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Die Hauptfrage bleibt bei alledem, meine Herren: ist eswahr, was die Denkschrift berichtet? Aus meinen bisherigenBemerkungen kennen Sie schon meine Antwort, ich sage laut:es ist nicht wahr. Die Herren Berichterstatter berichtenfatsch, sie täuschen den Minister, diese Berichterstatter, sietäuschen ihn, wie der vorliegende eklatante Fall beweist; er wirdgetäuscht, er wird nach der Überzeugung der intelligentesten Männergetäuscht, er wird getäuscht durch seine Ratgeber, er wird ge-täuscht durch die Berichte seiner untergeordneten Beamten, die,wie wir bei jenem Beispiele der deutschen Litteratnr gesehenhaben, nachdem er erklärt, er werde mit den Regulativen stehenund fallen, ihm jetzt nach dem Munde sprechen.
(Bravo! links.)
Er wird getäuscht durch die Berichte der Revisoren, die jeneunglückliche Zeit festhalten wollen.
Wenn ich daher hoffen dürfte, daß der Herr Minister sichdavon überzeugte, daß die Berichterstatter nicht die Wahrheit be-richtet haben (ich lasse es ganz unentschieden, ob aus Unwissen-heit oder ob die Berichte aus trüberen Quellen fließen); wennich hoffen dürfte, daß der Herr Minister erklären könnte undmöchte, er sei nunmehr besser informiert und habe die freudigeÜberzeugung gewonnen, daß das nicht wahr sei, was in derDenkschrift veröffentlicht ist; wenn er sich entschließen könnte,eine öffentliche Erklärung abzugeben, um seine Irrungen geradezuzu bekennen
(Heiterkeit.)
(eine solche Erklärung entehrt auch den Höchstgestellten nicht),dann würde er den Lehrern die wohlverdiente Satisfaktion er-teilen und sie dadurch beruhigen. Meine Herren! Der HerrMinister hat in einer früheren Session erklärt, es wäre hoheZeit, daß für die Beruhigung der Lehrer gesorgt werde. Ichfrage: ob die Denkschrift zu einem Mittel geworden ist, dieLehrer zu beruhigen?
(Heiterkeit.)
^ , Also, wenn ich hoffen dürfte, daß der Herr Minister zu einerbesseren Überzeugung gelaugt wäre, nicht durch ineine Worte,
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