Das preußische Wahlgesetz.
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Häusern gleichzeitig wird ausrecht erhalten werden müssen.Im vorliegenden Falle ist dabei das Herrenhaus be-teiligt, und wenn ich gegen die Angriffe, welche diese mitder hier versammelten gleichberechtigte parlamentarischeKörperschaft hier erleidet, mich meinerseits nur durch eineVerwahrung decke, so wollen Sie doch den Umstand nichtvergessen, daß ich das einzige Mitglied des Herrenhausesbin, welches augenblicklich in diesen Räumen das Rechthat, seine Stimme zu erheben, und daß mir deshalb diePflicht obliegt, für meine Kollegen des andern Hauseseinzutreteu. (Bravo! rechts.)
Ich will das nur mit der Bitte thun, im Interesseder Entwickelung unsres Verfassungslebens doch dieAeußernng fremder Meinungen da, wo sie verfassungs-mäßig ganz unstreitig berechtigt sind, mit der Schonungund Anerkennung zu behandeln (Sehr gut! Bravo! rechts),mit derselben Schonung, die Sie, meine Herren, für Ihreeignen verlangen. (Hört! Hört! links.)
Ja, ich empfehle Ihnen (nach links), gehen Sie mitdem Beispiele voran, welches Sie befolgt zu sehen wünschen.(Heiterkeit.) Es ist ja heute nicht das erste Mal; gehenSie weiter zurück; es ist ebenso schwer zu untersuchen,wer hier angesangen hat (Heiterkeit), als wie beispiels-weise in dem Streit offiziöser Pressen es zu ermitteln ist,wer der Urheber gewesen sei. (Sehr gut! Heiterkeit.)
Ich möchte ferner davon abraten, im Interesse derFestigkeit unsrer konstitutionellen Einrichtungen, im In-teresse der Achtung, die wir ihnen schuldig sind, auch wennwir sie nicht billigen, — meine Herren, es gibt deren,die auch ich nicht billige, deren Kritik ich mir aber, seitwir zusammenwirken zu gemeinschaftlichen staatlichenZwecken, seit die Konfliktssphäre geschlossen ist, ich glaube.