Die Perle von Meppen.
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rung, der der Herr Vorredner den Vorzug gibt, vermie-den würde, aber ich habe hervorgehoben, daß es im Landegeschehe, daß wir zu unserem Bedauern gefunden hätten,daß katholische Geistliche, und nicht bloß polnischen Ur-sprungs, sich mit den national-polnischen Bestrebungendes polnischen Adels verbünden, um die Entwickelungdes Unterrichts der deutschen Sprache zu hemmen. Undsie hat darin Bundesgenossen gefunden, soweit die Stellenhinaufreichten, die mit Geistlichen besetzt wurden, — bisin eine ziemlich hohe Stelle, die ich hier als zu persönlichnicht bezeichne. Es ist das ein um so bedenklicherer undfür die Negierung unerwünschterer Standpunkt, als siesich der merkwürdigen Beobachtung nicht verschließenkann, daß die Geistlichkeit, auch die römisch-katholische,in allen Ländern eine nationale ist, — nur Deutschlandmacht eine Ausnahme. Die polnische Geistlichkeit hältzu den polnischen Nationalbestrebungen, die italienischezu den italienischen; selbst in der unmittelbaren Nähevon Rom, soweit die Majorität des Klerus in Betrachtkommt, sehen wir nicht, daß der italienischen Negierungvon seiten der italienischen Geistlichkeit antinationaleSchwierigkeiten bereitet werden; im Gegenteil, wir habenvon Anfang an gesehen, daß ein Teil der Geistlichkeitbis hoch hinauf den nationalen Bestrebungen der Italie-ner günstig war. Wir haben gesehen, daß in Frankreichder Franzose stets höher steht in der eigenen Selbst-schätzung des Geistlichen, als der Geistliche. Wir habenein sehr eklatantes Beispiel davon unter anderen erlebtwährend der Friedensverhandlungen, wo Se. Heiligkeitder Papst den französischen Bischöfen ausdrücklich unddurch das Organ eines bestimmten Bischofs, das ich be-zeichnen kann, empfahl, für den Frieden thätig zu sein.