS Bulner u. färbt ©taSßüffe jeherÜrt iittenfio grün, jeboeß ift bie ©arfteltungSweifebeffelbett Bon großem Einfluß auf bie Schönheitber garbe. Sin febr brauchbares, aber foftfpie»ligeS Brobuct erhält man burch ©Hißen Bon cßrom«faurem Ouedßlberopßbul. ©emößnlicß [teilt man«S bar bnreh ©lüßen eines ©emißßeS aus gleichenStilen Bon bichromfaurem Äali u. Schwefel ob.Salmia!, StuSlaugen ber geglühten Blaffe u. 2luS»»afeßen beS unlöslichen BüdßanbeS. S^r.Ebroinljtjbropiji), }. Sbromophbbhbrat.Eßromit, fo b. w. Ebromeifenerg.Eljtomotfcr (Biin.), ein erbigeS BJinerat Bongrüner garbe, welches in fleinnierenförmigen Über»
Gijronioj;l)bfjt)brnt.
äügen u. als StuSfüttung u. Stnflug Bon Klüftenim Borpbpr bei .§alle u. bei SSalbenburg in©djleßeu, fowic in einem Eouglomerat ooit Ereu»fot auftritt. SS enthält 2—10 pEt. Eßromoppb.
Seemann.*
(S()rontogettc ftitb Bflaujeuftoffe, wetdje an ßcßfarblos oö. faum gefärbt ftitb, ftd; aber unter ge--wiffeu Bebingmtgen in gefärbte (Jarbftoffe ob.Bigmeute) ncrwanbeln. ®aS Siäbere f. u. bems Jfrt. fjarbfloffe.
(£hroinolitI)Oörn|)I)ic, f. Sitbograph'te.
Khromof)fic (o. ©r.), auf franfbafter Erreg»uug bernbeitbeS [jarbenfeben, in ©eftalt farbigerDiiuge, Sugelit, flammen, Blifee ec.; ift eine fnb»jectioe ®e'fid)tSerfd;einung, toeldjer fein äußeresObject im ©eftdjtSfelbe entfpricht (f. Stugentäufcb»uitgeu, II. Bb., ©. 373 ff.) ©tamiuesbau«.
fefjvontorttnRe, oraugerother g-arbßoff Bonmehr ob. weniger lebhaftem ©oite, ber im 2 ße»fcntlicben ein ©emenge aus bafifdjeitt u. neutralemchromfaurem Blei iß. SOtait erhält benfelben burchJälleu Bon Bleiefßg mit chromfaurem Äati, burchÄochen non Ebromgelb mit Äalfntilcb, ob. burch©igeßioit Bott Ebromgelb mit weniger Äalilauge,als gnr Bcrmanblung beffelben in Sl)romrotb erfor*bcrlich ift. Baumwolle wirb bamit gefärbt, iubemman fte junäcbß abwechfelitb in Söflingen nonBleigucfer u. bichrontfaureS Äali u. enblich, wennfie hiccburd) ebromgelb gefärbt ift, in fiebenbeÄalfmild) eintaucht. ®eber.
K!jromofpl)ärc, bie ca. 8000 km hohe Blaffer»ftoffatmofpbäre ber ©omte. Sgl. beit Slrt. ©onne.
ßljvomotljfjografjfjtc (b. ©r.) iß ein in Ber»fdßebeiten fjarben erjeugtcS B r0 ^ uc t ber Buch»brueferpreffe. Bgt. Buntbrnd.
GI)rontopt)b, ehern. Serbinbitng Bon Ebrontu. Sanerftoff, entfprecbenb ber [Jormel Cr 2 0 3 . ESbilbet je nad) feiner ©arßeßungSweife entweberein jarteS, grünes B lt I Bet i ob. harte, ßarfglängenbe, faß febwarje ÄrpßaHe. ^n beibeitJorrnen iß eS in SBaßer u. ©äuren unlöslich.©taSßüffe färbt es inteußn grün; ber ©ntaragbu. noch einige aitbere äbnlid; gefärbte SDIineralieuBerbanfen ihre gärbung einem geringen ©ebaltean biefein Äörper. ©cbmeläenber ©alpeter färbtbaS Eb- intenfio gelb, iitbern ßcß djromfaureS Äalibilbet. Bfait fteHt cs am eiufacbften bar burch © c “Eliten Bon Sh>-'omopbbbbbrat, Bon chromfauremOuedßlberoyhbul ob. Bon chromfaurem Slmnton.SlnS bem bidjromfaureu Äaü erhält inan es burd)©tüben mit foblenfaurent fßatrou u. ©alntiat»©tiiden ob. Äocbfalg u. SluSwafdjeu ber geglühtenKaffe, wobei baS Eß. jurüdblcibt. git Ärpftall»fruften, bie juweilen ßarf maguetifch fiitb, feßeibetcS ßcß auS, weitu man ben ©ampf ber Eßlor»chrontfänre bitrch ein glüheubeS fRoßr leitet. ®aSEb- ßnbet unter bem Slameit Sbromgriin (f. b.)oielfacße Stnwcnbung junt gärbeu Bon ©laS u. inber Bor'äettan» u. ©laSmalerei; wegen feiner §ärtebenitßt mau eS jitm Überjiehcu ber Streichriemenfür Staßrnteffer, wegen feiner Unjerßörbarfeit enb»ließ als ©rudfarbe für gewiffe B5ertßpapiere. $cber.
Gbvomophbfjbbrcit (Ebromhpbroypb), eßem.Scrbinbung oon Eßcom, ©auerftoff u. SBaffcrßoff,naeß fcer gorrnel Cr 2 H G 0 6 äufammengefeßt, grau»bis btau»grüiteS B»(o er r welcßeS ßcß beim Erbten