32
E&äkdniü
lül
Christmas Pantomime
SfjrijtoVfj.
ter ben ©adßfenlönigen; bie ältefte ©ammlung engtCh. C-s trägt tue QaßreSgaßl 1521. ©iefe ®efange, tßeils religiöfen, tßeils profanen ©ßaralterS»erben in Englanb beim beginne ber 2BeißnacßtS>geit entmebcr in ben Sirenen, ober auf beit Stra-ßen gefungen. Sine gelehrte SIbßanblung überbie Ch. C-s brachte baS Sßßenäum Oom 20. ®ec.1856; t>gh and) ©anbps Ch. C-s, ?onb. 1833.Stuf biefeit ©ebraucß begießt fuß bie Ergäßlungnon Sog: Ch. C.
Cristmas Pantomime (SBcißnacßtSpantomime),^arletinaben u. gauberbaüets, bie jäßrlicß bie eng'lifdßen ©ßeaterbirectoren, bef. im ©oöentgarben« u.ffirurßlaite-Sßeater, mit größtem SuyuS gebenu. non beren Erfolg oft baS gortbefteßen ber©irection abßängt. fjßr Urfprung ift gegen baSEnbe beS 17. Qaßrß. gu feßen, bocß erhielt fteißren ©lang erft unter ben großen ©arjiellern3ticß u. ©arrid.
(SßrifihncjTe (Sßrißmette), ber ©ottesbienft umPlitternacßt ob. menigfienS am früßeften SKorgeitbeS SBeißnacßtStageS.
Gßrlftmonat, fo n. ». ©ecember.
6I)riftnad)t, Sigilie nor bem SeißnacßtSfefiebet ben ilatßolilen.
Gljriftoböros, an§ SoptoS in Slgppten, griecßifcßer ©icßter, um 500 n. ©ßr.; er befdjrieb in416 SSerfeu, bie erßalten ftnb, bie Sunftmerle inbem balb barauf abgebrannten 3eupippoS«©gmna=ßunt in ©onftantinopel; fdßrieb 2 Epigramme inber ©riecß. Stntßotogie u. n. a. nerlorene.
Eßniftofte, ©ßarleS, geb. 1805 gu Paris;ßernorrageuber jlunftinbuftrieller, ber ftdj ammeificn belannt gemadßt ßat burdß feine gabrilatefür ben .fjauSbebarf in bem nad) ißm benannten®ßrißofle«9JJetall (galoanifdß »erftlberteS Sßeußlbermit 2% ©ilbergeßalt), bie fuß fo»ol burdß Eie-gang, als burcß praftifcße fjanblidßleit auSgeicßnen.©odß [teilte er aucß plafiifcße Serie bar, bie aufber §öße ber Sunft ftcßen, u. »erBoMommnete biegaloanifcße Serftlberuug u. Sergolbung; er fl. 16.©ec. 1863 gu Paris. Er ßat fomol in Paris, alsin Stuttgart Etabliffements gegrünbet.
(Eßrfftolatrie (n. ®r.), ©ßrijlusoereßrung, mitffintanfeßung ber Sereßrung ©otteS.
(fßrtftoloßie, bie Seßre noit ber Perfon fjefu©ßrifti, tßeils in ber biblifcßen ©ßeologie, tßeilsin ber ©ogmengefdßidßte, tßeils in ber ©oqmatü.©. u. fjefuS EßriftuS.
gßriftopß (». gr. Christophöros, ber EßriftuS[im |>ergen] trägt). I. ^eiliger: 1) ©t. ©ß.,b"” ©roße ©ß. ©icSegenbe fagt »on ißm: Sß.,früßet SjfferuS ober StbolimoS geßeißen, geb. inPaläfiuta n. 12 guß lang, wollte nur bem größ-ten .ß’önig bienen, fanb aucß einen, ber bafür galt;als er aber bemerfte, baß biefer bor bem ©eufelfuß fiircßte, ergab er fuß bem ©eufet. SDtit bie«fern ging er an einem ©ßriftuSbilbe »orüber, u.ba er faß, baß biefem ber ©eufel auSwicß, »oüteer bem nodß größeren EßriftuS bienen, Dlacßlangem ©utßen fanb er einen Eremiten (n. Ein.ben ©t. 33abßIaS), ber ißn taufte, u., ba er guanberen Süßungen fccß nicßt »erflanb, ißm befaß!,über einen gluß, ber leine Srüde ßatte, bie Pil-grime gu tragen. §ier ließ fuß EßriftuS felbftin ©eßalt eines ßinbeS, baS jebocß eine immer
guneßmenbe, ißn faß erbrüdenbe 2aß annaßm,»on ißm übertragen. SßrißuS befaßl ißm, feinengroßen ©tab in bie Erbe gu ßeden, u. bieferwar am anberen 9J?orgeu mit Saub u. ©attelnbebedt. ©päter »anberte ©ß. nadß Sßtien n.beleßrte burcß jenen SBunberflab 18,000 Slenfcßen.Unter Äaifcr ©eduS mürbe er ins ©efängniß ge.»orfen.it. ißm gmei äßäbcßeu beigegeben, »eltßeißn gum Slbfatte »erleiten fottten. Slber ®ß. »iber« jßanb u. beleßrte felbft biefe SKäbcßeit. SDianpeitfdjte ißn nun mit eifernen fßutßen, feßte ißmeinen glüßeitben fjelnt auf u. baub ißn auf einenglüßenben eifernen ©tußl. Er gerbracß ißn u,»ar unberleßt. 3000 firieger feilten ißn nun mitPfeilen erßßießen, jeboeß bie Pfeile blieben in berSuft fcßmebeit u. trafen nießt; einer »er»unbeterüdmärts ßiegenb ben Präfecten am 21uße. Eß.bot nun felbft fein fpaupt bem ©obedßretcße bar,um mit feinem Stute ba§ »erleßte Sluge be§ Prä-fecten gu ßeüen. ©ie§ gefeßaß, u. ber Präfettjelbß »urbe fürs ©ßrißentßum gewonnen, ©agber 25. ©ci» ©tanbbilb in SRiefengröße
»urbe in ben mittetalterlid)en Äircßenbauten meißan ben Slnfang be§ SDlittelftßißeS geßellt, als @ßm=bol be§ Überganges aus beut .fjeibentßum gum©ßrißentßum. fUta n nennt aucß baS auf berSßilßelmSßöße bei Gaffel aufgefteftte §erculesbi(bben ©roßen ©ß.
II. SPeltlidße gürßen. A) Saifer u. Kö-nige: a) ©riecßifd;e Saifer: 2) ®ß., ©oßn»on fRomaituS Sclapenus, »on feinem Sater, nebßfeinen Sriibern ©onßantiit u. ©tepßan, 920 guSDtitlaifern angenommen; feßloß in feiner $aupt»ftabt, »on ben ^Bulgaren belagert, mit bereit fiönig928 griebe; er ftarb 931. b) Äaifer »on§aßti: 3) ®ß., ßleger, geb. 1767; lam als©lla»e naeß ©. ©omingo unb naßm »äß«renb beS ßlegeraufßaitbeS bie Partei ber ©eßwar«gen, flieg balb gum Srigabegeiterat u. befeßligteunter ©oußaint Üouberture ben 91. ber 3fnfel. 1806würbe er Präftbent u. 1811 als §einri<ß I. gumÄönig ber Jf^nfel ernannt, »on ber aber nur bernorbweßl. ©ßeil ißm geßoreßte. infolge eines 9Iuf«lanbeS abgefeßt, erftßoß er fuß 1820. ©. §apti(®ef^.). ©eine ©attiu, ebenfatts Sllegerin, »er-ließ mit ißren gebilbeten ©ötßtern naeß bem ©obeißreS ©atten, ben fte burdß SKilbe immer gum©Uten gemenbet ßatte, Slmerila u. lebte in Süoorno,aucß einegeit lang in®reSben. c) ffiönige »oit©änemarl. 4) ©ß. I., 4. ©oßnSBalöemarS II.;erßielt anfangs jaalanb u. galßer, unter Ober«ßerrfcßaft feines 33ruberS Eridß VI.; folgte 1252feinem ©ruber Ibel, mit Übergeßung »oit beffen©oßn SBalbemar, ber in Söin gefangen faß.©päter rnaeßte biefer fein SRedjt geltenb, u. ©ß.traf ben ©ergleicß, baß er ©änemarl beßielt,©eßlesmig aber abtrat. ®aS SReid^ litt unter ißmburdß öiele äußere g-eßben u. burcß ben ©treitmit bem Ergbifcßof fjalob Erlanbfon »on Snnb,ber bie päpftlidßen älnfprüdße geltenbmadßen »oüteunb feßließließ gefangen gefeßt würbe; f. ©äne«mart (®efdß.). Er fi. 1259, angebliiß beimSlbcnbmaßl »ergiftet. 5)®ß. II., ©nie! beS Sor.;folgte feinem öruber Ericß VI. 3Jlenb»eb 1320,ßatte ßeftige Kämpfe mit ben aufrüßrerifdßen ©ro«ßen gu beßeßen, bie ißn fogar 1326—29 gang